Rothenburg ob der Tauber - Stadtmauer
Die Stadtmauer in Rothenburg ob der Tauber mitsamt ihren berühmten Wehrgängen und Wehrtürmen bietet Touristen die einmalige Gelegenheit, das Mittelalter hautnah zu erleben.
Rothenburg ob der Tauber – eine Kleinstadt im Landkreis Ansbach mit einer sehr großen Berühmtheit. Hierzu zählt neben der größtenteils erhaltenen mittelalterlichen Altstadt mit ihren zahlreichen verwinkelten Gassen und dem historischen Marktplatz auch die Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber. Diese Befestigungsanlage der Stadt stellt ein wahres Touristen-Schlaraffenland dar. Der Gang auf der Mauer gewährt Besuchern Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Aber nicht nur international lockt das Bauwerk unzählige Touristen an, sondern stellt auch für die deutsche Bevölkerung eine einmalige Gelegenheit dar, ein Stück aus der Geschichte Rothenburgs zu erkunden.
Die Geschichte
Die Spurensuche nach den ersten Erwähnungen der Stadtmauer Rothenburgs ob der Tauber führt bis in das Jahr 1170, als die Erbauung dieses einzigartigen Bauwerks in der Absicht, der damaligen Stadt Schutz zu bieten, begann. Die Bauweise galt der schlichten, aber haltbaren Errichtung eines Mauerrings um die gesamte Stadt mit einer begehbaren und überdachten Mauerkrone. Neben der steinernen Mauer selbst wurden an geeigneten Stellen Wehrtürme errichtet, wodurch die geplante Verteidigung der Stadt weiter verbessert wurde. Bis zum zweiten Weltkrieg konnte die Stadtmauer mitsamt ihren Wehrgängen und Wehrtürmen weitgehend ihre Aufgabe erfüllen. Im 13. Jahrhundert fand sogar eine Erweiterung des Bauwerks statt. Erst während des zweiten Weltkrieges wurden große Teile der Befestigungsmauer zerstört.
Die Stadtmauer heute
Heute steht die mittelalterliche Stadtmauer Rothenburgs ob der Tauber aufgrund des guten Erhaltungszustandes unter Touristen an erster Stelle der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der verbliebene Mauerring, der heute noch weite Teile Rothenburgs umgibt bzw. durchzieht und die übrig gebliebenen Wehrtürme ziehen Besucher beinahe magisch an. Regen Ansturm genießt beispielsweise die so genannte Spitalbastei in Rothenburg ob der Tauber. Die Besichtigung dieses geschlossenen Wehrganges steht für kostenlosen Rundgang zur Verfügung und bietet Besuchern die unvergessliche Möglichkeit, eine originale Kanone, die in Zeiten des Mittelalters tatsächliche Verwendung gefunden hat, aus nächster Nähe zu bestaunen. Wie wichtig der Schutz der Stadt für die damalige Zeit den Menschen gewesen sein muss, wird aber auch an den erhaltenen Wehrtürmen deutlich. In aller Munde sind jedoch auch der Wehrturm „Röderturm“, das Bauwerk „Weißer Turm“ sowie der so genannte „Markusturm“, die sich in einer immer noch stabilen Optik präsentieren.
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Lohnenswerter Besuch
Ein Rundgang auf der Stadtmauer in Rothenburg ob der Tauber ist etwas ganz Besonderes. Zum einen bekommt man die Gelegenheit die Geschichte der Stadt kennen zu lernen und auf der Suche nach Spuren aus der vergangenen Zeit des Mittelalters fündig zu werden. Zum anderen gewährt der Rundgang auf den begehbaren Teilen der Mauer aber auch einen Gesamtüberblick von oben über die Stadt Rothenburg, den man so schnell nicht wieder vergessen wird.
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