Reisetipps für Indien - Kerala im Südwesten

Indien, das asiatischen Land zwischen Arabien und Südostasien, ist ein wahres Mekka an exotischem Flair. Sonne, kilometerweite Sandstrände und Meer machen den Urlaub zu einem besondern Erlebnis.

Der Strand bei Cochin, Kerala im Süden Indiens

Indien ist ein Land voller Farben, Gerüche und fremder Sitten. Indien ist ein Muss für alle Asien-Fans. Besonders der Süden ist sehr empfehlenswert, wenn man Strand, Palmen und Entspannung sucht. Der weite Indische Ozean grenzt an die Westküste Indiens. Hier kann der Urlauber nach Herzenslust an dem wunderbaren Sandstrand, der von Palmen gesäumt ist, seinen Traum von Sonne, Sandstrand und Palmen verwirklichen. Sehr empfehlenswert ist ein Besuch des (einzigen) christlichen Bundesstaates Kerala, das im Südwesten von Indien liegt. Schon der Name Kerala (Land der Kokospalmen) verrät, was dem Reisenden erwartet: Viele tausende Kokospalmen, aus denen der Arrak, ein Kokosschnaps, hergestellt wird, prägen den tropischen Teil von Indien. Ganz im Süden kann man die Backwaters per Boot besuchen; das sind Kanäle in Küstennähe, die links und rechts gesäumt sind von Palmen und von Wohnhäusern, die sich harmonisch in das überall präsente Pflanzengrün einfügen. Solch eine Bootstour dauert etwa zwei Stunden und wird meist von Einheimischen angeboten. Dadurch erfährt der Reisende viel von der Gegend.

Indien kann per Eisenbahn, Bus oder Flugzeug erkundet werden. Am schnellsten und relativ günstig ist das Flugzeug. Indien besitzt ein gut ausgestattetes Flugnetz und ein Flug kann vor Ort unbürokratisch gebucht werden. Der Reisende sollte allerdings beachten, seinen Koffer mit einem Schloss zu verschließen, da es passieren kann, dass kleine Dinge nach Empfang des Koffers fehlen. Wer näher am indischen „Geschehen“ sein möchte, der sollte mit der Eisenbahn fahren. Diese fährt mit einem Schneckentempo durch die Lande, schaukelnd und oft voll besetzt mit Menschen und nicht selten auch mit Tieren. Oft hält der Zug an Orten, an denen Verkäufer ihre Ware an die Reisenden verkaufen. Hunger und Durst leiden muss also keiner!

Indien besitzt keine Sprache, die man indisch nennen könnte; vielmehr herrscht ein wahres Babylon verschiedener Sprachen. Damit sich die Inder untereinander verstehen können, sprechen sie Englisch, die Amtssprache Indiens. So ist es für den Reisenden kein Problem, sich verständigen zu können – sofern er der englischen Sprache mächtig ist. Nicht selten wird das Englisch, das die Inder sprechen, auch „Indlish“ genannt, da es von ihnen etwas anders ausgesprochen wird. Und auch die rollende Kopfbewegung mutet für uns Europäer etwas ungewohnt an und darf nicht mit einem Kopfschütteln verwechselt werden. Vielmehr ist dies ein Zeichen von Zustimmung.

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Neben der Amtssprache Englisch wurde von den Briten, die das Land viele Jahre kolonialisiert hatten, wurde auch noch der Linksverkehr übernommen. Deshalb sollte man im Straßenverkehr sehr genau aufpassen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Verkehr sehr chaotisch ist. Beachten sollte man noch, dass der Monsun etwa Anfang bis Mitte Juli beginnt und die Temperaturen im Süden erträglicher macht. Darüber hinaus ist ganz Indien Malariagebiet. Deshalb sollte unbedingt eine Malariaprophylaxe vorgenommen werden. Auch sollte kein angeschnittenes Obst gegessen werden, kein Getränk aus einer bereits geöffneten Flasche getrunken werden, denn der europäische Reisende könnte sonst ernsthafte Darmprobleme bekommen.

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Autor: California  19.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

Kommentare zu Reisetipps für Indien - Kerala im Südwesten

Userbild Gereon Gereon: Absolut. Indien hat auch bei mir den Entdeckergeist geweckt. Beim nächsten Mal würde ich dann wohl auch den Weg in den Peryar Nationalpark auf mich nehemen und das mit einem besuch in Mysore verbinden - gehört halt einfach doch zu einer Reise durch den Südwesten Indiens dazu. Dir kann ich nur wärmstens Munnar ans Herz legen. Das ist ein idealer Ort um bei einer Reise durch den eher schwülwarmen tropischen Süden Indiens mal ne Auszeit zu nehemen. Das Klima in den Bergen dort ist angenehm frisch und die Berghänge mit den Teeplantagen ergeben so ein krass anderes Landschaftsbild - würde man in Indiens Süden garnicht vermuten. (24.05.11)
Userbild jujulia20jujulia hat 20 Beiträge geschrieben und hat sich damit die Bronzemedaille verdient. ab 10 Beiträgen Bronzemedaille ab 25 Beiträgen Silbermedaille ab 50 Beiträgen Goldmedaille ab 75 Beiträgen Auszeichnung Bronze ab 100 Beiträgen Auszeichnung Silber ab 250 Beiträgen Auszeichnung Gold Als Beiträge zählen wir jede Nacht deine Reisetipps, Kommentare, Bilder, Trips, Fragen, Antworten & Reiseinformationen. jujulia: Ist ja witzig, dass Ihr Periyar ausgelassen habt wegen der Anreise aus Munnar - wir haben uns umgekehrt dann aus diesem Grund gegen Munnar entschieden, da Periyar und Munnar doch auch sehr ähnlich geklungen haben und die Verbindung wirklich zeitraubend ist. Naja, alles kann man einfach nicht schaffen, wir haben vor Ort sukzessive Dinge gestrichen, da es einfach auch viel anstrengender war als erwartet und wir uns bei dem Klima und den vielen neuen Eindrücken nicht auch noch hetzen wollten. Am Ende unserer Reise wollten wir eigentlich unbedingt ein paar Tage in Mumbai bleiben - ich hatte Bücher über Bücher verschlungen und mich total gefreut, aber wir waren dann am Ende so ko, dass wir länger in Goa geblieben sind und am Strand von Palolem relaxed haben. Aber ich bin mir sicher, wieder nach Indien zu reisen und diesmal bleibe ich gleich zu Anfang in Mumbai, wenn die Entdeckerlust und Energie noch hoch sind..... (23.05.11)
Userbild Gereon Gereon: In den Periyar Nationalpark wollten wir eigentlich auch, haben dann aber aufgrund der doch eher beschwerlichen Anreise per Bus uns dagegen entschieden. Von Munnar aus hätten wir in etwa 8 Stunden dafür gebraucht :-O Alle die wir getroffen haben, haben aber von dem Park geschwärmt. Mit dem Essen hatten wir ein wenig mehr Glück. Lebensmittelvergiftung hört sich nicht gut an. Wir hatten, obwohll wir nach 2 Wochen auch an Straßenständen gegessen haben, keine größeren Problem. Dafür hats uns mit ner Erkältung erwischt. (18.05.11)
Userbild jujulia20jujulia hat 20 Beiträge geschrieben und hat sich damit die Bronzemedaille verdient. ab 10 Beiträgen Bronzemedaille ab 25 Beiträgen Silbermedaille ab 50 Beiträgen Goldmedaille ab 75 Beiträgen Auszeichnung Bronze ab 100 Beiträgen Auszeichnung Silber ab 250 Beiträgen Auszeichnung Gold Als Beiträge zählen wir jede Nacht deine Reisetipps, Kommentare, Bilder, Trips, Fragen, Antworten & Reiseinformationen. jujulia: Wir waren auch sehr begeistert von Kerala und ich stimme Gereon zu, dass es sehr einfach für Westler ist, sich dort zurecht zu finden. Für uns war es auf jeden Fall ein toller Einstieg für Indien, und nächstes Mal trauen wir uns dann auch in den Norden. Der Periyar Nationalpark gehört für mich unbedingt dazu, der Hauptort Kumily ist zwar nicht schön, aber gemütlich und die Trekkingmöglichkeiten im Park sind klasse. Elefanten aus nächster Nähe waren richtig beeindruckend! Eine Malariaprophylaxe haben wir nicht genommen- die Tabletten belasten den Körper ganz enorm und letztendlich kann man sich auch noch behandeln lassen, falls man wirkich Malaria bekommen sollte. Auf jeden Fall immer vor Moskitos schützen, da diese die Malaria übertragen. Wir sind gesund aus Indien wiedergekommen - nur mit dem Magen hatten wir etliche Probleme, aber wir haben ehrlicherweise auch so gut wie alles gegessen und getrunken außer Leitungswasser, frisches ungeschältes Obst und rohes Gemüse. Die Lebensmittelvergiftung kam auch erst, als wir aufgrund mangelnder Auswahl in typischen Touristenlokalen gegessen haben, in extrem billigen, einheimischen Lokalen, die gut besucht waren, hatten wir gar keine Probleme und es schmeckte auch immer alles köstlich. Also ruhig mal einem Restaurant den Vortritt geben, dass zwar nicht schick ist, aber dafür voller Inder, da diese einfach am ehesten wissen, wo die Qualität stimmt. (17.05.11)
Userbild stickyfingers stickyfingers: Super Tipps! Hab richtig Lust bekommen auch mal eine Rundreise durch Indien zu starten... (24.01.11)
Userbild Gereon Gereon: Ich war kürzlich auch in Kerala unterwegs. Im Gegegensatz zum Norden ist Kerala weitaus westlicher bzw. europäischer und daher aus meienr Sicht leichter zu bereisen - aber eben auch nicht ganz so spannend vielleicht. Orte, die man in Kerala unbedingt gesehen haben sollte sind z.B das Fort Cochin mit den japanischen Fischernetzen, das für seine Teeplantagen berühmte Munnar und auch Varakala im Südwesten von Kerala kann ich sehr empfehlen. (24.01.11)

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