Serra da Arrábida – das Naturwunder an den Küsten Lissabons
Der Naturpark Serra da Arrábida hat viel Traumhaftes zu bieten - von strahlenden Kalkfelsen bis zum kristallklaren Wasser. Dieser Ausflug ist für Naturfreunde ideal geeignet.
Die Lissabonner Küste hat neben den bekannten Touristenattraktionen auch andere schöne, leider meistens bei ausländischen Touristen unbekannte Orte zu bieten. Der Naturpark Serra da Arrábida, auf Portugiesisch: Parque Natural da Arrábida, mit einer Größe von 10.800 Hektar streckt die Küste zwischen dem Fischerort Sesimbra und dem Kleinstädtchen Setúbal aus. Dort befinden sich viele seltene Pflanzen- und Tierarten, die unter Naturschutz stehen.
Mit dem Auto fährt man durch die N379-1 Estrada de Escarpa hinab zur Küste. Die Klippen sind bis zu 380 m hoch. Die Straße bietet großartige Aussichten zum Atlantik und zu den Kliffen, aber man sollte langsam fahren, da es dort viele unübersichtliche, schmale Kurven gibt. Sie führt zu einer geschützten Bucht – zur Portinho da Arrábida – mit weißem Sandstrand, strahlenden Kalkfelsen und kristallklarem Wasser.
Dort steht ein schönes Fischrestaurant, wo es von der Terrasse aus einen wunderschönen Blick zum Atlantik gibt. Ebenfalls führt ein steiniger Spazierweg durch den Ort zum Sandstrand. Während der Woche sind das Dorf und der Strand meistens früh am Morgen einsam und ruhig. Mit etwas Glück entdeckt man am Strand seltene, hübsche Muscheln. Im Atlantischen Ozean befindet sich eine kleine felsige Vogelinsel – die Pedra da Anixa, die wegen ihrer Unterwasservegetation bei Tauchern sehr beliebt ist und zum zoologischen Schutzgebiet erklärt wurde. Einige Gebiete stehen unter strengstem Schutz und dürfen nur mit Begleitung eines Führers von der Parkverwaltung betreten werden.
Wer etwas mehr über Flora und Fauna erfahren möchte, sollte einen Besuch in der Fortaleza de Santa Maria, die sich gegenüber vom Fischrestaurant befindet, nicht verpassen. Die Festung von Nossa Senhora da Arrábida wurde im Auftrag des Prinzregenten Pedro im Jahre 1676 zum Schutz der Dörfer vor Piratenüberfällen erbaut. Heute befindet sich in dieser Festung ein Meeresmuseum, welches es schon seit 1991 gibt, in deren Aquarien sich einheimische Meerestiere tummeln. Von Dienstag bis Freitag hat das Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag von 15 bis 18 Uhr.
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