Wanderwege im Landkreis Ebersberg
Die Wanderwege im Landkreis Ebersberg verschaffen dem Wanderer einen tiefen Blick in das Ebersberger Forst. Ferner kann auch das Städtchen Ebersberg zu Fuß erkundet werden.
Der Landkreis Ebersberg ist in erster Linie für seine große Waldfläche bekannt. Diese eignet sich für sämtliche Freizeitaktivitäten, wie Radfahren, Walken und Wandern. Deswegen wird man bei seinem Besuch in Ebersberg und dessen Umgebung eine vielfältige Anzahl an Wanderwegen vorfinden, die es erlauben einen tiefen Blick in die Region zu werfen. Nicht zuletzt gilt es das Ebersberger Forst zu erkunden, welches eines der größten zusammenhängenden Waldstücke in ganz Deutschland darstellt.
Die Wanderung von Steinhöring über die Berger Lake zum Museum Wald und Umwelt
Eine gute Wanderung für jede Altersklasse ist die von Steinhöring über die Berger Lake zum Museum Wald und Umwelt. Sie startet am Gotteshaus von Steinhöring, von wo aus man erst einmal in Richtung des Berges läuft. Hat man das Ende des Ortes fast erreicht, biegt man links in den Seeweg ab. Dieser besteht vorwiegend aus Waldweg und führt den Wanderer zur Berger Lake. An diesem schönen Fleckchen kann man den Blick auf die Natur sowie den dortigen Weiher genießen. Danach geht es auf einem gut markierten Waldweg weiter, der nach einiger Zeit am Rande des Waldes endet. Dort passiert man einen Pferdehof und ein Gestüt. Nach einer Abzweigung gelangt man wenig später zum Naturdenkmal, an dem man die nächste Rast einlegen kann. Jetzt fehlt nur noch die kleine Etappe nach Gmaind, welches auf einem Feldweg durchquert wird. Auf einer anschließenden Schotterstraße erreicht man nun Ebersberg. In dem Städtchen geht man bis zur Ebersberger Alm, wo man gleichzeitig auch schon am Museum angelangt ist. In dem Museum kann man eine Holzbibliothek und eine Holzmustersammlung betrachten sowie mehr über die Geschichte des Waldes und das Zusammenleben zwischen Wald und Mensch erfahren. Die Wanderung hat eine gesamte Gehzeit von ca. zweieinhalb Stunden und ist nur zu Fuß geeignet.
Der Wanderweg vom S-Bahnhof Ebersberg zum Museum Wald und Umwelt
Bei der Wanderung vom S-Bahnhof Ebersberg zum Museum Wald und Umwelt lernt man vordergründig die Stadt an sich genauer kennen, indem man zahlreiche Sehenswürdigkeiten passiert. Angefangen wird auf dem Marienplatz in Ebersberg, den man als erstes auf dieser Erkundungstour erreicht. Der Marienplatz fungiert gleichzeitig als Marktplatz und ist nur 500 Meter vom S-Bahnhof Ebersberg entfernt. Neben dem Marienplatz bekommt man mit der Pfarrkirche St. Sebastian auch schon die erste Sehenswürdigkeit geboten. Diese stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde jedoch im 18. Jahrhundert dem Barock angepasst. Wer möchte kann auch einen Blick in die Innenräume der Kirche werfen. Weiterhin gibt es das Rathaus zu sehen, welches einst als Hofwirtshaus genutzt wurde. Rechts daneben geht man anschließend auf mehreren kleinen Straßen weiter, die den Wanderer zum großen Klostersee führen. Dort kann man auf einer Wiese kurz verweilen oder seine Wanderung gleich fortsetzten. Diese geht auf einer Treppe weiter, von wo aus man zum Hotel Klostersee, zur Heldenhalle und zur Ebersberger Alm kommt. Direkt neben der Ebersberger Alm kann man jetzt schon das Museum Wald und Umwelt erblicken. Insgesamt hat dieser kleine Marsch eine Länge von zwei Kilometern und ist für Groß sowie Klein geeignet.
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Die Wanderung vom Kirchseeon zum Museum Wald und Umwelt
Bei der Wanderung vom Kirchseeon zum Museum Wald und Umwelt haben Jung und Alt die Möglichkeit, das Ebersberger Forst näher kennen zu lernen. Die Wanderung zeichnet sich vorwiegend durch Waldwege und kleine Pfade aus. Gestartet wird bei dieser Tour an der S-Bahnstation von Kirchseeon. Von dort aus geht man geradeaus an einem Wirtshaus und an einer alten katholischen Kirche vorbei. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Forst, welches man auch schon erblicken kann. Die Wege sind die ganze Zeit über gut ausgeschildert, so ist garantiert, dass man sich nicht verläuft. Auf der Strecke kann man in einem Wildgehege auch das ein oder andere Wildschwein erblicken. An einer Kreuzung im Ebersberger Forst folgt man dem Weg in Richtung Aussichtsturm, wo man kurz danach auch schon den Egglburger See erreicht. Ist man am Aussichtsturm angelangt, passiert man den Waldrand und ist kurze Zeit später am Museum angelangt. Die Wanderung hat eine Länge von sieben bis acht Kilometern, nimmt in etwa zwei Stunden Gehzeit in Anspruch und ist, aufgrund der Beschaffenheit des Weges, nicht für das Mitnehmen von Kinderwagen geeignet.
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