Gesundheit - Aus Wald und Natur in Österreich

Man braucht nicht immer etwas aus der Apotheke. Wald und Natur in Österreich halten einiges bereit, mit dem man seiner Gesundheit etwas Gutes tun kann.

Wald und Natur in Österreich schenken Bestandteile für gesundes Essen und manchmal auch für natürliche Linderung von verschiedenen Beschwerden. Jedes Jahr im Frühling sprießen in Auwäldern Mengen von Bärlauchblättern. Der unverkennbare Knoblauchduft weist den Weg zu dieser Naturapotheke. In der Volksmedizin soll Bärlauch roh oder in delikaten Speisen bei erhöhtem Blutdruck gesund sein. Der wilde Knoblauch, wie er auch genannt wird, soll bei Frühjahrsmüdigkeit helfen, Herz, Kreislauf und die Verdauung stärken. Nicht zu vergessen ist aber, er ist nicht nur gesund, er schmeckt auch wirklich vorzüglich. Man sollte sich genau informieren, bevor man losmarschiert, um sich gratis bei Mutter Natur zu bedienen, damit man den Bärlauch nicht mit den giftigen Blättern des Maiglöckchens oder der Herbstzeitlose verwechselt.

Ein weiteres Geschenk für die Gesundheit aus Wald und Natur für die Hausapotheke sind die Maiwipferl. Was ist denn das, werden sich manche Leser fragen. Maiwipferl sind die frischen, hellgrünen Austriebe von Tannen oder Fichten. Und sie heißen, wie der Name schon sagt, nur im Mai so. Kein Förster ist erfreut, wenn man im Wald bei seinen Bäumen die frischen Austriebe abpflückt. Eine Handvoll und nicht nur von einem Baum ist aber sicherlich zu vertreten. Diese Triebe werden nun mit braunem Zucker in einem Glas geschichtet und am Fensterbrett in die Sonne gestellt. Nach etwa sechs Wochen hat sich ein wunderbarer Hustensirup gebildet, den man abseiht und an einem dunklen Ort aufbewahrt. Hilft bei Husten und Heiserkeit.

Im Frühsommer blüht in vielen Teilen Österreichs der Holler, auch Hollunder genannt. Die duftenden Blütendolden sind ein Geschenk der Natur, aus dem man wunderbaren Saft machen kann. Die Sträucher, von denen man die weißen Dolden pflückt, sollten nicht in der Nähe stark befahrender Straßen sein. Die Blüten mit Zitronensaft, Zucker und Wasser angesetzt, ergeben einen tollen Sirup, der nicht nur wohlschmeckend, sondern auch gesund ist. Selbstgemacht schmeckt er besser als gekauft und außerdem weiß man da, was wirklich enthalten ist. Rezepte gibt es dafür unendlich viele.

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Ein weiteres gesundes Lebensmittel ist Honig. Den macht man zwar nicht selber, er stammt aber auch aus der Natur und sollte in keinem Haushalt fehlen. Waldhonig enthält mehr Mineralstoffe und ist noch ein wenig gesünder als Blütenhonig. Etwas, das vielleicht nicht allgemein bekannt ist, ist, dass warme Milch mit Waldhonig ein wunderbares und noch dazu wohlschmeckendes Einschlafmittel ist. Wald und Natur schenken in Österreich viele Dinge, die der Gesundheit gut tun.

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Autor: bestvienna  21.03.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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