Stephansdom in Wien - Die Sehenswürdigkeit der Stadt
Der Stephansdom gehört mit zu den Wahrzeichen der Stadt Wien. Von den Wienern hat er den Spitznamen "Steffl" erhalten und dient noch heute als Kathedrale.
Der Stephansdom in Wien wird oft als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet und jeder, der nach Wien kommt, sollte ihn einmal gesehen haben. Zentral im ersten Bezirk gelegen, bildet er den Mittelpunkt der Stadt. Die Geschichte des Domes beinhaltet viele Jahrhunderte und der Dom selber hat vieles miterlebt. Bevor mit dem Bau des Domes im Jahre 1137 begonnen wurde, befand sich an dieser Stelle ein Friedhof. Wer eine Führung durch die Katakomben macht, wird mehr über den Friedhof und die Menschen, die dort begraben wurden, erfahren können. Der Bau der Kirche hat sich lange hingezogen und fiel in die Zeit der Gotik. Der Stephansdom wurde nach dem Heiligen Stephanus, welcher als erster christlicher Märtyrer gilt, benannt.
Beim Betrachten des Bauwerkes fallen einem nicht nur die Größe der Kathedrale sondern auch das Dach und die vier Türme auf. Der höchste Turm ist der Südturm mit einer Höhe von 136,4 Meter. Dieser Turm beinhaltet 13 Glocken. Für eine gute Aussicht auf Wien sollte man die 343 Stufen in Angriff nehmen. Der Nordturm besitzt nur eine Höhe von 68 Meter, da er nicht rechtzeitig fertig gestellt werden konnte, aber er beinhaltet eine Besonderheit: Die Pummerin. Diese ist die größte Glocke Österreichs und die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas. Sie wird aber nur zu Neujahr und katholischen Feiertagen oder beim Tod des Bundespräsidenten geläutet. Die Pummerin kann man auch besichtigen.
Ein weiteres Highlight ist das Dach. Es besitzt eine Länge von 110 Meter und 230.000 Dachziegel, die in einem Zickzackmuster angeordnet sind. Die Dachziegel bestehen aus zehn verschiedenen Farbtönen, welche auch das Dach zu einem Hingucker machen. Auf der Südseite ist das Wappen des kaiserlichen Doppeladlers mit den Initialen von Kaiser Franz I. und die Jahreszahl 1831. Auf der Nordseite sind zwei Wappen zu sehen. Das eine gehört zur Stadt Wien und das andere zum Land Österreich sowie die Jahreszahl 1950. Im Inneren des Domes gibt es auch einiges zu sehen. Zu Beachten ist die Orgel, denn sie ist die sechstgrößte Kirchenorgel der Welt. Über dem Hochaltar ist die Steinigung des heiligen Stephanus zu sehen und Jesus, der im Himmel auf ihn wartet.
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Bei einem Besuch in Wien ist der Stephansdom einfach Pflicht. Mit seiner Geschichte und seiner Anziehungskraft zieht er jährlich Millionen von Menschen an. Ob man nun alleine den Dom auf sich einwirken lassen möchte oder eine Führung durch den Dom, die Katakomben oder in den Nord- und Südturm macht, bleibt jedem selbst überlassen. Man erreicht den Dom mit den U1 und U3 (Station Stephansplatz). Der Dom ist Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr geöffnet und an Sonn- und Feiertagen von 7 bis 22 Uhr.
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