Hawaii - oder Cheeseburger im Paradies
Schon ein alter Jimmy Buffet Song beschreibt, wie Amerikaner die Südsee für sich entdecken. Dieses Lebensgefühl zwischen amerikanischer Lebensart und traditioneller polynesischer Kultur entwickelte sich auf Hawaii.
Viele Besucher sind bei ihrem ersten Besuch auf Hawaii von der Verschmelzung des American Way of Live und der traditionellen polynesischen Kultur fasziniert, und dies ist der Garant für ein Wiederkommen - Suchtgefahr garantiert! Die alten Traditionen der Polynesier vermischten sich im Laufe der Jahrzehnte mit der schrillen, kitschigen und schnelllebigen Lebensweise der Festlandamerikaner. Die Hawaiianischen Inseln bestehen aus Atollen, Korallenriffen und insgesamt 132 Inseln, von denen acht als Hauptinseln bezeichnet werden. Oahu ist die, die am dichtesten bewohnt ist und hier liegt auch die bekannte Stadt Honolulu mit dem berühmten Strand von Waikiki.
Es muss kein 5-Sterne Luxushotel sein
Die Hochburg des Tourismus in Honolulu ist der Stadtteil Waikiki. Hier findet man Hotels aller Preiskategorien, vom einfachen Appartement bis zur Suite mit Meerblick. Die Hotels in der zweiten Reihe sind sehr viel günstiger. So bekommt man um ca. 50 Euro pro Person bereits ein Zimmer, das allen Ansprüchen entspricht. Empfehlenswert ist ein Zimmer mit einer kleinen Küche und Kühlschrank, da in den USA Zimmer mit Frühstück oder Halbpension nicht üblich sind. Zu beachten gilt, dass in den Hotels eine Gebühr für das Parken verlangt wird. Diese beträgt ca. fünf Dollar pro Tag, öffentliche Abstellplätze für Fahrzeuge sind in Waikiki fast nicht vorhanden.
Hawaii - ein Badeurlaub oder doch lieber eine Besichtigungstour
90 Prozent der Urlauber, die nach Oahu fliegen, kommen während ihres Aufenthaltes über die Stadtgrenze von Honolulu nicht hinaus. Dabei bietet die Insel so viele Möglichkeiten, die es zu entdecken gilt. Es ist zu schade den weiten Weg von Europa auf sich zu nehmen und dann nur am Strand von Waikiki in der Sonne zu liegen. Um nun die Insel zu erkunden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Je nach Belieben kann man zwischen einer geführten Bustour, bis hin zum öffentlichen Busnetz wählen. Sehr beliebt ist ein Mietwagen, da dieser eine gewisse Unabhängigkeit bietet. Das vorreservierte Auto kann man gleich am Flughafen in Empfang nehmen.
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Honolulu- die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Hawaii
Honolulu besteht aus mehreren Stadtteilen, wobei neben Waikiki, Chinatown und die Innenstadt, die sich hinter dem alten Hafen mit dem Aloha Tower erstreckt, für Besucher interessant ist. Die Downtown ist von Waikiki aus entweder mit dem öffentlichen Bus, dem privat betriebenen Trollyservice oder mit dem Mietwagen zu erreichen. Wer mit dem Mietwagen in die Innenstadt fährt, sollte die Parkgarage im Viertel Chinatown in der Smithstreet wählen. Diese ist mit zwei Dollar fünfundzwanzig für eineinhalb Stunden die günstigste in der ganzen Umgebung. Von hier ist die Innenstadt ganz bequem zu Fuß erkundbar. Der Parkplatz beim Aloha Tower ist mit fast neun Dollar für drei Stunden erheblich teurer.
Der königliche Teil von Honolulu
Das Herz der Downtown ist die Gegend um den Iolani Palast. Der Name Iolani bedeutet übersetzt Himmelsfalke und weist auf den spirituellen Geist der Polynesier hin. Da es in den anderen amerikanischen Bundesstaaten nie eine Monarchie gab, ist er der einzige Königspalast der Vereinigten Staaten von Amerika. Heute kann der Palast besichtigt werden und gibt einen guten Eindruck davon, wie seinerzeit das Königshaus regierte. Im Nebengebäude, den Iolani Barracks, bekommt man die Eintrittskarten. Zur Zeit des Königreichs, war dies die Unterkunft der Soldaten und Dienerschaft. Die Monarchie endete im Jahre 1893, denn in diesem Jahr kam es zum Aufstand gegen das Königshaus und die letzte Königin Liliuokuliani wurde abgesetzt.
Angefacht wurde der Aufstand von Bewohnern amerikanischen Ursprungs. Sie ersetzten die Monarchie durch eine amerikanisch dominierte Republik. Jedoch hielt die Republik nur bis in das Jahr 1900, dann annektierten die USA Hawaii. Erst im Jahre 1959 wurde Hawaii der 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Heute ist der Sitz der Bundesregierung das State Capitol, welches gleich hinter dem Palast liegt. Das im Stil der sechziger Jahre errichtete Gebäude besitzt durch seine architektonische Form viel Aussagekraft. So ist es von einem Wasserbecken umgeben, das für die Insellage Hawaiis steht. Die Säulen des Gebäudes stellen die Palmen dar, die konischen Gebäudeteile erinnern an die Vulkane der Insel.
Gleich neben dem Palast befindet sich das Rathaus, welches Honolulu Hale genannt wird. Als Vorbild diente dem Architektenteam C.W. Dickey und Hart Wood das Rathaus von Florenz, dem Bargello. Besonders interessant und sehenswert sind die Deckenfresken in der Eingangshalle. Schräg gegenüber dem Rathaus befindet sich das Mission House Museum. Dieses aus mehreren Gebäuden bestehende Museum, gibt die Geschichte der ersten amerikanischen Siedler wieder. Die Häuser sind noch original aus der Zeit erhalten, als die ersten Amerikaner in Honolulu Fuß fassten.
Die neben dem Mission House Museum befindliche und im Jahre 1842 geweihte Kawaiahao Kirche, besteht aus 14.000 Korallenstein-Blöcken. In diesem Gotteshaus beteten die Angehörigen des Königshauses. Noch heute haben die Nachfahren hier in der Kirche ihren reservierten Platz. Gegenüber der Kirche ist das Standbild von König Kamehameha zu sehen. Er einigte in einem blutigen Krieg die hawaiianischen Inseln zu einem Königreich. Somit war er der erste König, der über alle Inseln herrschte. Die Bronzestatue ist jedoch nur eine Kopie, da das Original beim Transport aus dem Herstellungsland Italien verschwand. Jedoch tauchte diese später wieder auf. Jetzt steht das Original auf der Insel Big Island in dem kleinen Ort Kapaau.
Westlich an die Altstadt grenzt das Viertel der Chinesen, auch Chinatown genannt. Hier schlägt das Herz der asiatischen Kultur mit ihrem eigenen Lebensrhythmus und Gepflogenheiten. Das Viertel besteht aus einer bunten Mischung von verschiedenen Farben und fremd anmutenden Gerüchen. Es ist empfehlenswert Chinatown am Vormittag zu besuchen, wenn in den kleinen Geschäften und auf dem Markt das frische Gemüse und Obst verkauft wird. Auch fangfrischen Fisch und Meerestiere kann man am frühen Morgen in den Fischgeschäften und am Oahu Market finden. Die Geschäfte bieten Waren aller Art, Lebensmittel und Gewürze an, die aus China importiert werden und für uns Europäer fremd und unbekannt sind. Sehenswert ist der schon beschriebene Oahu Market, der Chinatown Cultural Plaza, die Yat Tung Chow Noodle Factory und der Maunakea Marketplace.
Selbstverständlich besitzt Honolulu auch einen Hafen, der aufgrund der isolierten Lage Hawaiis im Pazifik eine bedeutende Rolle spielt. Heute ist der Hafen einer der modernsten des Pazifiks und hauptsächlich werden Handelswaren und Konsumgüter umgeschlagen. Bis zu Beginn des modernen Flugverkehrs war der Hafen das einzige Tor zur Welt, wo sämtlicher Personen- und Warenverkehr abgewickelt wurde. Bei den sogenannten Boat Days, als damals noch die großen Passagierschiffe anlegten, versammelte sich die einheimische Bevölkerung an den Piers und verkaufte Blumengirlanden (Leis), tauchten nach Münzen und holten ihre Post ab. Dazu gab es natürlich hawaiianische Musik und den berühmten Hula-Tanz.
Das Wahrzeichen des Hafens und natürlich von Honolulu, ist der Aloha Tower. Mit seiner Höhe von 55 Metern war er seinerzeit, im Jahre 1926 bei der Inbetriebnahme, das höchste Gebäude der Insel. Sein Leuchtfeuer strahlte 30 Kilometer weit auf das Meer hinaus und die sieben Tonnen schwere Uhr war die größte, die Howard Clark in Boston jemals hergestellt hatte. Heute kann man die Aussichtsplattform mit dem Aufzug erreichen. Der Ausblick von dort über die Stadt und Insel ist atemberaubend und einzigartig. Der Besuch ist kostenlos, lediglich Taschen und Rucksäcke werden kontrolliert. Einen Besuch wert ist auch das neben dem Aloha Tower befindliche Restaurant- und Geschäftsviertel. Hier kann man am Abend gemütlich essen oder einen Drink zu sich nehmen oder einfach nur Bummeln gehen. Gleich daneben ist das Hawaii Martime Center angesiedelt, in dem es Informationen und Ausstellungsstücke über die polynesische Seefahrt zu sehen gibt.
Waikiki – Eine Ansammlung von Bettenburgen??
Waikiki liegt an einem der berühmtesten Strände der Welt und ist schlichtweg das Zentrum des Tourismus in Hawaii. Hotels aller Preisklassen reihen sich aneinander, umgeben von Einkaufszentren und Restaurants. Doch dies war nicht immer so, denn die Gegend des heutigen Waikiki war bis zu Beginn des 20. Jahrhundert eine sumpfige, feuchte Ebene, die nicht mal für das Weidevieh zu gebrauchen war. Nicht umsonst bedeutet der Name Waikiki auf polynesisch sprudelndes Wasser.
Erst als der Ala Wai Kanal in den Jahren 1921 bis 1923 angelegt wurde, erfolgte die Trockenlegung Waikikis. Dieser Kanal war der Grundstein zur weiteren Besiedelung und Aufbau des Tourismus. Waikiki erstreckt sich vom Kapiolani Park, am Fuße des erloschenen Vulkans Diamond Head, bis zum Ala Moana Beach Park. Der Strand selbst besteht aus mehreren Abschnitten, die auch eigene Namen tragen. Auf einem knapp drei Kilometer langen und einen Kilometer breiten Abschnitt reihen sich 140 Hotelkomplexe mit ca. 35.000 Betten.
Dies entspricht ca. 45 Prozent der Gesamtbettenkapazität Hawaiis. Die beiden ältesten Hotels sind das Royal Hawaiian Hotel mit seiner rosa Fassade aus dem Jahre 1927 und das Sheraton Moana Surfrider aus dem Jahre 1901. Sehenswert ist das Hilton Hawaiian Village mit einer japanischen Pagode, Thai Tempel und Granitlöwen. An der Fassade des zur Meerseite zugewandten Gebäudes, leuchtet ein Regenbogenbild in der Sonne, das höchste Mosaikbild der Welt.
Für einen romantischen Abend im Schatten des Diamond Head empfiehlt sich der Duke´s Canoe Club. Das Lokal im Stil der 30er und 40iger Jahre des 20. Jahrhunderts gehört zwar der etwas höheren Preisklasse an, bietet aber tolle Sonnenuntergänge und hawaiianische Musik. Die Steaks und Ribs sind vorzüglich. Zu finden ist Duke´s in 2235, Kalakaua Avenue. Unbedingt ausprobieren sollte man auch das Lokal Cheesburger in Paradies. Die Preise für Speisen und Getränke sind relativ günstig für Waikiki; die Einrichtung des Lokals ist bunt - kitschig und zeigt wie Amerikaner die Südsee empfinden. Das Essen ist typisch amerikanisch. Zum Abendessen spielt noch eine Band Lieder von Sommer, Sonne und Meer. Die Adresse lautet 2500, Kalakaua Avenue
In Waikiki befindet sich auch das größte Einkaufszentrum des Pazifiks, das Ala Moana Shopping Center. In diesem, sich über mehrere Ebenen erstreckende Center, sind alle Nobelmarken, die Rang und Namen haben vertreten. Von Louis Vitton über Cartier bis Armaini und noch einige andere sind hier angesiedelt. Der Grund dafür sind japanische Touristen, die gerne ausgedehnte Einkaufstouren in hochpreisigen Boutiquen unternehmen.
Aber auch für den schmaleren Geldbeutel gibt es hier eine ausreichende Auswahl an Geschäften. Empfehlenswert ist der Food Court im Untergeschoss, die Auswahl an Gerichten ist riesig und die Preise sind angemessen. Jeden Nachmittag finden ab 17.00 Uhr Show- Veranstaltungen statt, die kostenlos besucht werden können. Ein weiteres interessantes Einkaufszentrum liegt direkt in Waikiki, Ecke Kalakaua Avenue, Royal Hawaiian Street, die DFS – Galeria. Das im Stil eines alten Hafens und eines Passagierdampfers nachempfundene Center, ist schon aufgrund seiner Dekoration sehenswert. Die einzelnen Geschäfte sind in den Hafengebäuden untergebracht und die Hauptstraße ist mit alten Fahrzeugen und nachempfundenen Passanten mit historischer Kleidung bevölkert. Natürlich gibt es auch hier jeden Tag um 19.00 Uhr eine Hula Show .
Der beste Aussichtspunkt auf Waikiki
Im Osten von Waikiki, dort wo der Kapiolani Park endet, erhebt sich der erloschene Vulkan mit dem Namen Diamond Head. Der Name selbst entstand dadurch, als im Jahre 1825 britische Soldaten die Kalkkristalle in der Sonne blitzen sahen und diese für Diamanten hielten. Der Diamond Head mit einer Höhe von 232 Metern, kann über einen Fußweg mit angeblich 99 Stufen bestiegen werden. Im zweiten Weltkrieg befand sich im Inneren des Berges das Hauptquartier des Militärs auf Hawaii. In das Kraterinnere führt die Straße durch einen Tunnel und endet beim Parkplatz wo der Trail seinen Anfang nimmt. Der Weg ist leicht in einer halben Stunde zu schaffen und für die Anstrengungen wird man mit einem einmaligen Blick auf Waikiki und Honolulu belohnt. Die Gebühr für Eintritt und Parken beträgt neun Dollar pro Fahrzeug.
Unterwegs auf der Ostseite von Oahu
Nach dem Verlassen der östlichen Vororte von Honolulu biegt hinter dem Berg Koko Head eine kleine Straße zur Hanauma Bay ab. Die Bucht ist ideal zum Schnorcheln, da hier sehr viele tropische Fische anzutreffen sind. Berühmt wurde die Bucht durch den Film Blaues Hawaii mit Elvis Presley. Für den Zutritt zur Bucht wird ein Eintrittsgeld in der Höhe von sieben Dollar fünfzig erhoben und das Parken ist auch mit einem Dollar kostenpflichtig. Landschaftlich ist die Bucht durch den versunkenen und vom Meer ausgefüllten Vulkankrater sehr sehenswert.
Zurück auf der Straße, dem Kahanianaole Highway Richtung Osten, führt diese durch eine kahle, vulkanische Gegend. Die Küste ist schroff und die Wellen brechen sich an den Klippen und Felsen. Dieses Phänomen wird beim Halona Blowhole am deutlichsten sichtbar. Hier schießt die Wasserfontäne der Wellenbrandung durch einen Röhre nach oben. Dadurch können an sehr stürmischen Tagen, Wasserfontänen mit 15 Metern Höhe entstehen. Sehr eindrucksvoll und spektakulär zu beobachten!
Das Städtchen Kailua mit dem Kailua Beach Park ist einer der schönsten Strände von Oahu. Der weiße Sand mit den schattenspendenden Bäumen im Hintergrund und das türkisgefärbte Meer, vermitteln das Gefühl der Südsee pur. Auch durch den Umstand, dass dieser von Touristen nicht so frequentiert wird, unterstreicht den Eindruck. Der Beach Park kann auch mit einer angenehmen Infrastruktur wie Dusche, WC und einem kleinen Imbissstand aufwarten.
Hinter der Kleinstadt Kaneohe, dort wo sich die Koolau Berge erheben, in dem kleinen Ort Haiku, steht der Byodo-In Tempel. Er ist der Nachbau eines japanischen buddhistischen Tempels und der größte seiner Art außerhalb Japans. Umgeben von einem Fischteich mit Goldkarpfen und kleinen Brücken, steht der Tempel in einer sehr gepflegten Gartenanlage mit vielen tropischen Blumen und Gewächsen. Gegen einen Eintrittspreis von drei Dollar pro Person, kann der Tempel besichtigt werden. Beim Eingang muss man die Schuhe ausziehen, damit man das Innere des Tempels besichtigen kann. Interessant ist der rückwärtige Teil, denn dieser wird als Friedhof genutzt. Hier ehren die Gläubigen ihre Toten, die in Urnen ruhen.
Polynesisches Kulturzentrum
Das Polynesische Kulturzentrum bietet die einmalige Gelegenheit, die gesamte polynesische Kultur an einem Tag kennenzulernen. Das Gelände ist so gestaltet, dass die einzelnen Kulturen in kleinen Dörfern zusammengefasst sind. In den einzelnen Villages werden die jeweiligen Tänze oder die für diese Region typische Handwerkskunst gezeigt. Die Palette der Dörfer reicht von Neuseeland über Tahiti, Samoa, Fidji und den Marquesas Inseln bis Hawaii.
Der Betreiber des Zentrums ist die benachbarte Mormonengemeinde. Von dort kommt auch das Personal und die Tänzer/innen für die verschiedenen Darbietungen. Mittlerweile hat sich das polynesische Kulturzentrum zur meistbesuchten Attraktion mit Eintritt auf den Inseln entwickelt. Beeindruckend ist die 90 minütige Abendshow mit farbenprächtigen, leuchtenden Kostümen und tollen Effekten, wie Vulkaneruptionen und Lichtspielen. Der Eintrittspreis ist davon abhängig, ob man die Abendshow mit bucht oder nur den reinen Eintritt wählt. Da die Besucher-Kontingente pro Tag beschränkt sind, ist es empfehlenswert, die Eintrittstickets schon ein paar Tage vorher zu kaufen. Die Tickets sind auch direkt in Waikiki im Royal Hawaiian Shopping Center, wo das Kulturcenter eine eigene Infostelle betreibt, erhältlich.
Die Nordküste
Entlang der Nordküste gibt es eine Menge von Stränden, die zum Baden einladen. Jedoch Vorsicht, denn speziell in den Wintermonaten sind die Wellen sensationell hoch und gefährliche Strömungen treiben dort ihr Unwesen. Dies ist jedoch die Zeit, wo die durchtrainierten Surfer mit ihren Brettern zum Tanz auf den meterhohen Wellen ansetzen. Beeindruckend, wie sie gegen die Wellen ankämpfend auf das offenen Meer paddeln, um dann mit ihren Surfboards auf den Wellenkämmen Richtung Ufer gleiten.
Das Zentrum der Surfer ist die historische Kleinstadt Haleiwa. Hier können die begeisterten Surfer sämtliche Ausrüstungsgegenstände für den Ritt auf den Wellen erstehen. Sogar ein kleines Museum über den Surfsport ist hier angesiedelt, es befindet sich beim Northshore Marketplace. Allerdings ist es bei gutem Wellengang geschlossen, da hier die Betreiber selbst Surfer sind. Die Ortschaft mit ihren alten bunten Häusern ist nicht nur für den Surfsport bekannt, sondern hier gibt es im Lokal Ku´ Aina die angeblich besten Sandwiches und Burger auf den hawaiianischen Inseln zu kaufen. Sehenswert ist der Northshore Marketplace mit seinen kleinen Galerien und Geschäften, die noch zu passablen Preisen, Kunsthandwerk und Bilder einheimischer Künstler anbieten.
Auf der Straße zurück nach Honolulu
Von Haleiwa aus, führt die Straße wieder Richtung Süden zurück nach Honolulu. Nicht verpassen sollte man das Dole- Besucherzentrum inmitten der Ananasfelder des Leilehua Plateaus. Hier erfahren Besucher alles über die Ananas Frucht und deren Anbau. Eine Schmalspurbahn führt durch die Ananas Felder und gibt einen Eindruck darüber, welche Sorten es gibt und worauf es beim Anbau ankommt. Auf dem Gelände ist auch der weltgrößte Irrgarten aus Sträuchern und Büschen angelegt. Im Besucherzentrum dreht sich alles um die Ananas und die Firma Dole. In dem großzügig angelegten Shop gibt es T-Shirts, getrocknete Früchte, Küchengeräte zum Schälen der Ananas und nicht zu vergessen die einfach lecker schmeckende Ananaseiscreme!
Pearl Habour und die Arizona-Gedenkstätte
An diesem historischen Platz begann mit dem Angriff der japanischen Luftwaffe am siebten Dezember 1941 auf die amerikanische Pazifikflotte der Zweite Weltkrieg für die USA. Heute erinnert immer noch das auf Grund liegende Schlachtschiff Arizona mit der darübergelegenen Gedenkstätte an diesen Angriff. Die Gedenkstätte kann natürlich besucht werden. Zu Beginn wird ein eindrucksvoller Film über die damaligen Ereignisse gezeigt und man erhält Hintergrund -information wie es zu dem Angriff kam.
Danach bringt ein Navy-Boot die Besucher zur Gedenkstätte. Die 1961 eröffnete Gedenkstätte wird jährlich von ca. 1,4 Millionen Touristen besucht. Auf dem brückenartigen Gebäude sind auf der rückwertigen Stirnseite die 1.100 Namen der Toten der Arizona eingraviert. Der Anblick, des aus dem Wasser ragenden, verrosteten Geschützturms lässt immer noch erahnen, welche Katastrophe sich hier abgespielt hat, bei der insgesamt 2.300 Menschen getötet wurden. Noch heute kommen Angehörige der Gefallenen hierher und legen Blumenkränze nieder, ein Ort des Schweigens und Nachdenkens. Als Gegenstück erhielt im Jahre 1998 vor der Insel Ford das Schlachtschiff Missouri, seinen letzten Ankerplatz. Auf dem Kriegsschiff erfolgte am 2. September 1945 die Unterzeichnung der Kapitulation Japans. Das Museumsschiff kann ebenfalls besichtigt werden.
Zum Abschluss noch ein paar praktische Tipps
Generell liegt das Preisniveau in Hawaii höher, als das am Festland –USA. Speziell die Supermärkte in Waikiki haben entsprechend höhere Preise. Diesem kann man etwas entgegenwirken, indem man Lebensmittelmärkte in anderen Stadtteilen aufsucht. Preiswert Essen gehen kann man in Lokalen von Restaurantketten oder in den schon erwähnten Foodcourts. Entlang der Küstenstraße Richtung Norden, stehen neben der Straße kleine Obststände, die frisch gepflückte Früchte anbieten. Die Auswahl reicht von Papayas über Bananen bis hin zu Ananasfrüchten. Ein Tipp: unbedingt stehen bleiben und kosten, so frisches und leckeres Obst findet man nicht so schnell wieder!
Einen besonders schönen Ausblick über den Ostteil der Insel bietet der Na Pali Aussichtspunkt. Dieser ist von Honolulu leicht über den Highway Nummer zwei zu erreichen. Die Ausfahrt ist ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Dazu gibt es noch eine Alternativroute durch das Nuuanu Tal. Diese führt über eine schmale Straße durch einen dichten Regenwald. Diese Route ist beeindruckender und schöner, da hier die Sonne immer wieder durch den Regenwald bricht und so tolle Lichteffekte erzeugt.
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Szene in der DFS- Galeria
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Waikiki von Oben
Weg zum Diamond Head
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