Geheimtipp Todi - umbrisches Städtchen in Italien

Wer die kleinen, typisch italienischen Dörfer mag, wird Todi lieben. Die kleine Stadt in der italienischen Provinz Perugia von Umbrien ist ein echter Geheimtipp.

Eine Stadtbesichtigung von Todi lohnt sich Sommer wie Winter. Während sich im Sommer die Farben der Natur der Umgebung entfalten, bekommt die Stadt im Winter ein fast märchenhaftes Flair.
Todi befindet sich 42km südlich von Perugia, der Hauptstadt Umbriens. Das Städtchen liegt auf einem Hügel hoch über dem Tibertal und hat ca. 17.280 Einwohner.
In der Altstadt findet man römische und etruskische Überreste, sowie Kirchen und Paläste aus dem Mittelalter und der Renaissance.

Ein Spaziergang durch Todi

Am besten parkt man das Auto auf dem großen Parkplatz am Fuße der Stadt an der Wallfahrtskirche S. Maria Della Consolazione. So muss man später in den engen Gassen der Altstadt keinen Parkplatz suchen. Zu Fuß ist das Zentrum in ca. 15 Minuten zu erreichen und zudem hat man auf seinem Weg eine gute Panoramasicht in die Umgebung.
Als erstes sollte man jedoch einen Blick in die Wallfahrtskirche werfen. Der Bau begann im 16. Jahrhundert und in ihrer Architektur haben sich die Idealformen der Renaissance durchgesetzt: das Quadrat und der Kreis. Anlass für den Bau war der Fund eines wundertätigen Marienbildes, das über dem Hochaltar zu sehen ist.

Auf dem Weg ins Zentrum, kommt man an der Kirche San Fortunato vorbei. Eine der größten Kirchen Umbriens, die zu den schönsten Hallenkirchen Italiens gehört. Vor ihrem Eingang befindet sich eine eindrucksvolle Treppe.
In der Altstadt sind die meisten Sehenswürdigkeiten auf der Piazza del popolo, dem Zentrum der römischen Stadt. Hier stehen die beiden symbolischen Gebäude für städtisches und religiöses Leben der Gemeinde. Auf der einen Seite befindet sich der Dom Santa Maria Assunta aus dem 12. Jahrhundert, in dem man historische Werke bewundern kann. Auf der anderen Seite steht der beeindruckende Palazzo dei Priori, der Gouverneurspalast von 1334 mit einem Guelfenturm, der heute die Stadtverwaltung beherbergt.

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Aber die Stadt hat nicht nur Kirchen und historische Gebäude zu bieten. Im Winter gibt es zum Beispiel eine große Eislaufbahn auf der Piazza und für die Kinder ein Karussell. Die vielen Lichter bringen die Altstadt in Weihnachtsstimmung. Um die Ecke gibt es dann sogar noch ein Riesenrad. Direkt dahinter am Abhang steht eine große Zypresse. Angeblich hat sie Garibaldi persönlich auf seiner Reise im Jahre 1849 gepflanzt. In der Fußgängerzone befinden sich kleine Geschäfte, in denen man noch ein paar Mitbringsel kaufen kann. Todi ist ein echter Geheimtipp und wer in Umbrien ist, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das Städtchen zu besichtigen.

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Autor: scoiattolo  06.12.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (3) | Nein

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Userbild Blinder Passagier Blinder Passagier: tolle Fotos! :) (12.10.11)

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