Figlmüller und Plachutta - Wien kulinarisch erleben

In Wien ist die Anzahl an Gastronomiebetrieben fast unüberschaubar, doch der Figlmüller und der Plachutta sind fast schon weltbekannt. Figlmüller für seine Schnitzel und Plachutta für seinen Tafelspitz.

Wer Wien besucht, möchte bestimmt auch einmal die zwei berühmtesten Gerichte Wiens verkosten. Dies wären zum einen das Wiener Schnitzel und der Wiener Tafelspitz. Sicher werden diese beiden Gerichte in den meisten Wiener Gastronomiebetrieben angeboten, doch zwei Häuser sind hierfür fast schon weltbekannt und liegen dazu noch im ersten Wiener Bezirk, also mitten im Herzen der Stadt, nicht weit vom Stephansdom entfernt.

Wer von der Anreise nach Wien hungrig ankommt ist zunächst einmal beim Figlmüller bestens aufgehoben. Es gibt hier nach eigenen Angaben die besten und größten Schnitzel Wiens. Der Figlmüller ist ein familiengeführter Betrieb, welcher auch noch heute von der Familie Figlmüller geführt wird. Das Stammhaus ist in der Wollzeile seit 1905 ansässig. Da der Gästeandrang immer größer wurde, hat die Familie Figlmüller im Jahr 2001 ein weiteres Restaurant in der Bäckerstraße eröffnet, welches gleich um die Ecke liegt.

Beim Eintritt in eines der beiden Lokale wird man sofort freundlich begrüßt und zum Tisch begleitet. Eine Reservierung ist in jedem Fall empfehlenswert. Die meisten Gäste bestellen dann auch in der Regel ein Schnitzel, welches wirklich über den Tellerrand hinausragt und einen Durchmesser von ca. 30 Zentimetern hat. Es wird nicht zu viel versprochen, das Schnitzel ist wirklich von bester Qualität und schmeckt hervorragend. Dazu kann man einen Erdäpfel – Vogerlsalat bestellen, der wirklich auch sehr lecker ist. Man sollte jedoch eines beachten. Im Stammhaus in der Wollzeile wird kein Bier ausgeschenkt und nur Wein, da es sich bei dem Lokal ursprünglich um einen Beisel, ein Weinlokal, gehandelt hat. Diese Tradition wird bis heute weiter gepflegt. Wer lieber zum Essen ein gemütliches Bier trinkt, sollte den Tisch in der Bäckerstraße reservieren. Hier werden die verschiedensten Biere angeboten und ausgeschenkt.

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Eine weitere Wiener Spezialität ist der Tafelspitz, der in allen Variationen angeboten wird. Für diese Rindfleischspezialitäten ist das Restaurant Plachutta sehr bekannt. Es liegt ebenso wie der Figlmüller in der Wollzeile. Auch hier empfiehlt sich eine Tischreservierung. Beim Plachutta bekommt man den Tafelspitz in hausgemachter Fleischbrühe im Kupferkessel serviert. Es ist auch reichlich Gemüse enthalten und man wird wirklich satt. Jedoch sollte man auch noch eine der angebotenen Nachspeisen probieren, die ebenfalls im Hause zubereitet werden. Was wäre ein Wienbesuch, wenn man nicht auch einmal einen Kaiserschmarrn verkostet hätte.

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Autor: Scotsman  24.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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