Nationalpark Hohe Tauern - Wandern
Zahlreiche Wasserfall-Wanderungen und Kulturwanderwege laden im Nationalpark Hohe Tauern zu einem herrlichen Marsch ein.
Beim Wandern im Nationalpark Hohe Tauern erwarten den Wanderer nicht nur eine herrliche Natur und zahlreiche Berge, sondern auch die unterschiedlichsten Wanderstrecken und Hochalpenstraßen. In dieser Region präsentieren sich neben dem berühmten Großglockner auch die Krimmler Wasserfälle, die die größten ihrer Art in ganz Europa darstellen. Ferner ist es beim Wandern im Nationalpark Hohe Tauern lohnenswert an einer Gipfelwanderung teilzunehmen, bei der man einprägende Ausblicke geboten bekommt.
Wanderungen zu einzelnen Wasserfällen des Nationalparks Hohe Tauern
Nicht nur die Krimmler Wasserfälle ergießen sich im Nationalpark Hohe Tauern, sondern auch viele kleine Kaskaden bahnen sich ihren Weg durch das dortige Gebirge. Um diese ausreichend zu erkunden, ist natürlich eine Wanderung genau das Richtige. Eine Möglichkeit dafür ist der Wasser-Wunder-Weg Jungfernsprung, der den Wanderer bis zum Fuße des Großglockners führt. Starten kann man bequem am Parkplatz an der Mölltal Bundesstraße, zwischen Döllach und Heiligenblut. Der Wanderweg hat eine Gehzeit von ungefähr 1,5 Stunden, bei denen man einen Höhenunterschied von beschaulichen 100 m überwindet. Der Wasser-Wunder-Weg Jungfernsprung ist besonders für Familien mit größeren Kindern geeignet, da er lediglich ein festes Schuhwerk voraussetzt, aber ansonsten als leicht einzustufen ist. Die beste Zeit, um sich dieses Wanderwegs anzunehmen ist von Mai bis Oktober. Zur Rast lädt während der Wanderung die "Hexenstube" ein.
Aber auch der Talbereich des Nationalparks Hohe Tauern hat es in sich und einige Wasserfälle zu bieten. Dazu gehört unter anderem der Gartlwasserfall. Zu diesem gelangt man durch einen zweistündigen Wanderweg über Döllach, bei dem man eine Differenz von 100 Höhenmeter zurücklegt. Auch hier eignet sich die Zeit von Mai bis Oktober am besten für eine Wanderung, da im Frühjahr die Schneeschmelze von statten geht und durch die zahllosen Wassermassen ein besonders Naturschauspiel darstellt. Der Wanderweg zum Gartlwasserfall ist als sehr leicht einzustufen und deswegen für Familien und rüstige Personen jeden Alters geeignet. Als anschließende Einkehrmöglichkeiten bieten sich zahlreiche Gasthäuser und Restaurants in Döllach an.
Wer einmal den höchsten Wasserfall in Österreich erkunden möchte, der ist auf der Wanderung zum Fallbach-Wasserfall an der richtigen Adresse. Diese dauert vom Parkplatz "Fallbach" aus gerade mal 20 Minuten und ist als leicht eingestuft. Der Wanderweg ist für die ganze Familie, einschließlich Kleinkindern geeignet, da ein angrenzender Spielpark für weiteres Vergnügen bei Groß und Klein sorgt. Für das leibliche Wohl steht unmittelbar am Wanderweg der Gasthof "Faller" bereit. Wer anschließend noch höher hinaus möchte, der kann noch eine 45 minütige Wanderung bis zur Aussichtskanzel unternehmen. Diese befindet sich auf halber Höhe des Fallbach-Wasserfalls und bietet einen tollen Blick auf die Umgebung.
Kulturwanderwege im Nationalpark Hohe Tauern
Für Geschichtsfreunde, und die die es noch werden wollen, sind die Kulturwanderweg im Nationalpark Hohe Tauern genau das Richtige. So kann man gleichzeitig auf den Spuren der Römer wandeln oder mehr über den späteren Goldbergbau erfahren. Wer sich einmal im Goldwaschen probieren möchte, der sollte sich eine Wanderung zum Goldgräberdorf Heiligenblut nicht entgehen lassen. Die Wanderung besteht eigentlich nur aus einem kurzen Spaziergang und ist für jedermann geeignet. Auf dem kurzen Trip legt man gerade mal einen kleinen Höhenunterschied von 50 m zurück. Im Goldgräberdorf Heiligenblut angekommen, kann man sich so lange dem Goldwaschen hingeben wie man möchte. Zur Stärkung empfiehlt sich der nahegelegene Alpengasthof "Alter Pocher".
Eine etwas ausgiebigere Wanderung im Nationalpark Hohe Tauern, bekommt man auf dem Mallnitzer-Tauern Kulturwanderweg geboten. Die Gehzeit dabei beträgt ca. fünf bis sechst Stunden. Der Weg ist für Fortgeschrittene sowie Anfänger geeignet, da er als leicht eingestuft ist. Die Höhendifferenz beträgt ca. 750 m. In früheren Zeiten dienten Teile des Wanderwegs als Übergang für die Römer. Auch heute noch sind davon einige Abschnitte erhalten und gehören zum Mallnitzer-Tauern Kulturwanderweg dazu. Die besten Monate, um diesen Wanderweg zu beschreiten sind von Juni bis September. Zum verweilen laden zwischendurch die Hagener Hütte und die Janigalmhütte ein.
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