Neuseeland Rezepte
Traditionelle neuseeländische Rezepte bestehen meistens aus Neuseelandlamm, einem Wurzelgemüse namens Kumara sowie einem Butternnut Pumpkin.
Neuseeländer lieben ihr Essen, was sie durch die reichlich vorkommenden kleinen Bäckereien und Restaurants, die sie oftmals gegenüber dem Kochen zu Hause vorziehen, zeigen. Bäckereien reihen sich förmlich aneinander und verkaufen für gewöhnlich die selben Arten von herzhaften Kuchen, Wurstbrötchen und süßen Pasteten mit jeweils geringen Variationen von Bäcker zu Bäcker. Ihre Waren sind nicht nur lecker, sondern auch sehr preisgünstig.
Allerdings sind Lebensmittel im Allgemeinen relativ teuer, weil die meisten Produkte in die abgelegene Insel eingeführt werden müssen und höhere Transportkosten natürlich an den Verbraucher weitergegeben werden. Eines der berühmtesten neuseeländischen Rezepte ist das Neuseelandlamm, das gebraten und üblicherweise mit Gemüse serviert wird. Mit seiner Bevölkerung von vier Millionen Menschen und 50 Millionen Schafen ist es kein Wunder, dass Lämmer das größte Exportprodukt Neuseelands sind. Neuseelandlamm, und im Besonderen seine Keule, wird wegen seines Geschmacks und der Zartheit hoch geschätzt.
Kumara ist ein beliebtes neuseeländisches Wurzelgemüse, das üblicherweise zusammen mit einem Lammgericht serviert wird. Es ist eigentlich eine Variante der aus Amerika stammenden Süßkartoffel. Kumari wurde von den ersten Maoris nach Neuseeland gebracht. Es sieht aus wie eine große, klumpige rote Kartoffel, hat aber einen süßeren Geschmack als weiße Kartoffelsorten. Das Fruchtfleisch kann von der Farbe her von blassgelb bis orange variieren. Kumara kann mit jedem Kartoffelrezept verwendet werden. Der Butternut Pumpkin ist ein beliebter Winterkürbis in Neuseeland und fließt ebenfalls in die Kultur und die neuseeländische Rezepte ein. Er hat eine harte, dunkelgrüne Schale und misst im Durchschnitt einen Umfang von 20-25 Zentimetern. Das Fleisch ist hellorange und schmeckt gekocht sehr nach Süßkartoffeln. Pavlova ist das Nationaldessert Neuseelands und benannt nach der berühmten russischen Ballerina Anna Pavlova. Dieser aus Baiser, Schlagsahne und Früchten zubereitete Nachtisch soll leichter als Luft sein und wurde zu Ehren der leichten und eleganten Tänzerin erschaffen. Australien behauptet zwar seinerseits, Pavlova erfunden zu haben, jedoch weisen ältere neuseeländische Rezepte deutlich auf die Seite der Neuseeländer hin.
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