Klettern im Thüringer Wald

Eine beliebte Freizeitaktivität im Thüringer Wald ist das Klettern. Dafür findet man im Schwarzatal, im Lauchagrund und im Gebiet der 12 Apostel ausreichend Gelegenheit.

Der Thüringer Wald präsentiert sich mit einer sehr facettenreichen Landschaft. So kann man nicht nur tiefe Wälder, weite Felder und blühende Wiesen in dieser Region erkunden, sondern auch das Schiefergebirge und der Kamm des Thüringer Waldes laden zu einem Besuch ein. Diesen gestaltet man in dieser bergigen Gegend am besten als einen Kletterausflug. Dafür stehen die höchsten Berge des Thüringer Waldes und auch etliche kleine Massive bereit. Unter diesen befindet sich der Große Beerberg mit einer Höhe von 982 Metern, der Schneekopf mit 978 Metern und der Inselberg mit einer Höhe von 916 Metern. Alle drei werden vom berühmten Rennsteig durchzogen, der auch für eine Wanderung genutzt werden kann.

Klettern im Lauchagrund

Eine beliebte Station zum Klettern im Thüringer Wald ist der Lauchagrund im Bereich des Inselberges. Viele Teile des dortigen Gebietes sind landschaftlich geschützt und gehören zum Totalreservat Kleine Wagenburg. Für Kletterer besticht der Lauchagrund in erster Linie durch mehrere freistehende Gipfel. Diese sind über viele angelegte Wanderwege zu erreichen. Das Gebiet ist sehr gut besucht. Von daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man mehrere Mitstreiter an den Wänden vorfindet. Die Beschaffenheit der Felswände im Lauchagrund setzt sich vorwiegend aus gemäßigtem Porphyr zusammen und kann sehr glatt sein. Also eine kleine Herausforderung für Kletterfreunde. Zur Absicherung für das Klettern im Thüringer Wald wurden zahlreiche Wege mit Ring- und Bohrhaken versehen. Diese sind in regelmäßigen Abständen angebracht und können ohne Bedenken verwendet werden. Insgesamt kann man im Lauchagrund an 20 verschiedenen Möglichkeiten seine Kletterfähigkeiten testen. Dazu gehören die Angstwand (18 Meter), der Aschenbergstein (50 Meter) und der Findling (25 Meter).

Klettern im Gebiet 12 Apostel

Wer sich im Klettersport noch auf etwas wackligen Beinen fortbewegt, der ist im Klettergebiet 12 Apostel herzlich willkommen. Obwohl das Gestein dort sehr brüchig ist, ist das Gebiet besonders für Anfänger geeignet. Eine Reihe an angebrachten Bohrhaken sorgt für die nötige Absicherung und lässt keine Angst aufkommen. Auch hier besteht das Gestein vorwiegend aus Porphyr, das sich je nach Abschnitt mal überwiegend und mal weniger brüchig präsentiert. Das Klettergebiet 12 Apostel besteht unter anderem aus den Etappen Johannes, Simon Zelotes, Paulus und Thomas.

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Klettern im Schwarzatal

Einen herrlichen Spielplatz für Alpinisten stellt beim Klettern im Thüringer Wald das Schwarzatal dar. Die Massive dort bestehen vorwiegend aus Schiefer, das von Moos, scharfen Kanten und Schuttbändern geprägt ist. Genau das richtige für eine kleine aber feine Herausforderung. Zum Klettern im Schwarztal steht der Obere Kirchfels mit der Schwarzatalkante zur Verfügung. Diese hat einen etwas steileren Anstieg und bietet einen weiten Blick auf die Region. Weiterhin kann der Südweg zum Klettern genutzt werden. Dort liegen vereinzelte Kletterabschnitte, die sich durch Moos, Schuttbänder, Bäume und Sträucher auszeichnen. Die Sicherung ist auf dem Südweg nur zeitweise möglich.

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Autor: Spunk  22.06.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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