Museumsinsel Berlin – Die sehenswertesten Ausstellungsstücke
Auf der Museumsinsel Berlin gibt es eine Fülle von Museen. Unter den zahlreichen Artefakten und Gemälden befinden sich einige Highlights, die man auf jeden Fall sehen solte.
Seit Jahrhunderten ist Berlin, einst Hauptstadt von Preußen, Deutschlands Zentrum für Kunst und Kultur. In letzter Zeit wurden viele der Ausstellungen und Galerien auf der Museumsinsel Berlin renoviert. Um hier alles zu erkunden, müsste der Besucher ganze Wochen in den Museen verbringen - doch auch in ein oder zwei Tagen kann man es schaffen, die sehenswertesten Ausstellungsstücke der Museumsinsel Berlin zu Gesicht bekommen.
Die Büste der Nofretete
Der Archäologe, der die Büste der Nofretete einst aus dem Sand befreite, soll angeblich sofort von ihrer Schönheit geblendet gewesen sein, und auch heute übt das Gesicht der Frau vom „Ketzerpharao“ Echnaton eine ungebrochene Faszination auf die Betrachter aus. Erst seit einigen Monaten ist sie das Highlight der Ausstellung im neu eingerichteten Ägyptischen Museum in der Bodestraße. Die Ausstellung hat Sonntag bis Mittwoch von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, von Donnerstag bis Samstag sogar bis 20.00 Uhr. Eine Tageskarte kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Das Ischtar-Tor von Babylon
Das Ischtar-Tor bildete einst den Eingang zur wohl ersten Metropole der Welt, der mesopotamischen Hauptstadt Babylon. Mit strahlend blauen Klinkern und Bildern von exotischen Tieren begrüßte es einst die Reisenden, die aus der trockenen Wüste in die kulturelle Oase Babylons kamen. Heute steht das Ischtar-Tor nicht mehr in Babylon, wo König Nebukadnezar es im 6. Jahrhundert v. Chr. errichten ließ, sondern in der vorderasiatischen Abteilung des Pergamon-Museums. Weitere Highlights unter den Ausstellungsstücken in diesem Museum sind der riesige Pergamonaltar sowie die Fassade des jordanischen Mschatta-Schlosses. Das Pergamonmuseum befindet sich auf der Museumsinsel Berlin in der Straße Am Kupfergraben und hat täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, donnerstags sogar bis 22.00 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.
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Caspar David Friedrich: Der Mönch am Meer
In der Alten Nationalgalerie in der Bodestraße der Museumsinsel sind Gemälde aus den Epochen der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der Moderne zu bewundern. Auf insgesamt drei Etagen hängen hier Gemälde von Max Liebermann, Paul Cézanne, Adolph Menzel – und eben auch vom berühmten Maler Caspar David Friedrich aus der Frühromantik. Anfang des 19. Jahrhunderts zeichnete er das verstörende Gemälde „Der Mönch am Meer“, das einen einzelnen, verlorenen Menschen vor einem weiten Meer und dem Horizont zeigt. Obwohl auf den ersten Blick eher unscheinbar, zieht es doch seit seiner Fertigstellung die Blicke der Betrachter auf sich. Manche Historiker wollen in der Stimmung des Bildes pures Grauen oder gar eine Anspielung auf die Apokalypse erkennen. In jedem Fall ist es einen Besuch wert. Die Alte Nationalgalerie hat von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, donnerstags bis 22.00 Uhr; der Eintritt kostet auch hier 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.
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