Odense – Die Geburtsstadt Hans Christian Andersens
Die drittgrößte Stadt Dänemarks ist wie geschaffen für einen Kurzurlaub mit der ganzen Familie. Dabei warten ein großer Zoo, zahlreiche Museen und eine gotische Kirche darauf entdeckt zu werden.
Die Stadt Odense in Dänemark präsentiert sich mit einem regen gesellschaftlichen Zentrum, das wiederum mit zahlreichen ruhigen Teilen, die für Entspannung sorgen, kombiniert ist. Sie stammt noch aus der Wikingerzeit und ist die drittgrößte Stadt in Dänemark. Gelegen auf der Insel Fünen, der zweitgrößten Insel des Landes, agiert Odense als ein wichtiges Handels- und Verkehrszentrum. Ihren Namen hat sie Odin zu verdanken, dem nordischen Gott des Krieges, der Poesie und der Weisheit.
Ohne Frage ist das bedeutendste an Odense, dass sie die Geburtsstadt des weltberühmten Geschichtenschreibers Hans Christian Andersen ist. Ihm wurde selbstverständlich ein ganzes Museum gewidmet, dass in einer schönen Wohngegend mit gepflasterten Straßen, einem großen Park und einem Teich zu finden ist. Dem Besucher werden eine Vielzahl an Erinnerungs- sowie Ausstellungsstücken präsentiert, die das Leben Andersens darstellen. Höchstwahrscheinlich wurde er sogar in diesem Haus geboren. Geöffnet hat das Hans Christian Andersen Museum in Odense dienstags bis sonntags von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt beläuft sich auf 60 DKK,was ungefähr 8 Euro entspricht. Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Seine Kindheit verbrachte der Autor jedoch in einem anderen Haus, im Hans Christian Andersen Barndomshjem, wie es heute genannt wird. In diesem Haus lebte er mit seinen Eltern von 1807 bis 1819. Auch diese Stätte kann natürlich besichtigt werden und das von Dienstag bis Sonntag von 11.00 bis 15.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 25 DKK, also um die 3 Euro. Kinder unter 18 Jahren können auch dieses Haus frei betreten.
Wer in Odense das einzige wahre Beispiel für gotische Architektur bewundern möchte, der ist in der Sankt Knuds Kirke herzlich willkommen. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und verfügt über eine Vitrine mit dem 900-jährigen Skelett von König Knut dem II. und seinem Bruder Benedikt. Die Kirche kann kostenlos von Montag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 12.00 bis 16.00 Uhr besichtigt werden. Wiederum ein ganz anderer Bereich der Kultur in Odense ist das Carl Nielsen Museet, welches im Jahr 1988 ins Leben gerufen wurde. Es ist dem Leben und dem Werke Carl Nielsens, einem dänischen Komponisten, sowie seiner Frau Anne Marie Carl-Nielsen gewidmet. Die Ausstellung setzt sich vor allem aus einstigen Besitztümern des Ehepaares zusammen. Die Öffnungszeiten des Carl Nielsen Museet richten sich nach Konzerten des Odense Symphony Orchesters in der Concert Hall der Stadt. Finden diese statt, ist parallel dazu auch das Museum geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Für die ganze Familie ist ein Ausflug in den Zoo von Odense die richtige Abwechslung. Dort bekommt man eine große Vielfalt exotischer und einheimischer Tiere zu Gesicht. Somit ist angefangen vom Huhn und Kaninchen bis hin zum Sumpfkrokodil und Totenkopfäffchen eine reiche Artenvielfalt geboten. Diese Tiere und natürlich noch viele mehr kann man in den Sommermonaten von 10.00 bis 18.00 bzw. 19.00 Uhr sowie in den Winter- und Herbstmonaten von 10.00 bis 16.00 bzw. 17.00 Uhr bestaunen. Der Eintritt beträgt für einen Erwachsenen 18 und für ein Kind 11 Euro.
Insgesamt ist es möglich, die besten Sehenswürdigkeiten in Odense an ein bis zwei Tagen zu erkunden, so dass sich die Stadt ideal für einen Kurzurlaub anbietet. Die vielen Bäckereien und Cafés sorgen für das leibliche Wohl, während man einen gemütlichen Bummel durch die engen Gassen mit ihren malerischen Fachwerkhäusern unternimmt. Dort sind auch etliche Läden verteilt, darunter einige Antiquitätenhändler, bei denen man garantiert das ein oder andere Souvenir findet.
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