Stauseen in der Region Montafon in Österreich

In der österreichischen Region Montafon bekommt der Urlauber die Natur rund um die Stauseen noch pur und unberührt mit wunderschönem Panorama geboten.

In den österreichischen Alpen im Bundesland Vorarlberg, speziell in der Region Montafon, gibt es ein paar schöne Stauseen zu entdecken. Zusammengefasst gehören sie zur Silvretta-Gruppe, einer Gebirgskette mit zahlreichen faszinierenden Dreitausendern. Der weitläufigere der zwei Gebirgsteile ist allerdings der Schweiz zugehörig. Der österreichische Anteil hingegen erfreut sich bei Bergsteigern und Touristen der größeren Bekanntheit. Dass das Gebiet im Norden Österreichs den beeindruckenden Namen Die Blaue Silvretta trägt, hat sie der Vielzahl an kleinen und großen Gletschern zu verdanken. Zwischendrin befinden sich wichtige Staustufen und Kraftwerke sowie Baggerseen.

Im Illwerk ist der Silvretta-Stausee mit ca. 2.030 Metern der höchstgelegene Stausee in der Region Montafon. 1938 wurde erstmals mit dem Bau begonnen, 1951 erfolgte der erste Vollstau. Der Silvrettasee ist ausschließlich über die mautpflichtige Silvretta-Hochalpenstraße erreichbar. Im Sommer können Besucher die Busverbindungen hoch zum Stausee nutzen, um entweder eine Bootstour zu erleben oder auf die gut angelegten Wanderwege rund um das Gewässer zu gelangen. Die Umrundung führt unter anderem über die Staumauer und die großen Zuflüsse, was gute zwei Stunden Beinkraft in Anspruch nimmt. Richtig spannend wird es im Winter, wenn der Stausee ausreichend zugefroren und über ihm eine Langlaufloipe präpariert ist.

Der Stausee Kops befindet sich auf einer Seehöhe von ca. 1.809 Metern knapp unterhalb des Zeinisjochs und gehört - wie der Silvretta und Vermunt Stausee - der Vorarlberger Illwerke AG an. Die Bauarbeiten dafür dauerten von 1962 bis 1969. Der Stausee kann mit dem Auto über die Straße von Galtür aus erreicht werden. Die ganz Sportlichen finden den Weg dorthin auch zu Fuß oder mit dem Mountainbike von Partenen im Montafon aus über eine steil verlaufende Schotterstraße. Um Stauseeufer gibt es einen Campingplatz sowie ein Gasthaus.

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Der Vermunt Stausee liegt – wie die zwei vorangegangenen Stauseen – im österreichischen Bundesland Vorarlberg und der Region Montafon auf einer Ebene von ca. 1.743 Metern. Von der Werksgruppe der Illwerke ist das Vermuntswerk 1925 das erste Kraftwerk. Nach unzähligen betontechnologischen Versuchsreihen wurde der erste Betrieb mit Vollstau 1931 aufgenommen. Am östlichen Seeufer entlang verläuft die Silvretta-Hochalpenstraße. Eine Ortschaft am Talende des Montafons und dem Ufer des Vermuntsees ist Partenen, einem Ortsteil der Vorarlberger Gemeinde Gaschurn. Die wichtigen Zuflüsse für den Stausee stellen die Ill sowie der Kromerbach dar. Die Stauseen in der Alpenregion Montafon sind ein wahrer Hingucker. Rundherum haben sie eine Menge an vielfältiger Vegetation zu bieten und können mit einem atemberaubenden, unendlich weit reichenden Panorama glänzen.

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Autor: Sonnencremekuss  21.06.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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