Weihnachtsmarkt Halle (Saale) - Finnland, Fisch und Halloren

Der Weihnachtsmarkt in Halle an der Saale lädt in der Adventszeit zum Weihnachtsbummel ein. Vor der schönen Kulisse seiner fünf Stadttürme finden Besucher auch ein finnisches Dorf.

Sicherlich gehört der Weihnachtsmarkt in Halle nicht zu den bekanntesten in Deutschland, ein Besuch in der historischen Innenstadt lohnt aber allemal! Etwa 100 Stände bieten alles, was das Herz des Weihnachtsmarktbesuchers begehrt: heiße Getränke, süße und deftige Speisen, Weihnachtsdekoration und Einkaufsgelegenheiten. Aber auch an Besonderheiten gegenüber anderen Weihnachtsmärkten mangelt es dem Halleschen Weihnachtsmarkt nicht.

Größte Adventskerze Deutschlands - Weihnachtsmarkt am Marktplatz

Mittlerweile zur Tradition ist das finnische Dorf geworden. Besondere Anziehungspunkte sind hier - sofern es denn "kalt" genug ist - die beiden Rentiere "Finni" und "Rudolf". Wer nicht das Glück hatte, den echten Tieren über den Weg zu laufen, kann sich zum Trost zumindest mit ihren Abbildern aus Holz fotografieren lassen. Im Lappenzelt können außerdem finnische Spezialitäten gegessen werden und ein weiterer Stand bietet finnischen Honig - auch zum Kosten - an!

Ganz in der Nähe befindet sich auch die jährlich aufs neue extra für den Weihnachtsmarkt gebaute Eislaufbahn. Da diese keine extrem großen Ausmaße annimmt, bietet es sich vornehmlich für die kleinen Gäste an, hier ein paar Runden zu drehen. Natürlich sind aber auch Erwachsene dazu eingeladen. Auf dem Weichnachtsmarkt gibt es für Kinder des Weiteren einen liebevoll hergerichteten Märchenwald.

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Auf dem Marktplatz bieten natürlich viele Stände Weihnachtsartikel von erzgebirgischem Holzspielzeug und Schnitzereien bis zur Christbaumkugel an. Dazwischen teilen sich Hütten für Nüsse, schokolierte Früchte, Zuckerwatte, Kreppel und Crêpes mit anderen für heiße Schokolade, Eierpunsch und Glühwein den Platz. Die dafür ausgegebenen Rentier-Weihnachtsmarkttassen sind so beliebt, dass der Pfand mittlerweile die Kosten für den Glühwein übersteigt! Selbstverständlich kann jeder auf dem Weihnachtsmarkt in Halle die berühmten Hallorenkugeln der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands kaufen. In der Adventszeit gibt es diese für alle die mögen auch in weihnachtlichen Variationen. Mein persönlicher Favorit unter den Essensständen ist die Fischbraterei Fisch Wennig. Hier gibt es den meiner Meinung nach am besten schmeckenden Backfisch mit Remouladensauce.

Neben dem obligatorischen Weihnachtsbaum kann sich Halle auch mit der größten Adventskerze Deutschlands rühmen: dem Roten Turm. Sobald es dunkel wird, wird er weihnachtlich beleuchtet. Hinter ihm ragen ebenfalls hell erleuchtet die vier Türme der Marktkirche empor. Die beiden Türme zur Marktseite hin können erklommen werden und bieten dem Besucher anschließend einen herrlichen Blick über den Weihnachtsmarkt und die Innenstadt von Halle. Besichtigungen der Türme sind ganzjährig möglich: von Montag bis Samstag jeweils um 15:30 Uhr und sonntags um 11:30 Uhr.

Auf dem Marktplatz befindet sich zum Weihnachtsmarkt auch eine Bühne, auf der sich ab und zu für die kleinen Gäste auch der Weihnachtsmann blicken lässt. Ansonsten kann hier wer will das weihnachtliche Programm verfolgen. Wer lieber noch Weihnachtsgeschenke besorgen will oder muss, der findet direkt am Marktplatz im Galeria Kaufhof in sechs Etagen und zwei Gebäuden bestimmt etwas Passendes.

Weihnachtsmarkt am Hallmarkt

Wer es nicht weiß, dem kann leicht entgehen, dass sich auch auf dem Hallmarkt der Weihnachtsmarkt erstreckt. Dieser Platz liegt etwas niedriger als der Marktplatz und ist von dort aus über eine Treppe neben der Marktkirche erreichbar. Nicht nur räumlich sind diese beiden Teile getrennt, auch thematisch: Auf dem Hallmarkt stehen hauptsächlich Fahrgeschäfte für kleine und auch große Besucher des Weihnachtsmarktes, ergänzt durch einige Essensstände, die Nüsse und Kreppel anbieten.

Öffnungszeiten und Anreise

Der Weihnachtsmarkt in Halle beginnt immer Ende November und hat bis zum 23. Dezember immer von Montag bis Samstag, 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet und sonntags erst ab 11:00 Uhr. Mitten über den Marktplatz verläuft eine Straßenbahnlinie, sodass die bequemste Anreise die mit Zug und Straßenbahn ist. Das am günstigsten gelegene Parkhaus befindet sich am Hansering 21. Von dort aus gelangt man dann recht schnell über die Rathausstraße zum Weihnachtsmarkt. Halle erreichen Sie mit dem Auto über die A 38 von Göttingen, die A 9 von Nürnberg oder Berlin oder über die A 14 von Magdeburg oder aus Richtung Dresden und Leipzig.

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Autor: Eisfuchs29  14.11.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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