Surfen in Marokko

Killers, Mystery, Hash Point - neue Bands? Nein, es handelt sich um beliebte Surfspots in Taghazout, wohin Anfänger wie Fortgeschrittene zum Surfen in Marokko pilgern.

Surfen, bzw. Wellenreiten verbindet Sommer, Sonne, Strand, Sport und das Lebensgefühl von Ferne und Freiheit wie kaum eine andere Sportart. Wer einmal eine Schnupperstunde mitgemacht hat, ist dem Sport auf dem Brett meist schon erlegen. Als Surf-Mekka gelten Hawaii, Bali und Australien, das Heimat vieler Profi-Surfer und Gastland zahlreicher Surfwettbewerbe ist. Doch man muss nicht um die halbe Welt fliegen um einen Surfkurs zu machen oder gute Wellen zu finden: Mit gutem Wetter und perfekten Wellen für Anfänger und Profis erfreut sich das Surfen in Marokko wachsender Beliebtheit. 

Gut vier Flugstunden von Deutschland entfernt und auch mit so genannten „Billigfliegern“ zu erreichen, bietet die marokkanische Küste alles, was das Surferherz begehrt. Anreisen kann man am besten über Agadir. Neben Essaouira, das schon lange als Surf-Hochburg bekannt und touristisch gut erschlossen ist, gilt der kleine Ort Taghazout als Geheimtipp für das Surfen in Marokko. Taghazout liegt etwa 10km nördlich von Agadir und hat sich in den letzten Jahren immer mehr auf das surfende Publikum eingestellt: Es gibt Surfshops mit T-Shirts und Surfbrettern und eine kleine gastronomische Meile, die die einzige Hauptstraße säumt und die landestypische und kontinentale Speisen anbietet.  Auch typisch marokkanische Geschäfte und Internetcafés sind vorhanden.

Verschiedene Anbieter bieten Surfkurse an, darunter auch deutsche, die man unkompliziert über das Internet finden und buchen kann. "Maranga" ist beispielsweise seit Jahren dabei und bietet neben persönlichem Charme und viel Erfahrung mit Wellen und den Brettern, die die Welt bedeuten.  Fortgeschrittene können sich natürlich auch auf eigene Faust in die Fluten stürzen; ein Mietwagen ist hier ratsam. Der Strand direkt in Taghazout wird hauptsächlich von den verschiedenen  Surfschulen genutzt. Die Wellen hier sind durch das regelmäßige Einlaufen vor allem für Anfänger geeignet. Mit dem Auto kann man in der nächsten Umgebung dann die begehrten Surfspots erreichen, darunter zum Beispiel der „Killers“, „Hash Point“ oder „Mystery“, die Anfängern nicht zu empfehlen sind. Surfer aus aller Welt wissen diesen Spot zu schätzen und kommen immer wieder gern zum Surfen in Marokko her. Malerisch und traumhaft gelegen laufen sie direkt auf Riffe und Felsstrände ein, sodass ein Neuling lieber am Sandstrand im Weißwasser in Taghazout üben und vor allem die Grundverkehrsregeln lernen sollte, bevor er sich zu den großen Wellen weiter draußen vorwagt. 

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Autor: Salome  03.06.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein (2)

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