Teneriffa - Minikontinent im Atlantik

Wer den Teide erklimmen möchte oder in Playas de las Americas ein Mallorca Feeling erleben möchte, der ist hier richtig, auf der größten Kanareninsel.

Die größte der Kanarischen Inseln liegt ziemlich in der Mitte. Die umliegenden Inseln sind Gomera, La Palma und Gran Canaria. Durch die kurze Flugzeit von 4 – 5 Stunden, sind die Inseln an der Südküste Marokkos leicht zu erreichen. Die Inselkette der Kanaren liegt im Atlantik zwischen dem 27.und 29. Breitengrad. Dort herrscht insgesamt ein relativ mildes und ausgeglichenes Klima, welches ihnen den Namen „Inseln des ewigen Frühlings" verleiht. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 17 – 25°C. Im Norden der Inseln wird das Klima durch den Nordpassatwind geprägt. Deshalb ist es dort immer grün und vegetationsreich. Der Süden dagegen ist karg und vegetationsarm. Im Sommer wehen Saharawinde über das Land und führen zu kurzen Hitzeschüben.

Teneriffa liegt genau mitten drin im Archipel der Kanarischen Inseln. Zum einen gibt es dort Puerto de la Cruz, eine Stadt an der Nordküste, ein beliebtes Touristencenter, mit Altstadt und künstlich angelegten Süßwasserpools von Cesar Manrique in gepflegter Garten- und Parklandschaft. In der Nähe kann man einen botanischen Garten, einen Zoo und den Loropark besuchen. Ein sehr bekannter Wald auf der Insel ist der Esperanza – Wald. Zwischen riesigen Kanarischen Kiefern und Eukalyptusbäumen kann man sich von der Hitze der Inseln erholen und sich ein kühles Plätzchen zum Verweilen suchen. Eine üppige Vegetation, weiße Häuser mit roten Dächern und kunstvoll angelegte Gärten führen von hier aus in die 2.000 Meter hohen Berge.

Von dort aus gelangt man auch in den Caldera de las Canadas, einen Nationalpark auf der Insel. Der Bezirk des Kraters ist mit 13.500 Hektar einer der größten Nationalparks in Spanien. Der Krater heißt Caldera und misst 17 km. Es gibt faszinierende Lavafelder und Gesteinsformationen. Der Eingang des Parks liegt bei El Portillo, wo sich auch der Pico del Teide, der höchste Berg Spaniens mit 3.718 Meter befindet.

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Das Anaga und das Tenogebirge gleichen unseren Mittelgebirgen und laden zum Wandern ein. Teneriffa ist auch für seine Schluchten bekannt. Die bekanntesten sind die Schluchten von Maca und die Barranco del Infierno - Barranco-Schlucht - die mit einem Wasserfall am Ende bei Adeje endet. Ein weiterer Anziehungspunkt auf der Insel ist der Weinanbauort Icod de los Vinos, mit seinem schönen kanarischen Altstadtkern und dem ältesten Drachenbaum der Welt. Wer auf den Kanaren studieren will, muss nach La Laguna gehen. Dort ist die einzige Universität der Kanarischen Inseln. Eine weitere Attraktion ist das Los Gigantes: Malerische Felswände, die 500 Meter aus dem Meer ragen. Unbedingt besuchen muss man das Aqualand „Costa Adeje", den Jungle-Park und den Erlebnispark Siam im Süden. Dieser hat bereits im Jahr 2007 geöffnet.

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Autor: reisemaus87  12.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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