Garmisch Partenkirchen im Sommer - Bergwanderungen
Blühende Almwiesen locken nach Garmisch Partenkirchen im Sommer. Dann heißt es die Wanderstiefel schnüren und auf geht's zu unvergesslichen Bergwanderungen im alpinen Oberbayern.
Wenn sich die letzten Schneeflecken auf den Almwiesen auflösen, wenn erste voreilige Frühlingsblumen ihre Köpfe aus der noch kalten Erde strecken, dann ist sie bald gekommen, die Zeit der Bergwanderungen. Wo im Winter die Skifahrer durch den Pulverschnee wedelten, da tut sich in den Sommermonaten eine ganz andere Welt auf. Saftig grüne Wiesen mit einem Blumenmeer grüßen den Wanderer schon von weitem und der fröhliche Klang der Kuhglocken weist den Weg zu einer der Almhütten. Garmisch Partenkirchen im Sommer, Bergwanderungen in der einzigartigen Bergwald Oberbayern, das ist einer der Höhepunkte des Jahres. Dann werden die Wanderstiefel geschnürt und die Rucksäcke gepackt.
Nördlich von Garmisch-Partenkirchen liegt der knapp 2.000 Meter hohe Wank. Er ist der Familienberg. Mit der Wankbahn geht es hinauf, dort oben kann man mit der ganzen Familie kurze oder längere Bergwanderungen machen. Sonnenalm oder Wankhaus sind dann gastliche Treffpunkte zum Schwelgen in einer Brotzeit und in der überwältigenden Aussicht auf das Zugspitzmassiv, das auf der anderen Talseite noch einmal 1.000 Meter höher aufragt. Ein besonderes Erlebnis bei den Bergwanderungen in Garmisch Partenkirchen sollte sich niemand entgehen lassen. Am südöstlichen Ortsende muss man nur ein kurzes Stück der Partnach folgen, um zur Partnachklamm zu gelangen. Das Wildwasser hat sich tief eingegraben in das weiche Gestein und eine atemberaubende Schlucht hinterlassen.
Der routinierte Bergwanderer wird im Tal aufbrechen, in Garmisch Partenkirchen, und den Berg von unten angehen, das Hochgefühl erleben, nach schweißtreibendem Aufstieg oben zu stehen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Wer es etwas gemütlicher angehen möchte, kann mit einer der Bergbahnen hinauffahren zum Kreuzeck oder Hausberg und von da aus losziehen. Oder es geht gleich ganz hoch hinauf mit der Alpspitzbahn zum Osterfelderkopf. Weit schweift von dort der Blick über das Werdenfelserland oder hinein in die Hochgebirgswelt des Zugspitzmassivs und der Berge der Zillertaler Alpen. Tiefblaue Bergseen liegen versteckt in den Tälern, doch von hier oben sind sie leicht auszumachen. Ist man nach Stunden des Wanderns hungrig und durstig, dann locken urige Hütten zum Verschnaufen. Eine Jause und ein Radler schmecken bei Bergwanderungen besonders gut. Der Berg der Berge der deutschen Alpen hat magische Anziehungskraft. Man fährt mit der Bayerischen Zugspitzbahn zum Zugspitzplatt hinauf und kann sich dort ein ganz besonderes Erlebnis gönnen, eine Gletscherwanderung und anschließend mit der Gletscherbahn bis hinauf auf den Gipfel. Weit unten liegt dann Garmisch Partenkirchen.
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