Wwoof - Ferien auf dem Bauernhof der nachhaltigen Art

Wwoof - Ferien auf dem Bauernhof der nachhaltigen Art: Land und Leute hautnah erleben, mit und von Gleichgesinnten lernen, auf Bio-Bauernhöfen arbeiten und die Welt kennenlernen!

Die Abkürzung WWOOF steht im Englischen für "World Wide Opportunities on Organic Farms" ("Weltweite Gelegenheiten auf Bio-Bauernhöfen"). Sowohl Name, als auch das Motto "...living, learning, sharing organic lifestyles" ("...leben, lernen, ökologische Lebensweise teilen") des weltweiten Netzwerks ist bereits seit 1974 Programm: Interessierte organisieren auf dem Kontinent ihrer Wahl ihre Reiseroute wie sie es möchten und verbringen nach Absprache jeweils mindestens zwei Tage auf einem öder mehreren Bio-Bauernhöfen. Dort erhalten sie, gegen einige Stunden Mithilfe pro Tag, Kost und Logis und bekommen so die Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen und das Leben und Arbeiten auf einem nach ökologischen Gesichtspunkten geführten landwirtschaftlichen Betrieb kennenzulernen.

Manche Wwoofer bleiben jeweils nur für einige Tage auf einer Hofstelle und reisen dann weiter über Land, während andere einem Gastgeber einige Wochen lang helfend zur Seite stehen und den Betrieb und seine Menschen ausführlich kennenlernen und die Umgebung erkunden können. Reisenden, die von einem alternativen Leben auf dem Lande träumen, bietet das Wwoofen die Gelegenheit, ihre eigenen Fähigkeiten zu erproben, zu lernen und ihren Traum an der Wirklichkeit zu messen. Aber auch aufgeschlossenen Interessierten, die einfach mal ganz andere Lebenskonzepte kennenlernen und dabei kostengünstig reisen möchten, sei das Wwoofen ans Herz gelegt.

Wwoof-Quartiere sind oft sehr schlicht ausgestattet, die Kost ist meist einfach, aber schmackhaft und gesund und die zu verrichtende körperliche Arbeit erfordert teilweise eine gute Kondition. Einsatzwillen und Hilfsbereitschaft sind Grundvoraussetzungen für jeden Wwoofer, jedoch werden keine Vorkenntnisse in Gartenbau oder Stallarbeiten erwartet. Das Wwoofen unterliegt auch keinen grundsätzlichen Altersgrenzen nach unten oder oben, lediglich wird bei noch minderjährigen Wwoofern eine Einverständniserklärung der Eltern vorausgesetzt. Auch Kinder oder Haustiere können nach Absprache mit dem jeweiligen Gastgeber teilweise auf die Wwoof-Höfe mitgebracht werden.

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Allein in Deutschland gibt es ca. 290 Bio-Höfe, die Wwoofing anbieten. Eine Liste dieser Höfe wird über den Verein WWOOF-Deutschland e. V. an seine Mitglieder herausgegeben, welche jährlich 18.- Euro Mitgliedsbeitrag entrichten. Der Verein wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert und koordiniert. Er wurde 1987 nach britischem Vorbild gegründet.

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Autor: Boeschungshinkel  20.05.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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