Wochenende Köln - Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter
Ein Wochenende in Köln bietet viel mehr als nur Shopping und eine Rheinrundfahrt. Die mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten sind hier ganz speziell.
Oftmals fragt man sich, was macht man am Wochenende? Köln bietet nicht nur mit dem Kölner Dom und der Schildergasse die ideale Stadt zum Zeitvertreib, auch die anderen historischen Bauten der Stadt sind eine Besichtigung wert. Das Stapelhaus direkt am Rhein ist das heutige Symbol für die Handelsmetropole Köln und eines der Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter. Über seine Entstehungsgeschichte ist nicht viel bekannt, doch heute ist es in Besitz der Kreishandwerkerschaft Köln. Begehbar ist das Stapelhaus nur, wenn der Bundesverband Bildender Künstler gerade eine Ausstellung vorführt, aber auch von außen ist es eine wahre Augenweide. Zu den Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter in Köln zählt auch der Gürzenich. Dieser ist ein Repräsentationsbau von kölnkongress im spätgotischen Stil – zumindest von außen, denn innen findet sich neuste Architektur gepaart mit Veranstaltungstechnik. Verschiedenste Messen bieten interessierten Besuchern die Möglichkeit, dieses architektonische Wunderwerk einmal genauer zu betrachten. Doch nicht die großen Massenmessen werden hier veranstaltet, sondern traditionelle Anlässe laden in den Gürzenich ein am Wochenende. Köln bietet hier eine wunderbare Anlaufstelle für ruhige Wochenendausflüge.
Weitere Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter
Das Overstolzenhaus ist ein weiterer sehr guter Startpunkt an Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter bei einem Stadtbesuch am Wochenende. Köln zählt das Patrizierhaus zu einem seiner ältesten Gebäude, da es Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Ein Besuch ist auch hier nicht nur von außen beeindruckend, denn innen befindet sich die Kunsthochschule für Medien Köln. Regelmäßig werden hier die Werke von Studenten, Professoren und berühmten Mediendesignern vorgestellt und bilden damit eine ganz andere Ansicht auf die Medien in- und außerhalb Deutschlands. Auch Buchausstellungen sind im Overstolzenhaus keine Seltenheit am Wochenende. Köln und andere Städte aus dem Rheinland stellen auf diese Weise oft gute und interessante Werke berühmter Schriftsteller vor.
Die Stadtmauer von Köln
Die Stadtmauer von Köln ist heute nur noch in Teilen erhalten. Sowohl schon zu römischen Zeiten erbaut, wurde die Mauer im Mittelalter weiterentwickelt und bildete eine riesige Befestigungsanlage um die Stadt und gehört ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter. Sich mit den geschichtlichen Hintergründen zu beschäftigen füllt durch die Menge an Informationen das gesamte Wochenende. Köln restaurierte und erhielt bis heute noch vier der ehemals zwölf Tore. Eines davon ist die sogenannte Ulrepforte. Diese wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und liegt heute am Sachsenring. Was bei einer Besichtigung kaum zu glauben ist: es ist das kleinste der Tore der Stadtmauer. Das Severinstor, auch eins der Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter, ist im Vergleich mit der Ulrepforte um einiges größer und beeindruckender. Ebenfalls im 13. Jahrhundert erbaut war das vierstöckige Gebäude ein Repräsentationsbau der Adligen Kölns. Sechseckig erbaut sollte aus jeder Belagerung standhalten, was das Severinstor auch bis heute geschafft hat. In den Räumen der Severinstorburg kann heute sogar geheiratet werden.
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Das Hahnentor ist ebenfalls ein Teil der ehemals 8 Kilometer langen Stadtmauer Kölns und einen Besuch wert am Wochenende. Köln legte dort den Rudolfplatz an. Bei diesem stehend bildet es mit seinen zwei dicken Türmen auch heute noch den Besuchern einen fabelhaften Anblick. Direkt neben dem Hahnentor befindet sich nicht nur das Severinstor, sondern auch das Eigelsteintor mitsamt der dazugehörigen Burgfestung. Im Verhältnis zum Hahnentor handelt es sich hierbei um einen recht kleinen Bau. Dieser kann seit geraumer Zeit für Feiern oder dergleichen auch gemietet werden. Das letzte bedeutende Türmchen der Stadtmauer ist der Weckschnapp, der umbaut von moderner Architektur an der linken Seite des Rheins steht. Den Namen hat das Türmchen von einer Kölner Sage, die sich auf Hinrichtungen bezieht. Danach sollen die ausgehungerten Gefangenen des Türmchens bei dem Versuch sich ein Stück Brot zu schnappen direkt in den Rhein gefallen sein. All dies sind Gründe für einen historischen Rundgang durch die Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter Kölns am Wochenende. Köln hat mehr zu bieten, als nur den Kölner Dom, die Stadtmauer bietet sowohl historische als auch moderne Anziehungspunkte für jedermann.
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