Klettern im Ruhrgebiet
Klettern ist eine Trendsportart geworden - im Ruhrgebiet gibt es viele Möglichkeiten für Kletterbegeisterte, egal ob drinnen oder draußen. Dabei wird die Industriegeschichte der Region oftmals mit dem Sport verbunden.
Klettern ist mittlerweile ein beliebter Sport für Jung und Alt geworden, besonders reizvoll ist wohl, dass jeder direkt durch Anleitung von Profis einsteigen kann. Zudem ist Klettern eine erschwingliche Sportart, da sich die Ausrüstung unkompliziert und kostengünstig ausleihen lässt. Im Ruhrgebiet gibt es ein besonders reichhaltiges Angebot für Kletterfans, egal ob in der Halle oder draußen.
Dabei wird oft die historische Geschichte der Bergbauregion einbezogen, so befindet sich in Bochum das Kletterzentrum Neoliet in der stillgelegten Zeche Constantin. Ganz besonders ist hier der Kletterschacht, der an eine Erkundungstour durch eine Höhle erinnern soll. Auf über 2500 Quadratmetern wird hier ein echtes Indoor Klettererlebnis geboten.Viele Kletterwände, ein Bereich, in dem jeder ohne Seil klettern darf und einiges mehr laden zum ausgiebigen Entdecken ein. Wie in den meisten Hallen und Kletterparks, gibt es hier Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene, es können zudem Geburtstage und andere Feste gefeiert werden. Auch Gruppen und Schulklassen können sich hier einen schönen Tag machen, sogar mit entsprechendem Rabatt auf den Eintrittspreis. Dieser liegt zwischen 5,50 Euro und 10,90 Euro, je nach Alter und Aufenthaltsdauer in dem Kletterparadies.
Wer dann doch lieber frische Luft schnappen möchte, macht sich auf den Weg nach Duisburg und erlebt dort die Industriegeschichte der Region hautnah. Im Landschaftspark Nord, dessen Bild von einem alten Hüttenwerk und den dazugehörigen Hochöfen geprägt ist, kann an Wänden aus altem Erz geklettert werden. Die Einrichtung leitet der deutsche Alpenverein. Auch hier gibt es Kurse und Aktionen, aktuelle Informationen bietet der Verein selber. Die Tageskarte kostet zwischen 3 und 8 Euro, das Angebot richtet sich jedoch eher an fortgeschrittene Kletterer. Wer die Sportart mit eigener Ausrüstung professionell betreibt, wird große Freude in Hattingen haben: Hier kann über der Ruhr ein alter Steinbruch erklommen werden. Im Gegensatz zu den künstlich angelegten Kletterhallen bietet der Steinbruch naturbelassene Felsen und damit eine beeindruckende Kulisse für erfahrene Sportler. Die Tageskarte kostet 3 Euro und kann in der Umgebung erworben werden. Auch hier übernimmt der deutsche Alpenverein die Organisation.
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Anfänger und Fortgeschrittene, die Lust haben, unter freiem Himmel und naturnah zu klettern, werden in Oberhausen fündig. In dem Hochseilgarten Tree2Tree, in der Nähe des beliebten Einkaufszentrum Centro, wird in luftigen Höhen auf verschiedenen Routen geklettert, dabei sichert sich der Kletterer selber. Natürlich gibt es vorher eine ausführliche Einweisung und passende Ausrüstung, damit nichts schief läuft. Nachdem dies geschehen ist, geht es per Strickleiter auf den Startbaum und sofort los. Die Aufgaben sind vielfältig und es muss gehangelt, geklettert und gesprungen werden, um alle Hindernisse zu überwinden. Anfänger haben hier eben so Spaß wie Fortgeschrittene, die etwas Neues wagen wollen. Auf der sogenannten Extreme Route, die man ab 16 Jahren betreten darf, gibt es besonders kniffelige Hindernisse in großer Höhe. Besonders Spaß macht es, nach einer erfolgreichen Klettertour wieder festen Boden zu betreten: Mithilfe einer speziellen Rolle, die in das Sicherungsseil eingehangen wird, geht es rasant bergab in einer Art persönlichen Seilbahn. Tageskarten kosten zwischen 11 und 22 Euro, Kletterutensilien und Einweisung inklusive.
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