Inselparadies Hawaii - Traumstrände und Vulkane
Einsam mitten im Pazifik gelegen, bezaubert das Inselparadies Hawaii bis zum heutigen Tage.
Die größte polynesische Inselgruppe in der Mitte des Pazifiks besteht aus acht Hauptinseln mit gebirgigem Charakter. Ihnen allen gemein sind die Traumstrände mit weißem, schwarzem, manchmal kiesigem, meist aber puderzuckerfeinem Sand. Hawaii, oder Big Island, wie sie auch genannt wird, ist die mit 10.478 km2 größte der Inseln. Danach reihen sich Maui, Oahu, Kauai, Molokai, Lanai, Niihau und Kahoolawe ein, sowie eine große Zahl von kleinen Koralleninseln, die meist unbewohnt sind
Als Tourist auf die hawaiianischen Inseln zu kommen, ist ein Erlebnis der besonders angenehmen Art: Bereits beim Verlassen des Flugzeugs bemerkt man einen fantastischen, tropischen Duft. Die milde Seeluft und Blüten in ungeheurer Fülle, ergänzen sich zu einem sehr gesunden Klima. Die Trauminseln sind sehr regenreich, sie liegen im Bereich des Nordostpassats. Im Regenschatten der Berge finden sich Savannen, die bei entsprechender Bewässerung sehr fruchtbar sind. Alle Inseln haben Vulkane, viele davon noch tätig. Die Inseln bestehen aus den Spitzen rund 40 unterseeischer Vulkane, wie dem Mauna Kea, den noch tätigen Vulkanen Mauna Loa oder Kilauea auf Hawaii selbst..
Da Big Island die geologisch jüngste der Hawaii-Gruppe ist, sind die Berge höher und die Strände schmaler als auf den älteren Geschwistern. Hier seien auch die Wasserfälle im Inselinneren, mit ihren wunderbaren kleinen Teichen, erwähnt. Meist darf man diese zum Baden nutzen. Die Bevölkerung Hawaiis besteht aus einem durchmischten Völkchen aus allen Kulturen, nicht nur den Ureinwohnern, die heutzutage nur noch 2 % ausmachen, sondern auch aus Japanern und US-Amerikanern, Asiaten und Orientalen.
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Die Insel Molokai wird bis heute hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt, bietet aber mit seinen naturbelassenen Stränden und stillen Buchten genau das Richtige für Alternativ- Reisende, die die Ruhe und unverfälschte Natur bevorzugen. Kauai ist die älteste der Hawaii-Inseln, was man auch sehr gut an den sanfteren Formen erkennen kann. Ihre Steilklippen, Traum-Buchten und die unwahrscheinlich grünen Täler haben ihr den Beinamen "Garteninsel" eingebracht.
Sportbegeisterten und Surfern sei an dieser Stelle die Insel Maui empfohlen. Die dortigen Strände sind zum Surfen wie geschaffen, aber auch Golf- und Tennisplätze, z.B. bei Kaanapali Beach, lassen keine Wünsche offen. Auch Tauchen, Schnorcheln oder Hochseefischen mit Charterbooten sind hier möglich. Das Sportparadies schlechthin.
Die drittgrößte Insel dieses Paradieses ist Oahu. Hier liegt die Hauptstadt Honolulu sowie der geschichtsträchtige Hafen Pearl Harbour. Ein Besuch des Waialuta-Tales, mit seinen riesigen Ananasfeldern, seinen Zuckerrohr-, Sisal-, Bananen-, und Kaffeeplantagen, bietet sich für alle Freunde der Natur an. Reisfelder, Wasserkressebrunnen, aber auch Viehzuchtbetriebe liegen am Weg. Auf der dem Wind zugewandten Seite wachsen dichte Regenwälder, die unter strengem Naturschutz stehen. Als einzige Strasse führt der Pali- Highway, nach der Feuer- Göttin der Vulkane Hawaiis benannt, durch diesen Urwald.
Eine von Oahus Sehenswürdigkeiten sind die Klippen, ca. 300 Meter über Honolulu gelegen, die nicht nur einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt inklusive Waikiki Beach, Diamond Head, (ein erloschener Vulkankegel, der heute ein Friedhofsgarten ist) und auch Pearl Harbour bieten, sondern auch die warmen Aufwinde, die vom Meer kommend, regelrecht an den Klippen hinauf rasen. Sie sind so stark, dass ein kleiner, geworfener Kieselstein nach oben entschwindet. Vorsicht sei hier speziell den Brillenträgern geraten.
Denkt man an Hawaii, denkt man natürlich erst einmal an palmengesäumte Traumstrände. Waikiki Beach, der Stadtstrand Honolulus auf Oahu, ist ein Muss. Das Wasser ist körperwarm, glasklar, ruhig und der Sand wie Puderzucker. Die dahinter liegende Skyline der Luxushotels und Skycrapers, formt das typische Gesicht Honolulus. Im Anschluss an den Yachthafen findet sich, ebenfalls im Stadtgebiet Honolulus liegend, Alamoana Beach. Allerdings handelt es sich um einen Kiesstrand, der dafür mit Grillplätzen im Schatten gigantischer Banyan-Bäume aufwarten kann. Hier kommen Familien und große Gruppen auf ihre Kosten, dies gilt auch für Sandy Island am Hafen.
Oder man besucht Downtown-City. Hier kann man einfach nur bei SEAR´S shoppen oder speist auf der Gourmet-Etage. Etwa 40 bis 50 Verkaufstheken aller Nationen und Kulturen versammeln sich dort, mittendrin findet sich der deutsche Bierbrunnen mit einigen Sorten eiskaltem, deutschem Bier. Von wegen es gibt kein Bier auf Hawaii! Essen und Trinken sind vom Luxusrestaurant bis zum Hamburgerstand von allen Nationalitäten vorhanden, was immer das Herz begehrt und der Magen wünscht, man wird es finden.
Sehr beliebt ist auch das Inselhopping von Oahu aus. Ein Besuch auf Hawaii (Big Island) mit seinen noch tätigen Vulkanen, feuerspeienden Schloten, rotglühenden Lavamassen und natürlich seinen Traumstränden, ist eine Möglichkeit seine Zeit zu verbringen, der Besuch der Garteninsel Kauai oder ein Flug zur Insel Maui, auf der nur Eingeborene leben dürfen, eine andere.
Wer große Wellen mag und trotzdem nicht auf Palmen und weißen Strand verzichten möchte, dem bietet Waimea Bay, ebenfalls auf Oahu, die ideale Abenteuerkulisse. Aber Vorsicht, man sollte nicht die Wellen aus den Augen lassen. Der Strand ist auch nicht für Kinder geeignet. Im Inselparadies Hawaii sei Familien mit Kindern dagegen Hanauma Bay empfohlen. Dort werden die herrlichsten tropischen Fische gefüttert und sind so zahm, dass sie sich ohne Scheu berühren lassen und sich mitten zwischen den teils laut planschenden Kindern und anderen Schwimmern offensichtlich wohlfühlen. Es gibt einen kleinen, aber feinen Zoo, ein Seewasseraquarium und einen Meerwasserpark mit Shows.
Für Surfer oder Rucksacktouristen ist die Nordküste Oahus die bessere Adresse. Kleine Hotels, Appartements in Holzhäuschen, Kunsthandwerkshops und kleine Boutiquen sind hier angesiedelt. Große Restaurants wird man hier vergeblich suchen, hier regieren die Hamburgerbuden und Imbissstände, also eher etwas für das junge Volk. Die Wege, die auch zum Wandern unter schattigen Bäumen verführen, sind sauber und führen durch fruchtbare Felder, vorbei an den typisch amerikanischen Ranches, die es auch hier gibt, bis zum Regenwald.
Auch historisch gesehen, sind die Inseln sicher eine Reise wert. Die Geschichte der Ureinwohner polynesischer Herkunft, die Entdeckung durch Cook 1778, die Einnahme als Territorium durch die U.S.A. bis zur Eingliederung als 50. Staat Amerikas im Jahre 1960 ist vielfältig, oft blutrünstig, immer interessant und natürlich in vielen Museen Honolulus nachzuforschen.
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