Kreta - die archäologischen Sehenswürdigkeiten

Auf der Insel Kreta gibt es viele archäologische Sehenswürdigkeiten, die von seiner bewegten Geschichte zeugen. Kulturinteressierte sollten sie unbedingt besichtigen.

Die griechische Mittelmeerinsel Kreta ist nicht nur für ihr warmes Wetter und ihre Bademöglichkeiten bekannt, sie kann auch auf eine uralte Geschichte zurückblicken. In prähistorischen Zeiten lebten hier einmal Zwergelefanten, 4.000 vor Christus kamen die ersten Menschen und begannen die Insel zu besiedeln, unter den Minoern erlebte Kreta dann ihre Blütezeit. Heute findet man auf Kreta daher eindrucksvolle Ruinen von Palästen, die zu den bedeutendsten archäologischen Sehenswürdigkeiten der Insel gehören.

Knossos

Die wohl bekannteste Ausgrabungsstätte auf Kreta und somit auch eine der besten archäologischen Sehenswürdigkeiten ist Knossos, etwa fünf Kilometer von der Hauptstadt Heraklion entfernt. Schon 3.000 vor Christus gab es hier die ersten Bauten und unter den Minoern hatte die Stadt dann ihre Blütezeit. Ein prunkvoller Palast entstand, dessen Überreste man heute noch besichtigen kann. An den verbliebenen Wänden kann man außerdem bunte Fresken sehen, die vor allem Menschendarstellungen und den für Kreta und die minoische Kultur so typischen Stier zeigen. Dass gerade dieses Tier auf den Wandmalereien so sehr vertreten ist, kommt nicht von ungefähr: Laut der griechischen Mythologie soll sich in Knossos das Labyrinth des Minotaurus befunden haben, ein Mischwesen aus Mann und Stier, das schließlich von Perseus besiegt wurde. Wer möchte, kann sich in Knossos auf die Spuren der Geschichte begeben. Die Anlage hat täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt  kostet 6 Euro. Die archäologische Ausgrabungsstätte ist gut mit dem Auto zu erreichen und schon von Heraklion aus gut ausgeschildert.

Heraklion

Heraklion ist die Hauptstadt der Insel Kreta und hält somit ebenfalls einige archäologische Sehenswürdigkeiten bereit. So sollte man vor allem das Archäologische Museum besichtigen. Hier befindet sich zum Beispiel der berühmte Diskos von Phaistos, eine runde Scheibe mit unbekannten Schriftzeichen, die bis heute noch nicht entziffert sind. Auch andere Artefakte aus der mehrere Jahrtausende umfassenden Geschichte Kretas gibt es zu sehen. Das Archäologische Museum hat von November bis März von 8.30 Uhr bis 15 Uhr geöffnet, im Sommer von 8 Uhr bis 19.30 Uhr, am Montag nur bis 13 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro. Als weitere Sehenswürdigkeit kann man bei einem Stadtrundgang die venezianische Festungsmauer bewundern. Auch die Altstadt mit ihren Geschäften ist sehr schön.

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Phaistos

Eine weitere archäologische Fundstätte ist Phaistos an der Südküste von Kreta. Auch hier lebten einst die Minoer und errichteten Paläste, einen Hafen sowie ein eindrucksvolles Theater und große Treppen, von denen heute noch einige erhalten sind. Bekannt wurde Phaistos vor allem durch den hier gefunden Diskos, der nun im Museum in Heraklion ausgestellt ist. Die Anlagen sind im Winter von 8.30 Uhr bis 15 Uhr geöffnet, im Winter von 8 Uhr bis 19.30, montags allerdings nur von 13 Uhr bis 19.30 Uhr.

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Autor: juliaj  22.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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