Klima Italien: Temperaturen, Sonnenstunden, Wetter und Regentage in Italien

Italien ist als sonniges und warmes Urlaubsland bekannt. Bei der Reiseplanung sollte man sich jedoch trotzdem vorher über das Klima Italien informieren.

Das beliebte Reiseland Italien kann in drei verschiedene Klimaregionen eingeteilt werden. Zum einen gibt es die italienischen Alpen, die sich hervorragend zum Wandern und für einen Aktivurlaub eignen. Südlich davon liegen die Poebene sowie die Ebene im Norden mit den beliebten Städten Mailand und Venedig. Die dritte Klimazone bezeichnet den Süden mit der Appenin-Halbinsel sowie die großen Inseln Sardinien und Sizilien, welche im Sommer vor allem viele Badeurlauber anlockt.

Die Italienischen Alpen

Die Berge der Alpen in Italien sind bis zu 4.000 Meter hoch. Das Klima Italien in den Alpen ähnelt sich daher dem der Nachbarstaaten Österreich und Schweiz. Allerdings ist es in den italienischen Alpen etwas regnerischer, dafür aber auch ein bisschen wärmer. Vom Frühling bis zum Herbst muss man immer wieder mit Schauern und Gewittern rechnen. Die meisten Niederschläge gibt es von Mai bis September mit durchschnittlich neun Regentagen. Im Hochsommer kann es sehr warm werden mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius und zehn Sonnenstunden am Tag. Zum Oktober hin verringert sich das Regenrisiko und die Temperaturen sind mit etwa 18 Grad Celsius angenehm zum Wandern. Der Herbst ist somit die beste Saison für einen Aktivurlaub, das Wetter ist meistens gut und die Temperaturen sind immer noch recht warm.

Die Poebene und die Ebene im Norden

Die beiden Ebenen zwischen Turin im Westen und Triest im Osten sind recht flach und reich an Niederschlag und grüner Vegetation. Es regnet das ganze Jahr über gut verteilt mit sechs bis neun Regentagen pro Monat. Im Sommer wird es sehr warm mit einer Durchschnittstemperatur von etwa 25 Grad Celsius. Die Winter dagegen können sehr kalt werden, es ist sogar mit Schnee zu rechnen. Teilweise ist das Klima Italien in dieser Region sogar kälter als in der deutschen Rheinregion. Die Lombardei dagegen ist wieder sehr mediterran uns somit wärmer. Als beste Reisezeit für Venedig oder Mailand gilt der Sommer von Mai bis September, dann ist auch mit bis zu 9 Sonnenstunden pro Tag zu rechnen.

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Die Appenin-Halbinsel, Sardinien und Sizilien

Der Rest des Landes - damit ist alles südlich der Linie Genua-Rimini gemeint - eignet sich im Sommer sehr gut für einen Badeurlaub. Die Badesaison startet im Mai und endet in Sizilien und Kalabrien erst im Oktober, wobei die Monate Juli und August als Hauptsaison und die Monate Mai, Juni, September und Oktober als Nebensaison gelten. Die Küstenbereiche sind für das mediterrane Klima Italiens bekannt mit heißen und trockenen Sommern und milden Wintern. Im Sommer klettern die Temperaturen oft auf über 30 Grad Celsius und das Wetter ist recht stabil mit nur wenigen Regentagen. Auch die Wassertemperatur kann sich mit etwa 23 Grad an der Adria und bis zu 26 Grad in Süditalien sehen lassen. Am wärmsten und trockensten hat man es ganz im Süden sowie auf Sizilien und Sardinen. Hier gibt es im Hochsommer oft mehr als elf Sonnenstunden am Tag. Der angenehme Wind an den Küsten macht die Hitze erträglich. Im Frühling und Herbst dagegen ist es sehr wechselhaft mit etwa neun Regentagen pro Monat. Je weiter man ins Landesinnere und ins Gebirge kommt, desto kühler wird es. Im Winter wechseln sich regnerische Tage mit milden, sonnigen Tagen ab. Im Gebirge schneit es regelmäßig.

Die optimale Reisezeit für Italien hängt also von den Interessen des Reisenden ab. Für Aktivurlauber oder Städtereisende gilt der Frühling oder der Herbst als ideal, da es im Sommer meistens zu heiß ist für ausgedehnte Wanderungen oder kulturelle Besichtigungen. Wer jedoch einen Strandurlaub plant, sollte den Sommer von Juni bis September vorziehen. Dann sind die Temperaturen optimal zum Baden. Wintersport in den Alpen ist in der kalten Jahreszeit zwischen Dezember und März möglich.

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Autor: sunny1983  23.08.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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