Kubanische Zigarren und Rum
Wer Urlaub auf Kuba macht, denkt auch an kubanische Zigarren und Rum. Obwohl es die landestypischen Souvenirs überall zu kaufen gibt, sollten Urlauber etwas vorsichtig sein. Denn es ist nicht alles Gold, was glänzt.
In den fruchtbaren Böden Kubas wächst unter idealen klimatischen Bedingungen bekanntermaßen ein hervorragender Tabak. Kenner sprechen sogar vom weltweit besten Tabak, der da aus dem Vinales-Tal in der Provinz Pinar del Rio im Westen Kubas kommt. Außerdem ist Kuba noch bekannt für den Rum, das kubanische Nationalgetränk, aus dem viele leckere Cocktails gezaubert werden. Das ist auch kein Zufall, denn den Rohstoff Zuckerrohr gibt es überall auf Kuba in Hülle und Fülle. Beide Produkte sind typische Souvenirs aus Kuba und stellen gleichzeitig die wichtigsten Exportgüter dar.
Das muss man bei kubanischen Zigarren beachten
Die kubanische Hauptstadt Havanna ist ein Synonym für dicke Zigarren von hervorragender Qualität. Die edlen Tabakwaren gibt es dabei von gut zwei Dutzend Marken, von denen beispielsweise Cohiba, Montechristo sowie Romeo y Julieta den Kennern in aller Welt ein Begriff sind. Die unterschiedlichen Formate reichen von ganz dünn bis ganz dick. Kubanische Zigarren werden immer in Handarbeit hergestellt und haben deshalb auch im Ursprungsland ihren Preis. Selbst wenn Zigarren wesentlich preiswerter als in Deutschland sind, so darf man selbst hier keine Schnäppchen erwarten - umgerechnet etwa 40 Euro für eine 25er-Kiste muss man schon ausgeben. Beim Kauf muss man beachten, dass der Zoll am Flughafen bei mehr als 50 Zigarren eine ordnungsgemäße Quittung von einem autorisierten Händler sehen will. Bei niedrigeren Mengen sind dagegen keine Besonderheiten zu beachten.
Niemals Zigarren auf der Straße kaufen
Als Tourist wird man meistens von Kubanern angesprochen, die einem superbillige Zigarren verkaufen wollen. Hierauf sollte man sich auf keinen Fall einlassen, da es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Zigarren aus Tabakabfällen oder Bananenblättern handelt. Zigarren kauft man in Kuba am besten nur in Hotels oder staatlichen Geschäften.
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Was man über kubanischen Rum wissen muss
Rum wird aus Melasse gewonnen, einem Abfallprodukt, das bei der Zuckerproduktion anfällt. Er ist ursprünglich farblos und bekommt erst nach entsprechend langer Langerung in Eichenfässern eine mehr oder weniger braune Farbe. Der Preis hängt davon ab, wie lange ein Rum gelagert wurde. Der günstigste Rum ist dabei der Dreijährige (tres anos), der nur eine leichte Färbung aufweist und besonders für die Zubereitung von Cocktails wie Cuba Libre, Daiquiri oder Mojito geeignet ist. Für umgerechnet 7 Euro bekommt man die Siebenjährigen (siete anos), die schön weitaus dunkler gefärbt sind und sich zwar auch noch für Cocktails eignen, aber meistens eher pur getrunken werden. Richtig teuer wird es letztlich bei Rum, der fünfzehn Jahre oder älter ist. Während man den Fünfzehnjährigen für umgerechnet etwa 60 Euro bekommt, kann man bei uralten Raritäten durchaus den Gegenwert eines Gebrauchtwagens hinblättern.
Unter den kubanischen Rumsorten dürfte vermutlich Havana Club am bekanntesten sein - diese Marke wird seit der kubanischen Revolution in der verstaatlichten und umbenannten Bacardi-Destillerie produziert und auch im Ausland vertrieben. Allerdings kann man auch die günstigeren Marken bedenkenlos kaufen, die im Geschmack durchaus mithalten können. Für den Einkauf braucht man nicht in ein Fachgeschäft zu gehen, sondern man kann die Spirituose überall in den Hotels oder in den Orten Kubas kaufen.
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