Ukrainische Metropole - Odessa
Die ukrainische Metropole Odessa ist eine junge, dynamische und weltoffene Hafenstadt mit einladendem und mediterranem Flair.
Die ukrainische Metropole Odessa ist eine wahre Schönheit. In dieser Hafenstadt verliebte sich der berühmte Dichter Puschkin in die Gräfin Woronzow und es ist die Heimatstadt des Literaten Isaak Babel, der Odessa in seinen „Geschichten aus Odessa“ gedachte. Die Metropole Odessa liegt am Schwarzen Meer ist die wichtigste Hafenstadt in der Ukraine. Die sich im Süden der Ukraine befindende Stadt hat etwa 1,2 Millionen Einwohner und ist somit die drittgrößte Stadt der Ukraine. Die ukrainische Metropole verläuft 50 Kilometer entlang der Bucht von Odessa, die zugleich Industriezentrum, Kulturmetropole und Kurort ist. Geschichtlich bedingt leben in Odessa viele unterschiedliche Völker und Konfessionen. Mehr als die Hälfte der Einwohner bilden die Ukrainer, hinzu kommen Russen, Rumänen, Juden, Griechen, Franzosen, Deutsche, Türken, Armenier, Georgen, Aaraber und weitere Bevölkerungsgruppen. Die Mehrheit der Bevölkerung ist christlich-orthodox. Sie alle bezeichnen sich als Odessiten und teilen eine besondere Weltoffenheit. Zu beachten ist, dass - obwohl die offizielle Sprache in der Ukraine natürlich Ukrainisch ist - die meisten Einwohner in Odessa dennoch vor allem Russisch sprechen.
Anreise & Übernachtung
Reisen nach Odessa sind mit dem Zug von Deutschland aus gut möglich, dauern jedoch von Berlin beispielsweise aus mindestens 30 Stunden. Man kann auch mit dem Flugzeug nach Odessa reisen. Der dortige Flughafen ist etwa 7 Kilometer vom Zentrum entfernt. Vom Flughafen Wien aus kann man direkt nach Odessa fliegen, ansonsten von den bekannten großen Flughäfen aus über die Hauptstadt Kiew. Wer es ungewöhnlich mag und etwas Zeit mitbringt, der kann standesgemäß mit der Fähre (von Istanbul aus) in die Hafenstadt einfahren. Die Reise dauert zwei volle Tage. Zu den bekanntesten Hotels der Stadt gehört das seit 1827 bestehende Hotel Londonskaja. Hier nächtigten bereits zahlreiche Berühmtheiten wie Marcello Mastroianni, die Tänzerin Isadora Duncan und Paolo Coelho. Zu den Annehmlichkeiten des Hotels gehört auch ein schöner Wellness- und Spa-Bereich.
Stadtarchitektur & Sehenswürdigkeiten
Das Gebiet gehörte einst zum Osmanischen Reich, bevor es später von Russland eingenommen wurde. Die Stadtgründung Odessas ordnete Ende des 18. Jahrhunderts Katharina die Große an, um einen Militärhafen in diesem Gebiet zu erhalten. Ein Denkmal Katharina der Großen erinnert heute noch an diese Stadtgründung. Dieses befindet sich gegenüber der berühmten Potemkinschen Treppe, die von der Innenstadt Odessas zum Hafen führt und im 2. Drittel des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. 192 Treppen gilt es bei der 142 Meter langen Treppe zu schaffen, um einen herrlichen Ausblick über die Stadt zu genießen. Berühmt geworden ist dieses Wahrzeichen der Stadt durch Sergej Eisensteins Film „Panzerkreuzer Potemkin“, der in Odessa gedreht wurde.
Bekannte und fähige Statthalter trugen zur positiven Entwicklung der Stadt bei. Hierzu zählt auch der Herzog von Richelieu, der vor der französischen Revolution geflohen war und Katharina der Großen diente. Dem Herzog hat die Stadt auch ihre bekannten Katakomben zu verdanken, die während des 2. Weltkrieges als Partisanenversteck dienten und heute ein beliebtes Touristenziel sind. Zu den Sehenswürdigkeiten ist auch das Ende des 19. Jahrhunderts entstandene, bekannte Opernhaus zu zählen. Es handelt sich um einen schönen und imposanten historischen Bau. Wem sich die Möglichkeit bietet, der sollte es sich nicht nehmen lassen, in diesem schönen Ambiente eine Ballett- oder Opernaufführung zu besuchen. Im Maritim Museum kann man Einiges über die Geschichte der Schwarzmeerflotte und der einstigen Bedeutung der Hafenstadt Odessa erfahren.
Shoppen & Ausgehen
Sehr gut shoppen kann man in der Fußgängerzone Bul Prymorsky mit ihren zahlreichen Boutiquen und Geschäften und in der Einkaufs-Arkade Passazh. Nördlich und südlich von Odessa gibt es viele Strände, die entlang der Küste zum Baden und Sonnen einladen. Am nächsten vom Zentrum liegt der südlich von Odessa gelegene Strand von Landcheron. Und wer am Nachtleben teilhaben möchte, der sollte abends einen Ausflug zu einem der schönsten Strände Odessas, dem Strand von Arkadia, unternehmen. Hier hat man dann die Wahl zwischen zahlreichen Clubs und Discotheken, die sich unter freiem Himmel befinden. Ein abendlicher Spaziergang am Hafen ist natürlich in dieser Metropole am Schwarzen Meer auch sehr schön. Als Universitätsstadt zählt Odessa zu den wissenschaftlichen Zentren der Ukraine. Die Metschnikow-Universität trägt den Namen des Biologen und Bakteriologen J. J. Metschnikow, der 1908 den Nobelpreis erhielt. Und so ist die ukrainische Metropole Odessa natürlich auch eine Studentenstadt. Folglich trifft man in der Innenstadt auf zahlreiche Cafés und Clubs mit jungem, studentischem Publikum und gute, dynamische Unterhaltung.
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