Hostels in Nordamerika - Eine Übersicht
Die günstigste Variante einer Unterkunft in Nordamerika, besonders für Alleinreisende, sind die Hostels. Man muss sich zwar oft das Zimmer mit Fremden teilen, kann aber gleichzeitig viele interessante Leute kennenlernen.
Die Hostels in den USA haben nicht viel mit den deutschen Jugendherbergen zu tun. Man trifft dort keine aufgeregten Schulklassen an. Hostels sind eher günstige Unterkünfte für junge und jung gebliebene Leute, die sich nicht lange im Zimmer aufhalten wollen. Oft gibt es sogar eine Regel die besagt, dass man erst am dem 18. Lebensjahr dort einchecken darf. Das Konzept: man bucht ein Bett, teilt sich das Zimmer mit Fremden und spart so Geld.
Wie und wo buche ich am besten?
Es gibt zahlreiche Internetseiten, die die Hostels in jeder Stadt vergleichen, Gästekommentare anzeigen und auch die Preise benennen. Wichtig ist es sich genau die Lage auszusuchen und anzuschauen was im Preis inklusive ist. In so großen Städten wie New York oder Washington muss man lange Wege zu den Sehenswürdigkeiten zurücklegen und da ist die Lage des Hostels umso wichtiger. Manchmal muss man für Bettwäsche extra zahlen und es ist angenehm, wenn man morgens im Hostel frühstücken kann. Ausserdem sollten man sich darüber im Klaren sein mit wie vielen Leuten man sich das Zimmer teilen will und ob es gemischt oder für Frauen und Männer getrennt sein soll. Es ist zu empfehlen sein Bett vor Anreise zu buchen, denn oft sind die Hostels, besonders in der Hauptsaison und im Stadtzentrum, ausgebucht.
Familienatmosphäre bis Massenabfertigung
Es gibt kleine Hostels mit wenigen Zimmern, aber auch riesige Hostels mit vielen großen Schlafzimmern oder gar Schlafsälen. In den großen Hostels ist es oft lauter und man muss überall anstehen: bei den Toiletten, bei den Duschen und beim Frühstücksbuffet. Wenn man geplant hat viel zu Feiern, findet man in einem großen Hostel garantiert immer eine Gruppe netter, internationaler Leute die mitkommen. Wenn man allerdings lieber die Nacht durchschlafen möchte und persönliche Ausflugstipps vom Besitzer haben möchte, sollte man sich ein kleines Hostel aussuchen. Dort ist die Atmosphäre fast schon familiär. Oft sitzen sämtliche Besucher mit dem Besitzer gemeinsam am Frühstückstisch oder ziehen abends durch die Bars. Solche kleinen Hostels findet man am ehesten in kleineren Städten, wie zum Beispiel an den Niagara Fällen.
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Vor- und Nachteile von Hostels
Die Vorteile vom Übernachten in Hostels sind ganz klar die günstigen Preise und das man meist schnell Anschluss zu anderen Reisenden findet. So können besonders alleine Reisende Kontakte knüpfen und gemeinsam den Tag verbringen. Die Hostelmitarbeiter sind meist jung, gut drauf und geben gerne Insidertipps für die jeweilige Region. Menschen die einen schlechten Schlaf haben, werden merken, dass es in den Mehrbettzimmern nachts laut werden kann. Es ist zu empfehlen immer Ohrstöpsel und eine Schlafmaske dabei zu haben. Ein weiterer Nachteil ist die oft vernachlässigte Sauberkeit in Duschen und Toiletten, auch das Frühstücksbuffet besteht meistens nur aus Toast, Marmelade und Cornflakes. Aber in den USA sind das überall die typischen Zutaten für ein Frühstück. Im Großen und Ganzen sollte jeder die Variante Hostel auf seiner Nordamerikareise mal ausprobiert haben, denn was will man für 20 Dollar die Nacht schon erwarten; und der Spaßfaktor ist garantiert!
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