HAMPI - ein magischer Ort des "Ewigen Indiens"
Die kleine Stadt Hampi ist ein Juwel des Ursprünglichen Indiens und bietet für jeden Indienreisenden magische Augenblicke.
"Ich habe ihn gefunden. Den schönsten Ort der Welt." Mit diesen Worten beschreiben viele Reisende ihren Trip in die kleine Stadt Hampi im indischen Bundesstaat Karnataka. Vor 800 Jahren war Hampi die Hauptstadt des hinduistischen Königreichs Vijayanagar. Der blühende Handel mit Baumwolle, Edelsteinen und Gewürzen ermöglichte den Bau sagenhafter Tempelanlagen und Paläste, von denen heute nicht mehr als Ruinen erhalten sind, in welchen die zahlreichen eingemeisselten Götter-und Sagengestalten von einstigen rauschenden Festen und mystischen Gebeten erzählen.
Hampi lässt sich in drei Bereiche aufteilen: den Hampi-Bazar, das Flussgebiet und den "Königlichen Bereich". Hampi Bazar besteht eigentlich aus einer größeren Straße, an der sich zahlreiche Guest Houses, Restaurants, kleine Shops und weitere touristische Einrichtungen entlang reihen. Hier herrscht jenes buntes Treiben wie man es aus Indien zugleich hasst und liebt. Ein paar Schritte entfernt steht der den Ort überragende 42 Meter hohe Virupaksha-Tempel, der besonders zu den Gebetszeiten von 6.30 - 8.00 Uhr morgens und von 18.30 - 22.00 Uhr eine einzigartige Atmosphäre bietet.
Neben zahlreichen Tempelruinen ist der Vitalla-Tempel als ein Meisterwerk der mittelalterlichen indischen Baukunst eine Besichtigung unbedingt wert. Um zu jenem zu gelangen muss man am Tungabhadra-Fluss entlang wandern. Hier ist man plötzlich von der lauten Geschäftigkeit des Hampi Bazars in eine andere Welt katapultiert. Absolute Ruhe herrscht hier und man könnte stundenlang auf den, von der Abendsonne lila gefärbten, Fluss schauen. Ringsherum findet man kleine Höhlen in den Felsen, in denen ab und an ein einsamer Bettelmönch sitzt und zu einem kleinen Plausch bereit ist.
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Bevor es komplett dunkel ist, sollte man sich wegen der häufigen Raubüberfälle auf Touristen allerdings wieder in seinem Guest House eingefunden haben oder gemütlich in einem der kleinen Roof-Top Restaurants sitzen und über indischen, tibetischen und kontinentalen Köstlichkeiten entspannen. Mindestens eine Übernachtung sollte man in Hampi einplanen um bei Sonnenaufgang auf den Mantanga-Hill zu steigen und die traumhafte Aussicht über Hampi zu genießen. Aber Vorsicht vor den ansässigen Affen ! Sie sind nicht gerade gut gelaunt und ziemlich kleptomanisch veranlagt.
Nach dem Frühstück empfiehlt sich dann ein Fußmarsch oder eine Rikschafahrt zum Königlichen Zentrum, in dem das Queens Bath, die Audienzhalle, die Elefantenställe und der Danaik-Komplex so wie weitere Tempel- und Palastruinen den einstigen Prunk des Königreiches erahnen lassen. Insgesamt sind bis zu vier Übernachtungen in Hampi angemessen. Vom südlich gelegenen Busbahnhof lässt sich in 30 Minuten nach Hospet fahren, von wo man mit dem Bus in sämtliche Regionen Indiens kommt. Für Traveller mit dem Ziel Goa empfiehlt sich der mehr oder weniger bequeme Nachtbus. In dem kleinen Städtchen Hampi kann man also noch ein kleines Stück des "Wahren Indiens" finden und die einzigartige Atmospäre dieses historischen Ortes macht es zur absoluten Pflichtstation für jeden Südindienreisenden.
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