Marseille – Frankreichs älteste Stadt
Ein alter Hafen, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert sowie mehrere Museen, warten in Marseille darauf besichtigt zu werden. In einem großen Park kann man sich nach einer tollen Sightseeing-Tour erholen und entspannen.
Gegründet von den Griechen vor mehr als 2.600 Jahren, ist Marseille die älteste Stadt von Frankreich. Neben Rotterdam und Hamburg verfügt die schöne französische Stadt auch über einen der größten Häfen in ganz Europa. Darüber hinaus bietet Marseille einen spektakulären Ausblick aufs Mittelmeer, felsige Buchten und Lagunen, für die die Region weltberühmt sind. Die Hauptverkehrsstraße von Marseille ist die La Canabière, die sich östlich vom Vieux Port, dem alten Hafen, bis in die City erstreckt. In der Stadt legen schon seit mehr als 26 Jahrhunderten Schiffe an, was den Hafen zu einem interessanten touristischen Ziel macht. Auf der kulturellen Seite ist die Basilika Notre Dame de la Garde einen Besuch wert. Sie ist in einem romanisch-byzantinischem Stil errichtet und ca. einen Kilometer südlich des alten Hafens zu finden. Errichtet zwischen den Jahren 1853 und 1864 bietet sie, von dem Hügel auf dem sie steht, einen herrlichen Ausblick auf ganz Marseille. In ihren Innenräumen ist sie prunkvoll dekoriert und mit verschiedenen Gemälden geschmückt. Geöffnet hat die Basilika Notre Dame de la Garde in Marseille täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Neben diesem imposanten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert sollte auch das Museum Centre de la Vieille Charité nicht außer Acht gelassen werden. Es ist in einem sogenannten Arbeitshaus und Hospiz aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. In diesem Rahmen beherbergt das architektonisch interessante Gebäude das Musée d’Archéologie méditerranéenne sowie das Musée d’Arts africains, océaniens et amérindiens. Im Musée d'Histoire de Marseille, kann man, wie der Name schon erahnen lässt, die Geschichte der Stadt nachvollziehen. Verschiedene Ausgrabungsgegenstände und nachgebaute Römerschiffe verdeutlichen dies. Außer montags und an Feiertagen hat das Museum täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittpreis beträgt 4 Euro. Am Sonntagmorgen kann das Musée d'Histoire de Marseille kostenlos besichtigt werden.
Bei einer Fahrt mit der Fähre erreicht man das geheimnisvolle Chateau d'If, welches ca. 3,5 km auf einer Insel westlich der Einfahrt zum Hafen liegt. Dabei handelt es sich um eine Festung aus dem 16. Jahrhundert. Diese wurde unter anderem auch als Gefängnis benutzt und bereits im Filmklassiker der Graf von Monte Cristo vorgestellt. Geöffnet hat Chateau d'If täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr, während man für einen Rundgang ca. 15 bis 20 Minuten in Anspruch nehmen muss. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
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Wer eine Pause vom Sightseeing machen möchte, der ist im Cours Julien, südlich von La Canabière herzlich willkommen. Der große verkehrsruhige Platz, ist mit einem Wassergarten, etlichen Brunnen und schattenspendenden Palmen ausgestattet. Er wird von einigen der angesagtesten Cafés, Restaurants und Theatern in ganz Marseille umsäumt. Andere Cafés und verschiedene Late-Night-Restaurants findet man auf dem belebten Place Thiars und dem Cours Honore d'Estienne d'Orves, auf der Südseite des alten Hafens. Kehrt man in eines der Lokale ein, darf man auf keinen Fall die Verkostung des bekanntesten Gerichtes der Gegend, der Bouillabaisse, verpassen. Dies ist eine herzhafte Suppe mit dreierlei Fischarten, die in einer Brühe mit Zwiebeln, Tomaten, Safran, Salbei und Thymian zubereitet und so serviert wird.
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