Stadtteile New York

Die Metropole New York zieht jährlich eine unzählige Menge an Besuchern und Touristen an. Besonders die fünf Stadtteile New York sind sehr facettenreich und einen Besuch wert.

New York gehört mit zu den bewegendsten und beeindruckendsten Städten auf der ganzen Welt. Die Stadt hat eine Einwohnerzahl von knapp neun Millionen und wird aufgrund dessen nicht umsonst als Big Apple bezeichnet. Ferner ist New York eine führende globale Stadt, die einen mächtigen Einfluss auf den weltweiten Handel, Finanzen, Medien, Kultur, Kunst und Mode hat. Unterteilt ist die urige Metropole in fünf Stadtteile, zu denen Manhattan, die Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island gehören.

Der Stadtteil Manhattan

Der Stadtteil Manhattan liegt in erster Linie auf Manhattan Island an der Mündung des Hudson River. Die Grenzen des Bezirks sind mit denen von New York County identisch, welches ein original County des Bundesstaates New York ist. Neben der Insel Manhattan gehören zum gleichnamigen Bezirk noch mehrere kleinere benachbarte Inseln dazu. So auch Roosevelt Island, Randall's Island, Ward's Island, Governors Island, Liberty Island, Teile von Ellis Island und U Thant Island. Mit einer Bevölkerungszahl von über 1,6 Millionen auf einer Fläche von 59,47 km², ist Manhattan außerdem der am dichtesten besiedelte Landkreis in New York County sowie das am dichtesten besiedelte Gebiet der Welt.

Doch neben einer hohen Einwohnerzahl hat dieser Stadtteil von New York noch ganz andere Dinge zu bieten. Dazu gehören z.B. die zahllosen Sehenswürdigkeiten, die jährlich von Millionen Reisenden besucht werden. Schon allein die atemberaubende Skyline mit ihren etlichen Wolkenkratzern sollte man bei einem Besuch nicht außer Acht lassen. Doch die meisten Attraktionen findet man mit Abstand im sogenannten Theaterviertel rund um den Broadway.  Es beherbergt neben dem Times Square auch die New York University und die Columbia University. Dem Financial District wird die Wall Street gutgeschrieben, sowie der Lincoln Center of Performing Arts, Little Italy und der Unterbezirk Harlem. Für Erholungssuchende stellt der Central Park in diesem der Stadtteile New York ein kleines Paradies dar. Dort kann man auch das American Museum of Natural History besichtigen oder einen Abstecher nach China Town unternehmen.

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Der Stadtteil Bronx

Die Bronx ist der nördlichste aller Stadtteile New York. Dort grenzt er an Manhattan und Queens, während sich südlich gelegen Westchester County an dem Bezirk entlang zieht. Der Stadtteil wird durch den Bronx River geteilt und verfügt über eine Bevölkerungszahl von ca. 1,3 Millionen. In Sachen Sehenswürdigkeiten steht die Bronx Manhattan in nichts nach. Denn auch in diesem Stadtteil findet man eine Vielzahl an historischen Gebäuden, Museen, Kunstgalerien und viele Möglichkeiten der Unterhaltung.

Unter anderem ist ein Besuch im Bronx Museum of Arts in diesem der Stadtteile New York lohnenswert. Dort wird eine breite Palette an zeitgenössischer Kunst ausgestellt, die von Malern aus Afrika, Asien und Lateinamerika stammt. Auch sehr interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert ist das Haus von Edgar Allan Poe, in dem er seine letzten Lebensjahre verbrachte. In diesem Haus schrieb er die Werke Annabel  Lee, Ulalume sowie The Bells und Eureka. Heute wird das einstige Haus des Schriftstellers von der Bronx County Historical Society verwaltet und beherbergt interessante Stücke wie das Bett in dem Virginia starb, den Schaukelstuh,l den Poe selbst benutzte, und vereinzelte Teller auf dem Küchentisch Poes. Für einen Ausflug mit der Familie steht der Zoo in der Bronx bereit. Er ist der größte Zoo innerhalb einer Metropole in den gesamten Vereinigten Staaten, und beherbergt mehr als 4.000 Tiere. Dazu zählen Schneeleoparden, Pandas, Gorillas, Giraffen und Geparde.

Der Stadtteil Brooklyn

Ein weiterer der Stadtteile New York ist Brooklyn, welcher mit 2, 5 Millionen den bevölkerungsreichste Bezirk der Megametropole darstellt. Daneben stellt Brooklyn die westlichste Gemeinde auf Long Island und einen Magnet für Einwanderer und viele ethnische Gruppen dar. Derzeit hat der Stadtteil eine erhebliche Population aus unzähligen Ländern dieser Welt, aber auch an Einheimischen aus Chicago, Detroit, San Francisco, Washington D.C., Baltimore, Boston und Seattle. Aufgrund dieser Tatsachen ist Brooklyn eine wichtige Drehscheibe für die afroamerikanische Kultur.

Einst war Brooklyn der Hauptanziehungsort für unzählige Touristen. Das dazugehörige Coney Island entwickelte sich in den 1900er Jahren zu einem wahren Spielplatz für die reichen und wohlhabenden Bürger aus New York City. Diese trugen dort ihre Pferdewetten aus und dinierten in sogenannten High-Restaurants und in den Seaside Hotels. Als die U-Bahn in Coney Island gebaut wurde, entwickelte sich das Gebiet zu einem Urlaubsziel für die Massen, woraufhin ein Vergnügungspark, das Astroland, gebaut wurde. Die Cyclon-Achterbahn aus dem Jahr 1927 befindet sich heute auf dem National Historic Register of Historic Places. Andere Fahrgeschäfte wie das Wonder-Wheel (Riesenrad), aus dem Jahr 1920, sind heute noch auf dem Gelände des Astroland vorzufinden. Weiterhin sehenswert in Brooklyn ist der Green-Wood-Cemetary mit mehreren Teichen, einer barocken Kapelle sowie der Grabstätte Leonard Bernsteins, das New York Transit Museum mit historischen Artefakten der New Yorker U- und S-Bahn, sowie der Brooklyn Botanic Garden.

Der Stadtteil Queens

Queens ist der größte der Stadtteile New York  und der, der am weitesten östlich gelegen ist. Er hat eine Bevölkerungszahl von knapp 2,3 Millionen und verfügt über die beiden New Yorker Flughäfen JFK International Airport und LaGuardia Airport. Außerdem kann sich Queens als einziger der Stadtteile New York an einer bereiten Palette von sportlicher Attraktionen rühmen, wozu das Baseball-Team New York Mets, das US Open Tennis Turnier, der Flushing Meadows Park, die Kaufman Astoria Studios sowie die Silvercup Studios gehören. Ferner beinhaltet Queens das Citicorp Building, welches der größte Wolkenkratzer in New York City außerhalb von Manhattan und das höchste Gebäude im geografischen Long Island ist.

Doch nicht nur in puncto Architektur und Sport ist der Stadtteil Queens eine herausragende Größe. Auch im Hinblick auf die Kultur ist dieser Bezirk unverzichtbar. Denn in den 1940er Jahren war Queens ein wichtiges Zentrum des Jazz  und brachte Jazzgrößen wie Louis Armstrong, Count Basie und Ella Fitzgerald hervor. Später agierte der Stadtteil dann als herausragender Inkubator von Rap- und Hip-Hop Künstlern wie Run DMC, A Tribe Called Quest, LL Cool J und Nas. Auch das Folk-Duo Simon and Garfunkel ist in Queens aufgewachsen genauso wie die meisten Mitglieder der Punkband The Ramones. Western Queens ist auch heute noch ein künstlerischer Knotenpunkt , wozu wichtige Einrichtungen und Museen wie das SculptureCenter , das Flux Factory, das Noguchi Museum sowie das Fisher Landau Center gehören. Zu einer kleinen Stärkung laden in Queens eine Vielzahl an Restaurants ein. Diese präsentieren eine Küche aus vielen Kulturen, aber vor allem aus China, Kolumbien, Ecuador, den Philippinen und Indien. Die meisten mexikanischen Lokale findet man entlang der Roosevelt Avenue.

Der Stadtteil Staten Island

Der fünfte und letzte der Stadtteile New York ist Staten Island, welcher sich im südwestlichen Teil von New York City befindet. Der Bezirk wird durch die Flüsse Arthur Kill und den Kill van Kull von New Jersey getrennt. Mit einer Bevölkerung von 491.730 ist Staten Island der am wenigsten besiedelte Bezirk der fünf Stadtteile, aber mit einer Fläche von 151 km² der drittgrößte in New York City. Der Stadtteil verfügt über die meisten Vororte und ist über die Verrazano-Narrows-Bridge aus Brooklyn sowie über vereinzelte Fähren zugänglich. Die kostenlose Staten Island Ferry verbindet den Bezirk mit Manhattan und ist eine beliebte Touristenattraktion, die Ausblicke auf die Freiheitsstatue, Manhattan sowie Ellis Island bietet.

Der historische Richmond Town auf Staten Island ist New York Citys lebendiges Geschichtsdorf und ein riesiger Museumskomplex. Die Besucher können die Ungleichheit der amerikanischen Geschichte, besonders die von Staten Island und seiner benachbarten Gemeinden von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart erforschen. Das geschichtliche Dorfgebiet an sich besteht aus einer Fläche von 100.000 km², mit etwa 15 wiederhergestellten sowie restaurierten Häuser, städtischen Gebäuden und einem Museum. Daneben beherbergt die Insel den Staten Island Zoo, der über ein neu eröffnetes Reptilienhaus und ein faszinierendes Leopardengehege verfügt. Obendrein war der Staten Island Zoo der erste seiner Art, der alle 39 Varianten an Klapperschlangen ausstellte. Für begeisterte Museumsbesucher stehen in Staten Island eine Menge an Museen bereit, darunter das Snug Harbor Cultural Center, das Alice Austen House Museum, das Conference House und das Staten Island Museum.

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Autor: Spunk  14.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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