Stadtteile Dresden
Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Sie ist in zahlreiche Stadtteile untergliedert, viele sind berühmt für ihre Sehenswürdigkeiten.
Dresden, die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen, besitzt heute 64 Stadtteile. Viele wurden im Zuge dörflicher Angliederungen im Laufe der Jahrhunderte in Dresden eingemeindet. Als Dresdens eigentliche Stadtteile werden die historisch gewachsenen Stadtteile und innenstädtische Stadtteile verstanden. Insgesamt gibt es in Dresden 99 statistische Stadtteile. Die statistische Gliederung ist eine kommunalstatistische Gliederung die es nur in Nürnberg und Dresden gibt. Viele Stadtteile Dresdens bestehen fast vorwiegend aus Wohngegenden. Für Shoppingtouren wären noch das O.D.C. in Dresden-Reick und der Elbepark in Nickern erwähnenswert. Da viele Stadtteile Dresdens ehemalige Dörfer sind, findet man in manchen Ecken liebevolle, kleine Kirchen und gut erhaltene Fachwerkbauten. Leider wurden in den Nachkriegszeiten jedoch viele Häuser abgetragen und zum Wiederaufbau für Wohnungen genutzt.
Altstadt
Die Altstadt gehört zu den wichtigsten Stadtteilen Dresdens, hier findet man die meisten der historisch zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie den Zwinger, das Dresdner Schloss und die Semperoper. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Dresdner Altstadt fast vollständig zerstört, darunter auch zahlreiche Kultureinrichtungen und Gebäude wie beispielsweise die Frauenkirche. Im Jahr 2005 wurde die Frauenkirche wieder eröffnet. Sämtliche wichtigen Kultureinrichtungen, wie die Gemäldegalerie und das Grüne Gewölbe, sind in der Altstadt ansässig. Aber auch in anderen Bereichen bildet die Altstadt das Zentrum der Stadt Dresden. Der Sächsische Landtag befindet sich in diesem Stadtteil und auch die größten Einkaufszentren von Dresden. Der Große Garten lädt Besucher zu Spaziergängen ein.
Neustadt
Der Stadtteil Neustadt befindet sich gegenüber der Altstadt, auf der anderen Elbseite, von wo man den berühmten Canaletto-Blick genießen kann. Auch in diesem Gebiet finden sich einige bekannte Sehenswürdigkeiten. So kann man in der Inneren Neustadt, auf dem Neustädter Markt, das goldene Reiterdenkmal von August I. betrachten. Das sogenannte Regierungsviertel gehört genauso zur Neustadt wie die Äußere Neustadt, die vor allem das Nachtleben Dresdens dominiert. Die Neustadt ist Dresdens größtes Szeneviertel.
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Hellerau
Die erste deutsche Gartenstadt, besser bekannt als Hellerau, wurde erst 1909 gegründet. Die ursprüngliche Siedlung nahm sich ein Vorbild an den englischen Wohnsiedlungen des 19. Jahrhunderts und sollte als Alternative zu den engen, städtischen Arbeiterwohnungen gelten. Nun mehr gilt Hellerau als fortschrittlicher und sozialer Stadtteil. Hier findet man auch die einzige Experimentierbühne Europas, wo es keine Trennung zwischen Zuschauerraum und Bühne gibt.
Pillnitz
Auch wenn Pillnitz etwas außerhalb des Zentrums liegt, ist dieser Stadtteil Dresdens nicht minder sehenswert und historisch interessant. Pillnitz galt einst als Sommerresidenz des sächsischen Hofes. Die Anlage wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und stetig erweitert. Schloss Pillnitz erinnert mit seinen geschweiften Dächern und den Fassadenbemalungen an asiatische Bauwerke. Auch die Gartenanlage mit der berühmten, über 200 Jahre alten Kamelie gilt als besondere Attraktion.
Friedrichstadt
Große Teile der Dresdner Friedrichstadt stehen heute unter Denkmalschutz. Der Marcolinipalais und das heutige städtische Krankenhaus gehören zu den Sehenswürdigkeiten dieses Stadtteils Dresdens. Im Jahr 1813 zog Napoleon in diesen Palais. Hier besiegelte Fürst Clemens von Metternich auch den Beitritt Österreichs. Der bedeutendste Friedhof Dresdens, der alte katholische Friedhof, ist in der Friedrichstadt zu finden, wie auch die Yenidze.
Blasewitz
In Blasewitz und den angrenzenden Stadtteilen findet man sehr viele Villen, da dies die Stadtteile der besserverdienenden Bürger Dresdens sind. Zwar gibt es in diesem Gebiet zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude, doch nur wenige bekannte Sehenswürdigkeiten. Zu den bekanntesten Attraktionen des Stadtteils Blasewitz gehört die Brücke das Blaue Wunder, eine Stahlkonstruktion, die nach dem Zweiten Weltkrieg die einzig erhaltene Brücke Dresdens war. Heute wird in diesem Gebiet noch die Waldschlößchenbrücke gebaut, welche Dresden den UNESCO Weltkulturerbetitel kostete. Auch Dresdens Standseilbahn befindet sich in Blasewitz.
Dresdner Heide
Die Dresdner Heide ist das bedeutendste Naherholungsgebiet Dresdens. Mit über 6.000 Hektar Landschaftsschutzgebiet gehört die Dresdner Heide zu den größten Stadtwäldern Deutschlands. Die Dresdner Heide ist neben ihrer Natur auch für ihre Quellen bekannt. Außerdem befindet sich, neben 15 weiteren Naturdenkmälern, ein als Naturdenkmal ausgewiesener Wasserfall in diesem Bereich. Viele historische Wegezeichen sind noch erhalten. Die Dresdner Heide bietet auch einige Sehenswürdigkeiten, wie einen Obelisken, das Fischhaus – eine Gaststätte aus dem 15. Jahrhundert - und einige Elbschlösser.
Gorbitz
Der sehenswerte Teil vom Stadtteil Gorbitz befindet sich in Altgorbitz und zeigt zahlreiche alte, enge Gassen mit schönen Altbauten. Altgorbitz gehört zu den historischen Dorfkernen Dresdens. Der größte Teil Gorbitz besteht jedoch aus Plattenbauten, die in DDR-Zeiten entstanden. Gorbitz zählt, neben den Stadtteilen Prohlis und Reick, zu den größten Problemvierteln der Stadt Dresden. Zwar wurde versucht, dieses Gebiet mit zahlreichen Grünbereichen und Bauwerken aufzuwerten, dennoch ist der größte Teil von Gorbitz eher schlecht gestellt.
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