Wellenreiten in Ericeira

Ericeira, ein günstiges Surfparadies mit Charakter - für Anfänger wie für Profis gleichermaßen. Das kleine Fischerstädtchen bietet auch abseits des Strandes Charme und Flair.

Von Portugals Hauptstadt Lissabon aus erreicht man das idyllisch gelegene, ehemalige Fischerdörfchen Ericeira mit dem Leihauto oder mit dem Bus in weniger als einer Stunde. Am besten, man quartiert sich in einer der günstigen Frühstückspensionen im Bereich der Fußgängerzone ein, dort ist man geschützt vom Verkehr und in maximal zehn Minuten zu Fuß am Strand. Früher einmal war Ericeira ein kleines Fischerdorf - heute wird zwar immer noch viel Fisch und Meeresgetier aus dem Atlantik geholt, der Hauptwirtschaftszweig ist aber mittlerweile der Tourismus.

Trotzdem ist Ericeira ein einladendes und beschauliches Städtchen geblieben, das Konzept lautet: Qualitätstourismuis ja, Massentourismus nein! Ein tolles Angebot an Betätigungsmöglichkeiten bestehet hier vor allem für Wassersportler, insbesondere für Fans des Wellenreitens. Zwei großzügige Surfstrände liegen wenige Busminuten südlich der Ortschaft, ein weiterer etwa gleichweit im Norden. Notfalls lassen sich die mit sanitären Anlagen und kulinarischer Infrastruktur ausgestatteten, weitläufigen Buchten auch per pedes erreichen. Wenn man aber sein Surfboard dabei hat, empfiehlt es sich doch, auf den Bus umzusteigen.

Perfekt fürs Wellenreiten

Ob Anfänger im Weißwasser oder Profis in den Tubes - die Strände um Ericeira bieten alles, was das Surferherz begehrt. Natürlich kann man hier auch Surfkurse machen oder sich die nötige Ausrüstung leihen. Es werden auch regelmäßig Surfcamps angeboten, unter anderem auch von einer deutschen Surfschule. Für den erprobten Mittelmeerbadeurlauber ist die Wassertemperatur des Atlantik wahrscheinlich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Trotzdem kommen in Ericeira auch Badefreunde auf ihre Rechnung, der Ortsstrand direkt am Hafen ist nämlich jenen vorbehalten, die sich ohne Wetsuit und Surfboard ins Nass begeben wollen.

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Die Infrastruktur der Ortschaft an sich bietet alles, was man braucht :eine Markthalle wo täglich ab sechs Uhr frischer Fisch und andere Lebensmittel feil geboten werden, größere Supermärkte am nördlichen bzw. südlichen Ortsende, traditionelle Restaurants mit Schwerpunkt auf Fisch und Wein sowie bestens ausgestattete Sportartikelgeschäfte. Sehr reizvoll sind auch die kleinen Cafés in der mit Azulejos verzierten Fußgängerzone. Wer will kann sich hier auch dem traditionellen Portugiesischen Fadogesang hingeben. Fazit: Ericeira ist ein Surf-Topspot mit Individualität und Charme und im Vergleich noch weit günstiger als etwa die Surforte an der französischen Atlantikküste um Bayonne und Hossegor.

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Autor: florian1  04.08.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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