Thessalien – Pilion und die Meteora Klöster erkunden
In der Region Thessalien kann man auf den Spuren von Jason und den Argonauten wandeln sowie einmalige Klöster aus dem 14. Jahrhundert in den Meteora Bergen bewundern.
Wenn man zwischen Athen und Thessaloniki unterwegs ist, sollte man dies gleich nutzen, um einen Abstecher nach Thessalien zu machen. Die Region ist die Heimat der mythologischen Zentauren und der Ausgangspunkt von Jason's Suche nach dem Goldenen Vlies. Zu Thessalien gehören unter anderem auch die Halbinsel Pilion und die Meteora Klöster, die in Felswänden erbaut worden sind.
Befindet man sich auf der bereits erwähnten Halbinsel Pilion, ist ein Besuch der wichtigen Stadt Volos auf jeden Fall Pflicht. Laut der Sage sollen genau dort Jason und die Argonauten ihre Suche nach dem Goldenen Vlies gestartet haben. Das moderne Volos hat viel zu bieten. So auch verschiedene Tapas-Bars, die ihren Gästen den traditionellen griechischen Tsipouro, einen Testerbrand, servieren. Diese Spirituose ist dem Ouzo sehr ähnlich, nur ein gutes Stück stärker. Die Gegend von Pilion ist ganz anders als der Rest von Griechenland. So gibt es hier viel fruchtbaren Boden, auf dem Unmengen an Oliven- und Obstbäumen wachsen, die in Wäldern aus Buchen, Nussbäumen und Eichen, um jeden Sonnenstrahl kämpfen. Man kann einige der typischen Dörfer auf der Halbinsel besuchen, die sich generell um eine kleine byzantinische Kirche herum zentrieren und aus gekalkten Fachwerkhäusern sowie luxuriösen Villen gleichermaßen bestehen.
Begibt man sich von Pilion aus nach Westen, trifft man auf die Meteora Klöster. Die meisten davon wurden im 14. Jahrhundert erbaut. Sie befinden sich seither in den Felswänden der Meteora Berge und wirken auf den ersten Blick wie höhlenartige Wohnungen. Als im 14. Jahrhundert die byzantinische Macht bröckelte und die Invasion auf dem Vormarsch war, flohen viele der thessalischen Mönche in die Meteora-Berge. Als die Gewalt sich immer mehr verschlimmerte sahen sich die Mönche gezwungen ihre Klöster weiter oben zu errichten, was den Bau dieser spektakulären Gebäude erklärt. Heute gehören sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Man sollte sich mindestens einen Tag gönnen, um alle Klöster zu entdecken. Dabei ist darauf zu achten, angemessene Kleidung zu tragen, wobei es sich bei Männern um lange Hosen und bei Frauen um lange Röcke handelt. Weiterhin dürfen die Arme sowie die Schultern nicht freiliegen. An einigen Klöstern kann man bei Bedarf auch Kleidung ausleihen. Der Eintrittspreis ist bei allen Klöstern gleich und beträgt 2 Euro. Die Öffnungszeiten variieren von Kloster zu Kloster. Generell werden die Türen aber gegen 9.00 Uhr morgens geöffnet.
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