Radwege in der Eifel - Der Kylltalradweg
Einer der schönsten Radwege in der Eifel ist der 115 km lange Kylltalradweg, er führt vom Kronenburger See in der Nordeifel bis nach Trier.
Die mehrtägige Radtour (2 bis 3 Tage) beginnt in dem malerischen Burgdorf Kronenburg, welches auf einer Höhe oberhalb des Flusses Kyll liegt. In Kronenburg befinden sich mehrere Kunstwerkstätten und Malerateliers um die alte Burg herum. Der Stausee bietet ein schönes Naherholungsgebiet. Es empfiehlt sich, bereits einen Tag vor der Radtour hierher anzureisen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es u.a. im Ferienpark direkt am See. So kann man gut erholt am nächsten Morgen zur ersten Etappe der Radreise aufbrechen.
Von Kronenburg nach Gerolstein
Von Kronenburg fährt man in Richtung Jünkerath. Hier, wo früher die Eisenindustrie eine bedeutende Rolle gespielt hat, lohnt sich die Besichtigung des Eisenmuseums. Es finden sich dort zahlreiche sogenannte Takenplatten, schön verzierte Herdplatten aus Eisen, welche typisch für die Region sind. Wenige Kilometer weiter kann man an der Birgeler Mühle alte Mühlentechnik bestaunen. Neben einer Getreidemühle sind hier eine Öl- und eine Senfmühle zu bestaunen. Ein gutes Restaurant lädt zum Genießen ein. Nach einer Rast geht es dann weiter in den Marktflecken Hillesheim. Hier lädt ein liebevoll restaurierter Ortskern mit schönen Restaurants und Cafés zum Verweilen ein. Freunde der Eifelkrimis wird es sicher ins Krimimuseum ziehen. Wer einmal in einem (ehemaligen) Gefängnis übernachten will, kann dies in Hillesheim tun. Nun ist es nicht mehr weit nach Gerolstein mit den bekannten "Gerolsteiner Dolomiten". Wellnessfreunde sollten in der hübschen Kleinstadt im Hotel Calluna übernachten. Sauna nach dem Radfahren schadet bekanntlich nicht.
Von Gerolstein nach Kyllburg
Nun verengt sich das Kylltal und der Radweg verläuft in Richtung Birresborn. Hier empfiehlt es sich, die Erlebnisschleife rund um Kopp zu radeln. An der Strecke liegt die Eishöhle ebenso wie die alten Kiefern "Adam und Eva". In Kopp lohnt sich eine Pause im Wolfhotel. Zurück am Radweg geht es weiter über Mürlenbach mit der Bertradaburg nach Densborn und St. Thomas. Hier befindet sich ein Zisterzienser-Kloster aus dem 13. Jahrhundert. Nun radelt man noch durch einen Tunnel, und schon ist man in Kyllburg angelangt.
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Von Kyllburg zur Mosel
Nun kommen zunächst einige anstrengendere Kilometer, es geht bergauf und bergab. Der anstrengendste Anstieg liegt kurz vor Erdorf. Alternativ kann man die Strecke von Kyllburg nach Bitburg-Erdorf auch mit der Bahn fahren. Als nächstes gelangt man nach Hüttingen mit der Filialkirche St. Antonius. Neben der Kirche befindet sich ein 5 m hoher Wasserfall über Kalktuffgestein. Bei Phillipsheim führt der Radweg nun am Eifelpark Gondorf vorbei, einem Wild- und Freizeitpark, der einen Abstecher lohnt. In Speicher wird noch heute Ton gebrannt. Bei Kordel sollte man sich Zeit für eine Wanderung durchs Butzerbachtal mit Hängebrücken und Genovevahöhle gönnen. Nun fließt die Kyll in die Mosel, welcher man noch einige Kilometer folgen muss, bis man in die älteste Stadt Deutschlands, nach Trier, gelangt.
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