Wien - Bratislava: Ausflug mit dem Twin-City-Liner nach Bratislava

Wien - Bratislava, zwei nur wenige Kilometer auseinander liegende Städte bieten sich für einen Ausflug mit dem Twin-City-Liner, einem auf der Donau verkehrenden Katamaran, an.

Wien - Bratislava, diese beiden Europäischen Hauptstädte liegen sich von allen europäischen Hauptstädten am nächsten. Sie sind nur etwa 60 Kilometer voneinander entfernt. Ein Ausflug mit dem Twin-City-Liner macht Spaß und ist etwas Besonderes. Vor vielen Jahren fuhr die Straßenbahn von Wiens Innenstadt nach Bratislava. Heute kann man mit dem Schnellkatamaran von der Wiener Innenstadt in die Innenstadt Bratislavas fahren. In 75 Minuten ist das Ziel erreicht. Man startet von der neuen Anlegestelle am Schwedenplatz zwischen der Schwedenbrücke und der Marienbrücke. Der Twin-City-Liner fährt mehrmals täglich in beide Richtungen.

In der Vorfreude auf einen schönen Tag in Bratislava kann man bereits die Fahrt mit dem Twin-City-Liner genießen. Das Schiff ist mit Panoramascheiben und einem Panoramadeck ausgestattet, und man sitzt auf bequemen Sitzen. Da leider nur knapp mehr als 100 Plätze auf dem Schiff vorhanden sind, und eine Fahrt nach Bratislava gerne von Wienern und Urlaubern unternommen wird, ist eine Reservierung notwendig und kaum ein spontaner Ausflug möglich. Das Schiff fährt mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h, hat einen Tiefgang von nur 80 Zentimetern und macht daher kaum Wellen. Aus diesem Grund ist eine Fahrt am Donaukanal überhaupt möglich. Die Preise für eine Fahrt mit dem Twin-City-Liner sind nach Tageszeit und Wochentag unterschiedlich, die billigste Fahrt kostet 17 Euro.

Nach interessanter Fahrt in Bratislava  - dem früheren Pressburg - der Hauptstadt der Slowakei, angekommen, hat man einen schönen Tag vor sich. Man wird feststellen, dass in der Altstadt die Architektur der alten Häuser der in der Wiener Innenstadt sehr ähnlich ist. Nicht umsonst gehörten diese Länder einmal zu einem Königreich. Es gibt in Bratislava viele Einkaufsmöglichkeiten in netten Geschäften. Aber auch Restaurants, Weinkeller und Cafés laden zu einem Besuch ein. Man kann hier gute slowakische Hausmannskost genießen.

Natürlich gibt es auch Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen sollte. Die Burg von Bratislava auf einem Berg am linken Donauufer ist  weithin sichtbar. Sie wurde 805 erstmals urkundlich erwähnt und ist heute ein geschichtlich wichtiges Repräsentationsgebäude, in dem das Historische Museum mit wechselnden Ausstellungen untergebracht ist. Im Michaelertor, dem einzigen Tor das von der mittelalterlichen Stadtbefestigung übrig geblieben ist, befinden sich Teile des Stadtmuseums. Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Altstadt von Bratislava. Der Martinsdom ist eine sehenswerte gotische Kathedrale, die Krönungskirche der ungarischen Könige. Auch die Österreichische Kaiserin Maria Theresia wurde in dieser Kirche zur Königin von Ungarn gekrönt. Es gibt noch einiges, das man sich anschauen könnte, jedoch ist die Zeit zur Rückfahrt mit dem Twin-City-Liner vermutlich schon gekommen.

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Autor: bestvienna  13.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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