Gesundheit in Kenia: Informationen zum Gesundheitssystem
Bevor der Urlaub losgehen kann, gibt es einige Informationen zu Ärzten, Krankenhäusern und dem Schutz der eigenen Gesundheit in Kenia.
Wenn man nach Kenia reisen möchte, so gibt es natürlich vor der Reise einiges, das man vorbereiten und beachten achten muss. Impfungen sind beispielsweise unerlässlich, wenn man eine Reise nach Ostafrika antreten möchte. Zunächst wird eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Urlauber, die älter als ein Jahr sind, bei der Einreise von einem Gelbfiebergebiet gefordert. Aus Deutschland ist dies nicht zwingend notwendig, aber empfehlenswert. Ebenso rät der Gesundheitsdienst zu einem Schutz gegen Diphterie, Tetanus, Poliomyelitis sowie Hepatitis A. Wenn man sich länger als vier Wochen in Kenia aufhalten will, sollte man gegen Typhus, Tollwut, Hepatitis B und Meningokokken-Mengingitis geimpft sein.
Regeln zur Gesundheit, die in Kenia beachtet werden müssen
Wasser sollte man der eigenen Gesundheit zugute in Kenia grundsätzlich nur aus sicherem Ursprung, wie aus der Flasche, trinken. Leitungswasser zu trinken soll dringlichst vermieden werden, wenn dann muss es vorher abgekocht oder desinfiziert werden. Auch unterwegs sollte ausschließlich Trinkwasser verwendet werden, sei es zum Kochen, zum Zähneputzen oder zum Geschirrspülen. Nahrungsmittel müssen geschält, gekocht und von Fliegen und Mücken, wegen Malaria Gefahr, ferngehalten werden. Generell ist es zu empfehlen, sich mehrmals täglich die Hände mit Seife zu waschen.
Gesundheit in Kenia - Informationen zum Gesundheitssystem
Die medizinische Versorgung in Kenia kann man nicht mit der deutschen vergleichen: Hygienisch, technisch und apparativ steht Kenia Europa massiv nach, selbst die Fachärzte sind in ländlichen Gebieten oft nicht genug ausgebildet. In Nairobi jedoch ist die ärztliche Versorgung sehr gut, da die Stadt über einen Regionalarzt des Auswärtigen Amts verfügt und es auch Deutsch sprechende Mediziner gibt. In vielen Krankenhäusern gibt es Stationen, die man mit europäischen Standards vergleichen kann, dort findet man auch ärztliche Notdienste für Unfälle oder Infektionen. In jedem Fall sollte man vor dem Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abschließen und eine Reiseapotheke im Gepäck verstauen. Bei einem längeren Aufenthalt ist eine private Krankenversicherung, die auch ausländische Behandlungskosten langfristig abdeckt, am besten, wenn man seine Gesundheit in Kenia schützen möchte.
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