Ranger Training in Südafrika
Leopard, Elefant und Co beim Ranger Training in Afrika hautnah erleben. Das Fährtenlesen in wilder Natur, fernab gewohnter Zivilisation erlernen!
In Afrika erfährt das "Spurenlesen" ein immer größeres Interesse. Dieses Jahr besonders, denn viele sind nicht nur zur WM 2010 nach Südafrika gereist. Im Gegenteil, etliche nutzten Reisen nach Südafrika, um zum Beispiel im Krüger-Nationalpark eine Wildhüter- und Naturführerausbildung zu absolvieren oder um sich durch jene gut ausgebildete Ranger durch den "Busch" führen zu lassen. Ein Ranger ist ein Hüter eines bestimmten Gebietes, zumeist wird er in Reservaten und Naturparks eingesetzt. Es gibt Veranstalter, die Ranger ausbilden. Es ist eine Ausbildung, die vor allem naturverbundene Menschen anspricht. Mehrere Wochen wird die gewohnte Zivilisation verlassen, um das Leben im "Busch" intensiv zu erfahren. Auch der Umgang mit einem Gewehr gehört zur Ausbildung. Wer jetzt aber annimmt, es wird auf Tiere geschossen, der irrt. Hier geht es nicht um die Jagd auf wilde Tiere. Es geht vielmehr darum, Zeichen und Fährten richtig zu deuten und das Gleichgewicht zwischen Natur, Tier und Mensch zu erhalten.
Eco Training wurde von zwei sehr erfahrenen Fährtenlesern, Lex Hes und Anton Lategan, im Jahre 1993 ins Leben gerufen. Beide erkannten schon damals, dass der Bedarf an ausgebildeten Guides stetig steigt, da es immer mehr anspruchsvolle Afrikareisende gibt, die sehr gut ausgebildete Guides benötigen. Denn diese fachkundige Begleitung ist notwendig für Reisende fernab der üblichen Wanderwege.
Ein Ranger Training in Südafrika beinhaltet neben dem Erlernen des Fährtenlesens auch das Aneignen von Kenntnissen in der Astronomie, Boden-, Wetter- und Klimakunde. Wer sich dann auch noch etwas in Geologie auskennt, der bringt beste Voraussetzungen für die Abschlussprüfungen mit. Diese, vor allem die praktischen Prüfungen, sind allerdings freiwillig beim Ranger Training. In Südafrika wird die Ausbildung in englischer Sprache gehalten. Geländewagen fahren ist ebenfalls Ausbildungsbestandteil. Besonders interessant ist das Schlafen unter freiem Himmel im Buschland. Sicher ist es eine der besonderen Erfahrungen beim Ranger Training. In Afrika erhält ein Ranger als Anfangsverdienst umgerechnet ca. 300 Euro. Die Zahl der Field Guides wird auf ca. 30.000 geschätzt. Wer gerne Menschen durch die Wildnis führt, dabei Wissen über die Natur und ihre Bewohner vermittelt, der sollte zum Ranger Training. In Afrika werden Wildhüter auch auf lange Sicht gesehen, dringend gebraucht.
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