Reisebericht über Antigua, Inselparadies zwischen Karibik und Atlantik

Antigua ist ein für den europäischen Reisenden noch relativ unbekanntes Urlaubsparadies. Einer der schönsten Strände der karibischen Inseln und Shirley Hights machen einen Besuch unvergesslich!

Antigua ist eine Insel, die jede Vorstellung von einer karibischen Insel mehr als erfüllt! Sonne, feinster Sandstrand, Palmen und das Meer mit warmen 28 Grad – hier wird jeder Urlaubstraum wahr. Antigua liegt südöstlich von Puerto Rico. Das tropische Klima von Antigua und Barbuda erreicht im Winter durchschnittlich 22°C, im Sommer 30 °C. Ich war mehrere Male auf Antigua und weiß, dass es auch im Februar sehr heiß sein kann. So sind Temperaturen von mehr als 35° C im Schatten gar keine Seltenheit. In manchen Jahren gibt es viele Moskitos, in anderen eher relativ wenige. Deshalb gehören unbedingt ein Moskito-Netz und ein Mittel zum Einreiben gegen Moskitos ins Gepäck!

Man sagt, dass Antigua so viele Strände hat wie das Jahr Tage. Ob die relativ kleine Insel tatsächlich 365 Strände besitzt, ist nicht bekannt. Doch sicher ist: Antigua hat eine der schönsten Stränden der karibischen Inseln. Der Sand besteht eigentlich nicht aus zermahlenen Steinen, sondern aus strahlend weißem und überaus feinem Muschelsand. Wer auf der recht teuren Insel trotzdem seinen Urlaub verbringen möchte, der sollte wie ich einfach einheimische Bewohner fragen, ob sie nicht ein Häuschen zu vermieten haben. Die Häuschen sind zwar einfach und ohne Klimaanlage, doch dafür sind sie ziemlich günstig und man hat viel Platz. Außerdem kommt man sehr gut mit den Einheimischen in Kontakt. Überhaupt ist die Bevölkerung von Antigua sehr freundlich. Abends verbringt sie gerne ihre Zeit draußen. Man unterhält sich und genießt die dann angenehmen Temperaturen. Sobald sie einen kennen, grüßen sie immer, wenn man an ihnen begegnet und nicht selten ist ein Plausch obligatorisch.

Zwei Mal in der Woche wird auf Shirley Hights aufgespielt. Dies ist ein Berg an der Bucht von Antigua, auf dessen Gipfel einheimische Musiker auf ihren Steeldrums tollen Reggae - und den Calypso, eine Unterart des Reggaes - spielen und Einheimische wie Touristen gleichermaßen begeistern. Dort oben wird getanzt nach den karibischen Rhythmen – begleitet von Cocktails oder anderen Getränken. Das absolute Highlight aber ist, wenn dann die Sonne untergeht. Alles ist in ein faszinierendes Licht getaucht, und man steht hoch oben über eine grandiose Landschaft von Hügeln, Wasser und Küste, die einem schlicht den Atem raubt. Und wenn man noch so oft da oben war; es ist jedes Mal ein tolles Erlebnis. In der Nähe von Shirley Hights befindet sich Nelsons Dockyard. Hier gibt es tolle Bars, die man einfach besuchen muss. Ebenso ist die historische Wehranlage der Engländer sehr sehenswert.

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Antigua ist aufgrund der ehemaligen Kolonialisierung durch Großbritannien englischsprachig. Auch wenn das Englisch der Einheimischen etwas eigenwillig ist, ist es durchaus kein Problem, sich zu verständigen. Hinüber gerettet aus der Kolonialzeit hat sich auch der Linksverkehr. Daher aufpassen, dass man immer auf der „richtigen“ Seite bleibt. An zwei Tagen in der Woche legen für jeweils einen Tag riesige Kreuzfahrtschiffe an den Hafen von Saint John`s an. Dann ergießt sich ein Besucherstrom über die gesamte Insel. Dennoch sind auch einsame Plätze zu finden. Das Inselparadies erfüllt eben unterschiedliche Bedürfnisse.

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Autor: California  18.11.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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