Neuseeland Tiere und Pflanzen
Neuseeland Tiere und Pflanzen überzeugen mit deren Vielfältigkeit genauso, wie mit deren Einzigartigkeit.
Wegen seiner langen Isolation vom Rest der Welt und seiner Biogeographie besitzt Neuseeland eine außergewöhnliche Flora und Fauna, die von Godwana abstammt oder durch Fliegen, Schwimmen und Herantragen über das Meer nach Neuseeland nach Neuseeland gebracht wurde. Etwa 80% der Flora Neuseelands ist endemisch inklusive etwa 65% endemische Gattungen. Die Hauptwaldtypen sind jene mit Podocarpaceen bzw. dem neuseeländischen Kauribaum und in kühleren Klimazonen die Südbuche. Die restlichen Vegetationstypen in Neuseeland sind Grassavannen mit Neuseelandschwingeln und anderen Gräsern, die gewöhnlich in subalpinen Gebieten und in den niederen Buschsavannen zwischen den Grassavannen und den Wäldern vorkommen.
Der endemische flugunfähige Kiwi ist ein nationales Wahrzeichen und charakteristisch für die Neuseeland Tiere und Pflanzen Welt. Bis zur Ankunft des Menschen war 80% der Landfläche bewaldet. Bis 2006 wurde vermutet, dass es keine, nicht im Meer vorkommenden einheimischen Säugetierarten gab, abgesehen von drei Fledermausarten. 2006 jedoch entdeckten Wissenschaftler Knochen in der Region Otaga auf der Südinsel, die zu einem seit langem ausgestorbenen mausähnlichen Landsäugetier gehörten. Eine Reihe verschiedener Vogelarten bevölkerten Neuseelands Wälder, unter anderem die flugunfähigen Moas, vier Kiwiarten, der Kakapo, und der Takahe, die alle durch den Menschen bedroht werden.
Einzigartige flugfähige Vögel waren der Haastadler, der der größte Raubvogel der Welt war und bereits ausgestorben ist sowie die großen Kaka- und Kea-Papageien. Zu den in Neuseeland lebenden Reptilien zählen Glattechsen, Geckos und die Brückenechse, ein lebendes Fossil. Es gibt vier endemische Froscharten. Schlangen hingegen gibt es fast keine und nur eine Giftspinne, die Katipo, deren Vorkommen sich auf Küstenregionen beschränkt. Es gibt weiterhin viele endemische Insektenarten, unter anderem die Weta, die so groß wie eine Maus werden kann und als das schwerste Insekt der Welt gilt.
Neuseeland Tiere und Pflanzen leiden an einem hohen Artensterben, von der unter anderem die Moa, die Froschart Huia, der Lachkauz und flugunfähige Zaunkönige betroffen sind. Grund sind menschliche Aktivitäten wie Jagd sowie der Druck durch eingeführte Wildtiere wie Wiesel, Hermeline, Katzen, Ziegen, Rehe und Fuchskusus. Man glaubt, dass fünf indigene Gefäßpflanzen ausgestorben sind, unter anderem die Adamsmistel und eine Vergissmeinnichtart.
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