Salzwasserangeln in Dänemark
Salzwasserangeln in Dänemark: Meeresforellen, Lachse und Plattfische – wer in Dänemark am Meer angeln will, hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Fang.
Beim Salzwasserangeln in Dänemark steht ganz klar der Meerforellenfang im Vordergrund. Diese tummeln sich nicht nur zu abertausenden an den Küsten, die eine Gesamtlänge von 8.000 km haben, einschließlich der kleineren sowie größeren Inseln, sondern auch in den zahlreichen Fjorden und Buchten. Besonders häufig sind die Meeresforellen im flachen Wasser anzufinden und mit Ködern aller Art, auch mit ganz normalen Lebensmitteln, zu fangen. Aufgrund der großen Anzahl an Meeresforellen haben sich fast alle Angler beim Salzwasserangeln in Dänemark auf den Fang dieses Fisches spezialisiert. In den vergangenen Jahren konnte auch das Salzwasser-Fliegenfischen ein enormes Wachstum verzeichnen. Hauptsächlich an den Küsten wird diese Art zu Angeln angewandt, welche mit einer neun bis zehn Meter langen Rute durchgeführt wird. Ein beliebter Treffpunkt beim Salzwasserangeln in Dänemark ist Ost-Jütland. Es bietet fast das ganze Jahr über eine ausgezeichnete Küstenlinie für das Angeln von Meeresforellen. Vorzugweise im Sommer gestalten sich die weiten Strände von Djursland und von der Bucht von Aalhus als besonders produktiv. Aber nicht nur die allseits bekannte Meeresforelle ist hier anzutreffen, sondern auch eine beachtliche Anzahl an Lachsen. Dies kann man an einem Ereignis aus den früheren Jahren belegen, als ein Angler an dieser Stelle einen Lachs mit einem Gewicht von ca. 18 kg fing. Im Winter sammeln sich die Forellen dagegen gerne in geschlossenen Brackwasser-Buchten, von denen es zahlreiche in Ostjütland zu finden gibt. Obwohl die Forellen zu der am meisten auftretenden Fischart zählen, gibt es natürlich auch andere Speisefische zu angeln. Dazu gehören unter anderem der Dorsch, der Plattfisch und der Aal. Die Dorsche fängt man an den Küsten vorwiegend beim Brandungsangeln. Dieses stellt sich im Frühjahr und Herbst am ergiebigsten dar, zu dieser Zeit schon mal einen Dorsch mit einem Gewicht von drei bis fünf Kilo am Haken haben kann. Dagegen eignen sich die Fjorde vorwiegend zum Plattfischangeln. Dazu zählen die Flundern, die Schollen und die Kliesche. Letzere rühmt sich zwar nicht ihrer Größe, tritt aber so zahlreich auf das die Quantität zählt. Wer selbst in der Nacht nicht genug vom Salzwasserangeln in Dänemark hat, sollte sich in einer Mole oder Buhne auf Aalfang begeben. Am besten eignet sich hierbei als Fangmittel eine Schnur am Boden, die zwischen die Steine gelegt wird. In der Nacht stehen die Chancen nicht schlecht, einen üppigen Aalfang mit nach Hause zu bringen. Wer im Salzwasserangeln noch nicht so geübt ist und gerne eine hilfreiche Hand an seiner Seite hätte, kann an einer Seeangeltour teilnehmen. Diese werden von dänischen Fischern organisiert und geleitet.
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