Stadtteile Dublin

Dublin, die Hauptstadt der grünen Insel Irland, ist eine freundliche Stadt mit einer langen Geschichte, die man bei einem Rundgang durch die einzelnen Stadtteile erkunden kann.

Dublin, die Hauptstadt der Republik Irland, ist eine Stadt mit einer sehr langen Geschichte. Es gibt viel zu sehen - und trotzdem ist Dublin von der Fläche her eine eher kleine Stadt. Das macht es schwer einzelne Stadtteile auszumachen: Im folgenden soll deshalb der Teil Dublins nördlich und der Teil südlich des Flusses Liffey beschrieben werden. Als Ausgangspunkt für eine Erkundung empfiehlt es sich Temple Bar zu wählen, das Künstler- und Pub-Viertel, wo sich auch die meisten Hostels befinden.

Der Nordteil Dublins

Der Nordteil Dublins gilt im Allgemeinen als der Arbeiterteil der Stadt. Weiter vom Liffey entfernt befinden sich die eher schlechten und ärmeren Stadtteile Dublins. Geht man jedoch vom Stadtteil Temple Bar Area über die Richmond Bridge, ist man schon nach kurzer Zeit bei den Four Courts am Inns Quay, dem Justizgebäude Dublins. In dem 200 Jahre alten Gebäude kann man unter anderem den Nationalschatz besichtigen. In der Nähe befindet sich auch die St. Michan's Church, in welcher man im Keller über 400 Jahre alte Mumien sehen kann. Das General Post Office wurde während des Easter Risings 1916 berühmt, als es von irischen Freiheitskämpfern sechs Tage gegen die Briten gehalten werden konnte.

Der Südteil Dublins

Der Südteil von Dublin gilt als der eher wohlhabendere Stadtteil. Hier befinden sich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Medieval Dublin. Um chronologisch vorzugehen empfiehlt es sich, bei der St. Patricks Cathedral zu beginnen, wo der Nationalheilige St. Patrick die Ungläubigen Iren zuerst zum Christentum bekehrt haben soll. Im Inneren der beeindruckenden Kirche kann man außerdem das Grab von Jonathan Swift, dem berühmten irischen Schriftsteller, und seiner Geliebten sehen. Das Zentrum des Südteils ist jedoch in jedem Fall die Grafton Street, eine belebte Fußgängerzone in der sich Straßenkünstler, Iren und Touristen vermischen. Ein Spaziergang durch diese Straße gibt ein typisches Bild des modernen Irlands ab. In der Nähe befindet sich auch das berühmte Trinity College, die Universität mit einer Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Book of Kells aus dem 8. Jahrhundert, welches das neue Testament enthält und als der mit wertvollste irische Nationalschatz gilt. Es liegt direkt unter der Old Library, die aus Filmen bekannt und schon alleine als Raum beeindruckend ist. Wer lieber in einen Park geht, verbringt im St. Stephans Green eine schöne Zeit. Hier gibt es Wiesen und Blumen, einen Teich, aber auch viele Denkmäler, die an berühmte Schriftsteller, wie z.B. Oscar Wilde, erinnern.

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Kilmainham

Etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt befindet sich das Viertel Kilmainham in den westlichen Stadtteilen Dublins. Auf dem Weg dorthin kommt man an der berühmten Guiness-Brauerei vorbei, welche immer weiter Nachschub für die vielen Pubs produziert. In Kilmainham selbst steht mit dem Kilmainham Gaol eines des wichtigstens Gebäude der irischen Republik zu sehen gibt. Hier waren die Aufständischen des Easter Risings inhaftiert und einige von ihnen wurden hier auch hingerichtet. Da es sich um ein Nationaldenkmal handelt hat man nur im Rahmen einer Führung Zutritt.

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Autor: Amira  18.03.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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