Rom - die ewige Stadt

Alle Wege führen nach Rom: Rom, die ewige Stadt, führt mit Vielfalt und Kontrasten Menschen aller Länder zusammen.

Rom, die Hauptstadt Italiens, zieht Touristen und Urlauber vor allem durch die alt-historischen Sehenswürdigkeiten in den Bann. Die wohl berühmtesten Bauwerke der ewigen Stadt sind das Forum Romanum und das Kolloseum, aber auch das Marcellus-Theater und die Cestius-Pyramide. Viele Reiseunternehmen bieten unter diesem Aspekt unterschiedliche Touren durch Rom, die ewige Stadt an. So sieht man bei guter Auswahl all das, wohin man womöglich sonst nie gelangt wäre. Ein Paar Fotos auf alle Fälle wert ist zum einen das Pantheon. Dieser Tempel wurde von Kaiser Hadrian zu Ehren der sieben Planetgottheiten errichtet. Hinter der Vorhalle erhebt sich ein 43,5 Meter hoher Kuppelbau, dessen einzige Lichtquelle das Kuppelauge mit neun Meter Durchmesser bildet.

Geht man nun die Straße Via Battisti hinunter, gelangt man zu den tyranischen Marktanlagen (Trajansforum). Touristen können auf der Trajanssäule circa 3.000 Kriegsdarstellungen Kaiser Trajans bewundern. Eine weitere Empfehlung ist das Forum Romanum. Mit seinen vielen Palästen, Tempeln und Triumphbögen ist es eines der erstaunlichsten Bauwerke der römischen Antike. Leider benutzte man das Forum im Mittelalter als Marmor- und Steinbruch, so dass heute nur noch Reste des alten Glanzes zu sehen sind. Und gleich in der Nähe befindet sich das Kolloseum. Das Kolloseum wurde 72 bis 82 vor Christus erbaut. Circa 50.000 Zuschauer konnten damals dank eines gut durchdachten Gangsystems ohne Gedränge die Arena verlassen oder betreten. Es diente als Schauplatz für aufregende Tierhetzen, grausame Gladiatorenkämpfe, Seeschlachten oder Wasserspiele. Ein weiteres Ausflugsziel ist der Konstantinbogen. Dieser Triumphbogen wurde zu Ehren des ersten christlichen Kaisers Konstantin zwischen 313 und 315 vor Christus errichtet.

Wären wir früher Bürger des antiken Roms gewesen, wären die Caracalla-Thermen ein beliebter Erholungsort gewesen. Sie wurden von Kaiser Caracalla 217 nach Christus eingeweiht. Die Gesamtanlage hat eine Länge und Breite von je 530 Metern. Hier standen einst 1.600 marmorne Badesessel, Kalt- und Wärmebäder. Daneben lagen Saunaanlagen, Massage- und Gymnastikräume, Lesesäle. Gartenanlagen und Rennbahnen rundeten das Bild des antiken Fitness-Centers ab. Und wer sagt, dass Pyramiden immer nur in Ägypten stehen müssen? Auch die ewige Stadt hat eine Pyramide, die Cestius-Pyramide. Diese kleine Pyramide wurde als Grabmal für den Prätor Caius Cestus errichtet. Sie ist in die Stadtmauer einbezogen und als Liebäugelei mit der Pharaonenzeit eine kleine Absonderlichkeit Roms. Nun noch eine letzte Sehenswürdigkeit, die die Stadt uns zu bieten hat, das Marcellus-Theater. Das Theater wurde von Julius Caesar begonnen und von Augustus etwa elf  vor Christus eingeweiht. Hier fanden circa 20.000 Zuschauer Platz.

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Rom, die ewige Stadt hat jedoch nicht nur viel aus der Vergangenheit zu bieten, sondern auch die Gegenwart hält so einiges für uns bereit. Im Labyrinth kopfsteingepflasterter Straßen befinden sich Hotels mit Ausblick auf träumerische Panoramas oder Pensionen mit gutem Standpunkt. So könnte sie es vielleicht in das River Palace Hotel in der Via Flaminia 33, oder auch in das Napoleon an der Piazza Vittorio Emanuele II-105, ebenfalls ein Vier-Sterne-Hotel, ziehen - natürlich nur mit den besten Empfehlungen. Aber auch Boutiquen, Eiscafés und Restaurants für alle Geschmäcker säumen die Fußwege und Straßen - für ein romantisches Dinner zu zweit oder einfach mit der ganzen Familie gibt es genug Auswahl in der näheren Umgebung. Sehr beliebt sind zum Beispiel die Eiscafes Gelateria de Teatro in der Via de San Simone 70 oder auch die Old Bridge Gelateria in Viale dei Bastioni di Michelangelo. Wer lieber einen italienischen Abend und hausgemachte Köstlichkeiten mit seinen Lieben genießen will, für den bieten sich auch diverse andere Möglichkeiten, wie etwa das Ristorante Tema in der Via Panisperna 96/98 oder die Hostaria Antica Roma in der Via Appia Antica.

 

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Autor: MariaGeorgi  23.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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