Sonne satt - Plaka Beach Naxos

Kilometerlange Strände, weißer feiner Sand und die azurblaue Ägäis laden ein zum Verweilen, Sonnenbaden, Entspannen. Wer einmal am Plaka Beach war, wird das besondere Flair so schnell nicht vergessen.

Sonne satt

Südlich von Naxos Stadt, in etwa sechs Kilometer Entfernung kurz hinter dem Dorf Aghia Anna, beginnt der Plaka Beach: fünf Kilometer endlos erscheinender Sandstrand. Er ist bequem per Auto oder Bus erreichbar. Am Anfang finden sich einige Tavernen und Pensionen, in denen Touristen sich einmieten können, um einen relaxten Strandurlaub zu verbringen. Weiter hinten am Strand liegen vereinzelte Tavernen und ein neu errichtetes Hotel, zweistöckig, höher darf hier nicht gebaut werden. Und das ist auch gut so, mag man denken, denn es passt sich ein in die typische Kykladenlandschaft. Karge Vegetation, Dünen wohin das Auge blickt, dahinter leicht ansteigende Höhen. In der Ferne erkennt man den höchsten Berg von Naxos, den Zas, auf Deutsch Zeus, etwa 1.000 Meter hoch und eine Besteigung allemal wert. Der Blick von dort oben ist atemberaubend. Über Paros, Mykonos, Amorgos, bei klarer Sicht bis Ios und Santorini, beginnt man eine Ahnung von der Weite und Erhabenheit der ägäischen Inselwelt zu bekommen. Hier könnte tatsächlich das sagenumwobene Atlantis gewesen sein.

Zurück zum Plaka Beach. Je weiter man am Strand entlang läuft, desto nackter werden die Menschen. Ab der Mitte des Strandes liegen diejenigen, die eine nahtlose Bräune des ganzen Körpers bevorzugen. Aber selbstverständlich werden auch Bikini-Trägerinnen und Badehosen-Träger gern gesehen. In den Achtziger-Jahren campierten hier Ruchsacktouristen in selbstgebauten Schilfhütten. Manche wohnten monatelang am Strand, feierten abends und nachts endlose Parties und der Strand versprühte einen Hauch von Freiheit und Abenteuer, wie man es heutzutage wahrscheinlich nur noch in Asien findet.

Von dieser Magie hat sich der Plaka Beach bis heute etwas erhalten. Hinzu kommt die griechische Gemütlichkeit in den Tavernen, freundliche Bedienungen, gegrillter Fisch, der obligatorische Ouzo nach dem Essen. Yamas! Wer dort sitzt und seinen Blick über die Nachbarinsel Paros schweifen lässt, kann leicht dem Zauber der Landschaft verfallen. Nicht umsonst wird Naxos auch "Insel des Lichts" genannt. Die Sonne ist hell und klar und scheint den ganzen Tag aus einem dunkelblauen, weiten Himmel. Es gibt nicht wenige, die jedes Jahr hierher fahren und auch immer wieder kommen werden.

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Autor: longjog  25.07.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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