Museen in Ruanda

In Ruanda, dem kleinen Land in Ostafrika, gibt es einige interessante Kulturstätten zu entdecken. Viele Museen erzählen von der Geschichte des Landes.

Ruanda hat einige interessante Museen zu bieten. Das bekannteste ist die Genozid-Gedenkstätte in der Hauptstadt Kigali. Sie ist das wichtigste Völkermord-Mahnmal des Landes. Das Museum, was man gesehen haben muss, liegt in Giszoi, einem Stadtteil in der Hauptstadt Kigali. Die Stätte ist ein Ort der Besinnung und der Erinnerung, gleichzeitig aber auch ein Mahnmal. Das Museum gibt einen umfassenden Überblick über die Tragödie des Genozids von 1994 und informiert über Völkermorde in anderen Teilen der Welt, wie den Holocaust und den Konflikt im ehemaligen Jugoslawien. In den Gärten der Gedenkstätte befinden sich Massengräber mit Opfern des Völkermords.

Das ruandische Nationalmuseum

Das Nationalmuseum von Ruanda liegt in Huye bei Butare im Süden des Landes. Die im September 1989 eröffnete Stätte ist das größte Museum in Ruanda und hat mit mehr als 10.000 Ausstellungsstücken eine der schönsten ethnografischen und archäologischen Sammlungen in Ostafrika. Das Museum gibt einen Einblick in den präkolonialen Alltag Ruandas und zeigt die Entwicklung des Landes hin zu einem modernen afrikanischen Staat.

Nyanza Königspalast

Der Ort Nyanza wurde im Jahr 1899 unter der Führung König Musingas Hauptstadt von Ruanda. Schon bald entwickelte er sich zu einem künstlerischen und intellektuellen Zentrum. Heute befinden sich dort Replika der traditionellen Königspaläste. Die eindrucksvollen Rundhütten, ganz aus traditionellen Materialien hergestellt, wurden sorgfältig rekonstruiert. Im Inneren kann man sehen, wie die Königsfamilie gewohnt hat.

Das Museum der ruandischen Geschichte und das Rwesero Kunstmuseum

Neben den alten Königspalästen steht das Museum der ruandischen Geschichte - ein großes Gebäude, das einst die Residenz von König Mutara III Rudahingwa war. Es wurde liebevoll restauriert und gibt einen Einblick in das frühere Leben von Ruanda. König Mutara III und seine Frau Königin Rosalie Gicanda sind auf einem Hügel hinter der Residenz gegraben. Nicht weit entfernt vom Museum der ruandischen Geschichte liegt das Rwesero Kunstmuseum, in dem zeitgenössische Kunst ausgestellt ist.

Das Kandt-Haus – ein Naturkundemuseum

Das Naturkundemuseum befindet sich in dem ehemaligen Wohnhaus von Richard Kandt, einem deutschen Wissenschaftler, der die ruandische Hauptstadt Kigali gegründet hat. Das Museum befindet sich in seinem ehemaligen Wohnhaus. Richard Kandt war der erste Deutsche, der in Ruanda gelebt hat. Das Museum ist eine Hommage an seine wissenschaftliche Arbeit. Es gibt einen Überblick über die Flora und Fauna von Ruanda und beschreibt die Evolution unseres Planeten.

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Autor: Nadadora  20.11.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein (1)

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