Griechenland im Kleinformat - Eine Reise zu den Kykladen-Inseln
Eine Reise zu den griechischen Inseln ist wie ein Ausflug in eine Miniaturversion des Landes. Die Kykladen-Inseln beispielsweise bieten ihren Besuchern sowohl ansprechende Reiseziele als auch Möglichkeiten zur Erholung.
Die Kykladen sind eine Inselgruppe in Griechenland, zu der unter anderem die Inseln Paros, Naxos, Amorgos und Syros gehören. Jeden dieser Orte zu besuchen ist ein beeindruckendes Erlebnis. Denn nicht eine der komplett von Wasser umgebenen Destinationen wird die Erwartungen ihrer Besucher enttäuschen. Zumindest nicht, wenn man auf typisch griechische Eindrücke hofft, wie beispielsweise auf die oft gesehenen weißen Häuser mit blauen Dächern, oder eine Reise auf der Suche nach gastfreundlichen Menschen aus einer anderen Kultur antritt.
Naxos - die größte der Kykladen-Inseln
Naxos bietet seinen Besuchern vor allem weitläufige und wunderschöne Sandstrände, an denen besonders das Glitzern des klaren blauen Meerwassers beeindruckt. Sehenswert für Kulturinteressierte ist außerdem der Apollo-Tempel, der auf einem kleinen Hügel in der Nähe des Hafens steht und bei der Ankunft per Schiff sofort ins Auge sticht. Abgesehen von diesem antiken Bauwerk empfiehlt sich ein Spaziergang durch die kleinen Straßen und Gassen der Insel, die immer wieder einen Blick auf das umgebende Panorama offenbaren.
Die "Klosterinsel" Amorgos
Nicht weit von Naxos befindet sich die Insel Amorgos, die vor allem wegen eines auf ihr befindlichen Klosters als Reiseziel empfohlen wird. Dieses Gebäude, bekannt unter dem Namen Hozoviotissa-Kloster, wurde direkt in einen Felshang gebaut und lässt sich nur aufgrund seiner weißen Farbgebung von diesem unterscheiden. Ein Besuch dieser religiösen Stätte lohnt sich definitiv – nicht nur, um die Lebensumstände der dort ansässigen Mönche besser kennenzulernen, sondern auch, um den atemberaubenden Ausblick von dem abgeschiedenen Ort, an dem das Kloster erbaut wurde, zu genießen.
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Ein Tipp zum Schluss: Wer sich entschließt, eine der Kykladen-Inseln zu besuchen, sollte definitiv nicht auf das richtige Schuhwerk vergessen, denn der Großteil der griechischen Inseln ist recht hügelig gebaut, weshalb Ausflüge meist mit einem gewissen Anteil an Wanderungen „bergauf“ verbunden sind. Rastplätze gibt es aber genügend, und auch auf dem Weg lässt sich immer wieder etwas entdecken, das eine kurze Verschnaufpause rechtfertigt.
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Naxos 2011
Hozoviotissa-Kloster