Süd-Island – Vulkane und Gletscher

Spektakuläre Geysire, imposante Vulkane und ein sehenswerter Wasserfall prägen das Bild von Süd-Island. In einem rekonstruierten Wikinger-Gehöft kann man mehr über das Leben dieses interessanten Volkes erfahren.

In Süd-Island findet man viele Attraktionen des Landes, die einen Besuch wert sind. So auch den spektakulären Wasserfall Gullfoss, der aus dem Fluss Hvítá entspringt. Er hat eine Höhe von 32 Metern und formt an sonnigen Tagen einen riesigen Regenbogen sowie eine große Gischtwolke, die über dem Gebiet hängt. Neben diesem sehenswerten Wasserfall verfügt Süd-Island auch über zahlreiche Geysire, von denen viele noch weitestgehend unbekannt sind. Ganz in der Nähe des Gullfoss befindet sich der sogenannte Große Geysir, dessen Wasserfontäne eine Höhe von bis zu 100 Metern erreichen kann. Ferner sollte man den Geysir Strokkur nicht außer Acht lassen, der sich direkt neben dem Großen Geysir befindet. Er versprüht sein Wasser etwa alle drei Minuten und dann ungefähr 20 Meter hoch. Auch die geothermischen Aktivitäten von Süd-Island sind in vielen Vulkanen der Region bis heute ersichtlich.

Für ganz unerschrockene Bergsteiger und Kletterfreunde, bietet sich ein Aufstieg auf den Vulkan Hekla an. Dieser liegt auf einer Höhe von 1.500 Metern und brach zum letzten mal im Jahre 2000 aus. Ganz in der Nähe des Hekla stößt man auf einen weiteren Vulkan, den Katla, der sich unter einer großen Eisschicht befindet. Seine Ausbrüche schoben jedes mal eine große Wand an geschmolzenem Eis auf die Ebene, die sich unterhalb des Vulkans befindet. Doch der verheerendste aller Vulkan ist mit Abstand der Laki-Krater, der sich auf eine langgezogene Fläche von bis zu 25 km erstreckt. Bei einem Ausbruch des Vulkans im 18. Jahrhundert wurde mehr als ein Fünftel der Inselbevölkerung und mehr als die Hälfte der Tiere auf Island getötet.

Für Geschichtsliebhabers sehr von Bedeutung ist in Süd-Island der mittelalterliche Bauernhof Stöng. Dort wurden verschiedene Ausgrabungen getätigt, die die Grundmauern eines Gehöfts aus der Wikingerzeit offen legten. Besucher können auf dem Stöng-Hof mehr über das einstige leben der Wikinger erfahren und eine rekonstruierte Kirche besichtigen. Geöffnet hat Stöng in Süd-Island täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr. Die Eintrittspreise sind vor Ort ausgeschildert. Wer einmal die südlichste Gemeinde von Island kennenlernen möchte, der ist in Vík í Mýrdal an der richtigen Adresse. Sie hat gerade mal um die 300 Einwohner, verfügt aber dennoch über einen Hafen und ist ein beliebter Handelsplatz. Dennoch sollte man bei einem Besuch in Vík í Mýrdal seinen Regenmantel nicht vergessen, da das Örtchen auch als sehr regenreich gilt. Um abschließend noch einige prächtige Eisformationen in Süd-Island zu sehen, sollte man sich den Vatnajökull Gletscher im Skaftafell Nationalpark nicht entgehen lassen. Der Gletscher ist der zweitgrößte in ganz Europa und verfügt über eine Eisschicht, die eine Dicke von bis zu 1.000 Metern aufweist.

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Autor: Spunk  07.03.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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