Strandurlaub Australien
Australien, das ferne Land im Süden umgeben von herrlichen Sandstränden – doch wo sollte man seinen Strandurlaub am besten Buchen?
Australien hat eine Küstenlinie von fast 20 000 km, deshalb fällt es schwer, den richtigen Ort für einen Strandurlaub zu finden. Es gibt viele Möglichkeiten: Den tropischen Norden, New South Wales und Viktoria, die Küste Sydney bis Melbourne im Süden und die Westküste. Die Angst vor dem Ozonloch sollte den Urlaub nicht verderben. Australien gehört zwar zu den Ländern mit den größten Hautkrebsraten der Welt und die UV-Einstrahlung ist stärker als in anderen Teilen der Welt. Aber man kann man sich am Strand mit Sonnencreme oder speziellen Sunshirts zuverlässig vor Sonnenbrand schützen. Sonnenschutzmittel sind vor Ort leicht erhältlich.
Im Süden gibt es sicherlich einige schöne Strände, sogar unmittelbar vor der Großstadt Sydney gibt es die tollen Sandstrände Manly- und Bondi-Beach. Für einen Strandurlaub eignet sich diese Region jedoch nur in den Sommermonaten, also um Weihnachten, da es in den anderen Jahreszeiten zu kalt ist. Doch selbst im Sommer kann man mit dem Wetter Pech haben. Die Westküste bietet besonders weiße Strände und liegt abseits der Haupttouristengebiete. Durch den Leeuwin Current, eine warme Meeresströmung entlang der Westküste von Norden nach Süden, erreicht das Wasser selbst vor dem relativ weit südlich gelegenen Perth noch angenehme Temperaturen. Sogar einige Korallen können dort noch gedeihen.
Man könnte annehmen, dass der tropische Norden und die Region Cairns die wärmste und damit beste Region für einen Strandurlaub sei. Sicherlich herrschen tropische Verhältnisse, von einem Strandurlaub von November bis April ist aber abzuraten, denn es gibt zu dieser Zeit Würfelquallen (Box Jellyfish) mit giftigen Tentakeln im Wasser. Deshalb ist man auf ganz bestimmte abgesicherte Regionen beschränkt oder muss mit einem Boot aufs Meer zu Korallenriffen fahren. In Cairns selbst gibt es statt einem Stadtstrand eine Strandpromenade und einen Swimmingpool unmittelbar neben dem Meer.
Beste Bedingungen für einen Strandurlaub in Australien bietet die Region Brisbane, Süd-Ost-Queensland. Die Wassertemperatur ist mit etwa 25°C im Sommer angenehm und selbst im Winter fällt sie in der Regel nicht unter 20°C. Üblicherweise geht im Winter trotzdem kein Australier baden. Auch hier ist darauf zu achten, immer zwischen den rot-gelben Fahnen der Surf-Life-Saver zu bleiben, Wellen und Strömungen sind nicht zu unterschätzen. Die mit Fahnen markierten Stellen werden bewacht und es steht immer ein Rettungsboot zur Verfügung. Von Zeit zu Zeit fliegt sogar ein Helikopter entlang der Küste. Diese Sicherheitsvorkehrungen haben ihre Berechtigung.
Es gibt einerseits die Touristenhochburg Gold-Coast mit Surfers Paradise im Süden von Brisbane. Besonders im Sommer sind die Strände dort zwar sehr stark besucht, aber es bieten sich auch viele Möglichkeiten. Ein Surfkurs oder eine Tauchexkursion lässt sich sehr schnell und unkompliziert organisieren. Zudem findet man in Surfers Paradise ein sehr ausgeprägtes Nachtleben. Auf der nördlichen Seite von Brisbane ersteckt sich die Sunshine-Coast. Auch diese ist touristisch erschlossen, aber deutlich ruhiger als die Gold-Coast. So gibt es in Noosa z.B. einen kleinen Nationalpark mit spektakulären Aussichten über die Brandung – eine schöne Abwechslung während des Strandurlaubs in Australien. Noch etwas weiter nördlich, aber noch nicht in der Würfelquallen-Zone, liegt die weltgrößte Sandinsel, das UNESCO-Weltnaturerbe Fraser Island. Neben einem Strandurlaub im dortigen Resort bietet sich auch die Möglichkeit zu einer Jeep-Safari. Nicht zu vergessen sind die Inseln in Moreton Bay – North Stradbroke Island und Moreton Island, letzteres fast noch ein Geheimtipp. Auf Moreton Island hat man im Tangalooma Island Resort sogar die Möglichkeit Delfine zu füttern. Die frei lebenden Delfine schwimmen jeden Abend an den Strand, um dort von Biologen und Hotelgäste gefüttert zu werden.
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