Jibacoa - Eine echte Alternative zu Varadero für Ruhesuchende

Wer keine Lust auf Party und den Massentourismus in Varadero hat, der ist in Jibacoa genau richtig: in dieser kleinen Ortschaft nahe Havanna gibt es ganz viel Ruhe und kubanische Landschaften direkt vor der Haustür.

Auf Kuba gibt es jede Menge interessante Ziele für Reisende, die auf eigene Faust unterwegs sind. Pauschaltouristen, die einen All-Inklusive-Urlaub verbringen wollen, haben im Prinzip allerdings nur die Auswahl zwischen den Ferienregionen Guardalavaca im Osten und der Halbinsel Varadero. Letztere ist eine reine Feriensiedlung, deren Zutritt allen Kubanern verboten ist, die dort nicht arbeiten. Für den Besucher bedeutet das, dass er in Varadero zwar jeden erdenkbaren Urlaubswunsch erfüllt bekommt, jedoch vom wirklichen Kuba nahezu nichts mitbekommt.

Echtes Kuba in Jibacoa

In Jibacoa ist das ganz anders: hier gibt es zwar nur zwei internationale Ferien-Resorts und ein paar Campingplätze für Einheimische, dafür aber das echte Kuba mit seinen herrlichen Landschaften und freundlichen Menschen gleich nebenan. Naturbegeisterte und Ruhesuchende werden hier ihre helle Freude haben. Der Ort befindet sich etwa auf halben Weg zwischen Varadero und Havanna, so dass der Transfer vom Flughafen auf den recht guten Straßen nur etwa eine Stunde dauert. Die kubanische Hauptstadt liegt nur circa 50 km entfernt, weswegen ein Tagesausflug dorthin zum Pflichtprogramm eines jeden Jibacoa-Urlaubers gehören sollte. Ganz in der Nähe, in Santa Cruz del Norte, befindet sich auch eine Rumfabrik, wo der berühmte Havanna Club destilliert wird.

Am Strand von Jibacoa

Der schöne, feinsandige Strand am türkisblauen Meer in Jibacoa wird hauptsächlich von den Hotelgästen des Tropico Villa und Breezes Jibacoa genutzt und ist alles andere als überlaufen. Mangroven und vereinzelte Kokospalmen sorgen für ausreichende Schattenplätze und echtes Karibikfeeling. Ein vorgelagertes Riff bietet Gewähr dafür, dass sich der Wellengang in Grenzen hält. Jibacoa wird umgeben von steilen, sattgrünen Hügeln, die eine wunderschöne Kulisse bieten. Es gibt dort Trampelpfade und einige geschotterte Wege, so dass auch Wanderbegeisterte auf ihre Kosten kommen. Gutes Schuhwerk ist allerdings hier angebracht, da es teilweise sehr steil bergauf geht.

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Ein kubanischer Spaziergang

Wer es lieber etwas gemütlicher mag, der kann zu ausgedehnten Spaziergängen aufbrechen. Gleich rechts und links der Hauptstraße Richtung Varadero gibt es typisch kubanische Landschaften mit den allgegenwärtigen Königspalmen und endlosen Weideflächen zu sehen. Nicht ungewöhnlich für Kuba sind scheinbar herrenlose Kühe und Pferde, die am Straßenrand grasen. Da Kubaner überwiegend zu Fuß unterwegs sind, wird man auch immer wieder Einheimischen begegnen, die freundlich grüßen und einem kleinen Plausch nicht abgeneigt sind. Gelegentlich haben Kubaner in ihren Vorgärten auch kleine Verkaufstische aufgebaut, wo man typische Handarbeiten wie beispielsweise Ketten und Krüge aus Bambus wirklich preiswert erwerben kann.

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Autor: ml1979  18.04.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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