Gozo - Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte

Bei einem Besuch der Insel Gozo gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte. Maltas Nachbarinsel stellt sich vor.

Gozo ist die zweitgrößte der maltesischen Inseln und wird in der maltesischen Sprache Malti auch Ghawdex genannt. Gozo ist die kleine Nachbarinsel Maltas und misst eine Länge von 14 Kilometern sowie eine Breite von 7,3 Kilometern, mit einer Gesamtfläche von 67 Quadratkilometern. Auch wenn sie einen kleinen Umriss hat, so hat die Insel doch eine ganze Menge interessanter Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte, zu bieten. Gozo kann man entweder mit der Fähre aus Cirkewwa, im nördlichen Malta, wie auch mit dem Wasserflugzeug aus der Hauptstadt Maltas Valletta, erreichen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel Gozo gehören:

Dwejra Bay, Fungus Rock und Azure Window

Direkt am wunderschönen blauen Meer gelegen, ist das durch das Meer geformte, natürlich entstandene Azure Window. Hier kann man mit kleinen Booten durch die Grotten und Höhlen fahren und sich dabei die interessanten Felsformationen ansehen. Dem Azure Window vorgelagert sind begehbare Klippen, in dessen Stein man auch noch heute eine Vielzahl von Fossilien findet. Nur unweit der Dwejra Bay, findet der Besucher den Fungus Rock, der nach einem Gewächs, von dem man zunächst annahm, dass es ein Pilz mit heilenden Kräften sei, benannt wurde. Später stellte sich heraus, das das rot blühende Pflanzengewächs weder ein Pilz war noch heilende Kräfte irgendeiner Form besaß. Die sich anschliessende Dwejra Bay, ist ein Geheimtipp für einen Badeurlaub, da sich hier so gut wie nie eine Menschenseele blicken lässt, bis auf die Fischer mit ihren bunten Fischerbooten. Die Dwejra Bay verfügt über einen kleinen Kiesstrand.

Victoria, die Hauptstadt Gozos

Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte in der Hautstadt Gozos, Victoria, sind vor allem die Zitadelle, auch Gran Castello genannt. Die Zitadelle beherbergt die beeindruckende Kathedrale, historische Bastionen sowie die Überbleibsel alter traditioneller Stadthäuser. Eines dieser Häuser ist das Norman House, welches liebevoll restauriert und in ein Folkloremuseum umgewandelt wurde. Ebenso findet der Besucher hier das archäologische sowie das Kathedral Museum vor. Innerhalb der gemütlichen Stadt Victoria finden sich zahlreiche kleine Geschäfte, die typisch gozitanisches Handwerk sowie Souvenirs verkaufen. Kleine Cafes und Bistros laden, bei geschäftigem Treiben, die Besucher zu Erfrischungen ein.

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Xahra

Auf einem Hochplateau südlich der Stadt Xahra gelegen, sind die vermutlich ältesten freistehenden und von Menschenhand erbauten Tempelanlagen. Die Tempelanlagen von Ggantija sind von einer megalithischen Steinmauer umgeben, in deren Inneren sich zwei relativ gut erhaltene Tempel befinden. Man geht davon aus, dass die Tempelkomplexe weit älter als 5000 Jahre sind und in den Jahren 3600 bis 3200 v. Chr. entstanden. Während der Ausgrabungen fand man zwei Steinköpfe, welche vermutlich Statuen weiblicher Götter darstellten. Diese lassen sich heute im archäologischen Museum in Victoria bestaunen. Auf den Steinplatten der Tempelanlagen lassen sich noch heute, wenn auch etwas erschwert, spiralförmige Verzierungen erkennen. Nur unweit der Tempelanlagen in Xahra, kann man täglich zwischen 8.30 und 16.30 die Windmühle aus dem 17. Jahrhundert besichtigen.

Ta' Pinu

Ein absolutes Muss in der Reihe der Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte, ist die Basilika Ta' Pinu. Die Basilika Ta' Pinu liegt in einer sehr ländlichen Gegend im Nordwesten der Insel Gozo. Ta' Pinu besitzt einen 47 Meter hohen freistehenden Kirchtum und liegt nur unweit des ursprünglichen Dorfes Gharb auf freiem Feld. Schon von weitem spürt man eine gewisse friedvolle Energie, die von der Basilika ausgeht. Die Basilika Ta' Pinu gilt als einer der wichtigsten Wahlfahrtsorte auf den maltesischen Inseln und das hat seine Gründe. Am 22. Juli 1883, spazierte Karmni Grima, eine Einwohnerin Gharbs an der damaligen Kapelle vorbei und vernahm die Stimme der Gottesmutter Maria, die sie aufforderte drei Ave Maria zu beten. Karmni Grima tat wie ihr aufgetragen und seitdem sagt man, dass sich auf seltsame Art und Weise immer wieder Wunder in dem Ort und der Basilika Ta' Pinu ereignen. Noch heute kann man im hinteren Teil von Ta' Pinu Bilder schwerkranker Menschen bestaunen, die auf wundersame Art und Weise Heilung erfahren haben.

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Autor: roswitha211  27.12.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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